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  Wolfgang B├Ârnsen besucht Kappelner Senioren-Union

Von: Werner Barz


Kappelns Senioren-Unionsvorsitzender Erst G├╝nter Thomsen mit B├╝rgervorsteherin  Dagmar Ungeth├╝m-Ancker, Landes-Senioren-Unionsvorsitzenden Wolfgang B├Ârnsen und dem Kreisvorsitzenden J├╝rgen Seemann (v.l.).

Kappelns Senioren-Unionsvorsitzender Erst G├╝nter Thomsen mit B├╝rgervorsteherin Dagmar Ungeth├╝m-Ancker, Landes-Senioren-Unionsvorsitzenden Wolfgang B├Ârnsen und dem Kreisvorsitzenden J├╝rgen Seemann (v.l.).

Wolfgang B├Ârnsen berichtete den Anwesenden ├╝ber die Arbeit der Bunds- und Landes-Senioren-Union.

Wolfgang B├Ârnsen berichtete den Anwesenden ├╝ber die Arbeit der Bunds- und Landes-Senioren-Union.

Zur letzten Mitgliederversammlung der Kappelner CDU-Seniorenunion des laufenden Jahres konnte  Vorsitzender Ernst G├╝nter Thomsen 22 Mitglieder, sowie den Landesvorsitzenden und stellvertretenden Bundesvorsitzenden Wolfgang B├Ârnsen aus B├Ânstrup, die Kappelner B├╝rgervorsteherin Dagmar Ungeth├╝m-Ancker und den Kreisvorsitzenden J├╝rgen Seemann im Sch├╝tzenheim H├╝holz  begr├╝├čen.

Nach dem traditionellen  Gr├╝nkohlessen zum Jahresende berichtete Dagmar Ungeth├╝m-Ancker aus der st├Ądtischen Politik. Derzeit hat die Politik viel Arbeit. Aber es gibt viele partei├╝bergreifende Gemeinsamkeiten. Erkennbar an vielen einstimmigen Beschl├╝ssen. Eins wurde erreicht, auch weil die CDU auf die Kosten geachtet hatte: der st├Ądtische Haushalt ist ausgeglichen.

Das Projekt ÔÇ×Resort OlpenitzÔÇť l├Ąuft gut. Allerdings wurde hier ein B-Planmangel entdeckt. Auf einer Parzelle k├Ânnten Wohnungen entstehen. Aber eine Abwasserleitung ist nicht vorgesehen.

Im Bereich Schlei-Terrassen auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen Marinewaffenschule  gibt es ein Problem. Aber der Investor und die Vertreter der Stadt reden wieder miteinander. Es geht dabei um die Erschlie├čungsb├╝rgschaft. Die ist noch strittig.

Kappeln hat derzeit 170 Fl├╝chtlinge aufgenommen. Sie werden durch zahlreiche engagierte B├╝rger unterst├╝tzt. Jetzt geht es vorwiegend um Integration der Fl├╝chtlinge und die M├Âglichkeit, f├╝r sie eine Arbeit zu finden.

Au├čerdem stehen noch das Fahrradkonzept in der Stadt, Schaffung von Parkraum, Zukunft der Museumsbahn und die Gestaltung des M├╝hlenumfeldes auf der Agenda. F├╝r das M├╝hlenumfeld hat der Kappelner Architekt Gregor  Sunder-Plassmann einen ersten Entwurf geliefert. ÔÇ×Ziel istÔÇť, so die B├╝rgervorsteherin, ÔÇ×Kappeln 2040 zu entwickeln.ÔÇť

Anschlie├čend berichtete Wolfgang B├Ârnsen aus dem Landes- und Bundesverband der Senioren-Union. ÔÇ×Ick komm doch gern hierherÔÇť, erkl├Ąrte er. ÔÇ×Ist doch die Kappelner Senioren-Union eine er ersten im Lande.ÔÇť Der Landesverband hat derzeit 4.800 Mitglieder und ist damit der drittgr├Â├čte Verband in Deutschland. Er ermahnt die Politik, die Rentner nicht aus den Augen zu verlieren. Denn, so B├Ârnsen: ÔÇ×Wer die Rentner qu├Ąlt, wird nicht gew├Ąhlt!ÔÇť

Und da gibt es einiges, was zu ├Ąndern w├Ąre. So forderte Wolfgang B├Ârnsen,  dass jeder selbst entscheiden solle, wann er in Rente gehen m├Âchte. ÔÇ×Die Altersdiskriminierung muss weg!ÔÇť.

Au├čerdem m├╝sse mehr f├╝r Pflegende und Gepflegt getan werden. Das gilt insbesondere f├╝r die Bezahlung.

Zu Verbessern h├Ątte die Senioren-Union einiges. Sie w├╝nscht sich die Direktwahl des Bundespr├Ąsidenten, eine l├Ąngere Legislaturperiode und einen kleineren Bundestag. Hier w├╝rden 500 Parlamentarier gen├╝gen.

In der amerikanischen Politik bef├╝rchtet B├Ârnsen einen Wandel. Aus mehreren Gr├╝nden. Da ist zum einen die Einwanderungspolitik. In Kalifornien gibt es Regionen, in der mehr als die H├Ąlfte der Bewohner Spanisch sprechen. Genau so bedrohlich ist, dass fast jede zweite Familie ein zu geringes Einkommen hat.

Im mittleren Westen gab es in den vergangenen 30 Jahren keine Einkommenserh├Âhung.  Sollte sich das ├Ąndern, k├Ânnte es zu Verteuerung und dar├╝ber hinaus zur Abschottung f├╝hren. Dann g├Ąbe es f├╝r deutsche Ausfuhren ein Problem. F├╝r die Industrie ist Amerika ein wichtiger Absatzmarkt.

Auch in Deutschland gibt es Gefahren. Eine davon betrifft die Partei  AfD, die vermutlich in den Bundestag einziehen wird. Allerdings machte Wolfgang B├Ârnsen auch deutlich, dass einige AfD-Argumente zutreffend sind.

Kritisch sah er die Pr├Ąsidentschaftskandidatur von  Dr. Frank-Walter Steinmeier. Er ist deshalb ungeeignet, weil damit die Gefahr einer dritten gro├čen Koalition (GroKo) besteht. Das w├╝rde zu noch mehr Politikverdrossenheit f├╝hren.


  Datum: 07.12.16 09:00 Uhr



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