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  GewĂ€sserschau erbrachte gutes Ergebnis

Von: Werner Barz


In Gulde inspizierten die Schauleute die „naturnahe RĂ€umung“ eines FließgewĂ€ssers in einem moorigen GelĂ€nde, das heute ein privates Biotop ist.

In Gulde inspizierten die Schauleute die „naturnahe RĂ€umung“ eines FließgewĂ€ssers in einem moorigen GelĂ€nde, das heute ein privates Biotop ist.

In dem Niederungsgebiet „Oersberger Graben“ in Wippendorf wurde die MaschinenrĂ€umung der Vorflut 14 besichtigt.

In dem Niederungsgebiet „Oersberger Graben“ in Wippendorf wurde die MaschinenrĂ€umung der Vorflut 14 besichtigt.

Die Schauleute am „Oersberger Graben“.

Die Schauleute am „Oersberger Graben“.

Der Oberlauf der Grimsau wurde naturnah ausgebaut. Gleichzeitig wurden hier Pappeln entfernt.

Der Oberlauf der Grimsau wurde naturnah ausgebaut. Gleichzeitig wurden hier Pappeln entfernt.

Die Grimsau 3 km nach der Quelle.

Die Grimsau 3 km nach der Quelle.

Am Schluss seiner letzten amtlichen GewĂ€sserschau nach 10-jĂ€hriger TĂ€tigkeit als Verbandsvorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Grimsau (WBV)konnte Peter Bernhard Petersen (Oersberg)sehr zufrieden sein. Denn die GewĂ€sserschau erbrachte ausschließlich positive Ergebnisse. Und deshalb fiel sein abschließendes Statement ĂŒberaus zufrieden aus. „Die von uns betreuten GewĂ€sser sind in einem guten Zustand. Der Wasserabfluss und die Vorflut sind ĂŒberall gesichert“, diktierte er ins Protokoll von Torsten Studt, Mitarbeiter des „IngenieurbĂŒros fĂŒr Bodenkunde und Wasserwirtschaft Dr. Hans-Heinrich Hennings“ in Sterup. Das BĂŒro Dr. Hennings arbeitet als VerbandsbĂŒro in beratender und betreuender Funktion fĂŒr den Wasser- und Bodenverband Grimsau.

Mit dem Ergebnis der amtlichen Wasserschau können auch die Mitglieder zufrieden sein. Das sind die 738 Anlieger an den 34,777 km offenen und 61,866 km verrohrten vom WBV betreuten WasserlĂ€ufen. Die Betroffenen mĂŒssen, selbst bei Starkregen, keine Furcht vor Überschwemmungen haben. Der WBV hat entsprechende Vorsorge getroffen. Das war die Quintessenz der amtlichen GewĂ€sserschau im November 2016. 

Bevor das Ergebnis diktiert werden konnte, waren Vorsitzender Peter Bernhard Petersen, sein Stellvertreter Thomas Tramm, mit den Schauleuten Norbert Leukert und Miles Engels (Stadt Kappeln), Asmus Schmidt und Iver Thomsen „on tour“, um den Zustand der betreuten GewĂ€sser stichprobenartig zu ĂŒberprĂŒfen. Amtlich begleitet wurden sie dabei von Torsten Arndt von der Kreiswasserbehörde in Schleswig und Kirstin von Rönn vom Landesbetrieb fĂŒr KĂŒstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz S-H (LKN) des Landwirtschaftsministeriums (MLUR) in Kiel, als Vertreter der vorgesetzten und weisungsberechtigten Dienstbehörde. Als Gast ganz neu und erstmalig mit dabei war der designierte Nachfolger von Peter Bernhard Petersen im Amt des Verbandsvorstehers, Dr. Carsten Messer.

Am Morgen trafen sich die Teilnehmer der GewĂ€sserschau zunĂ€chst in der GaststĂ€tte in StoltebĂŒll. Hier stellte Verbandsvorsteher Petersen den Anwesenden das Vormittagsprogramm fĂŒr die GewĂ€sserschau vor und begrĂŒndete die Auswahl der zu besichtigenden Wasserstellen. Danach machten sich die Anwesenden auf den Weg zu den vorgenannten Stellen. Vor Ort stellte Peter Bernhard Petersen den Anwesenden die jeweils getĂ€tigten Maßnahmen vor, die fĂŒr einwandfreien GewĂ€sserfluss sorgen sollen.

Erste Station war die Vorflut 14 in Gulde. Hier hat der WBV eine „naturnahe RĂ€umung“ durch Maschinen veranlasst. Gleichzeitig ist in dem moorigen GelĂ€nde ein ruhendes GewĂ€sser entstanden. Das an die WasserflĂ€che angrenzende GelĂ€nde ist heute ein privates Biotop. 

Am „Oersberger Graben“ in Wippenddorf stellte Peter Bernhard Petersen den Schauleuten den naturnahen Ausbau des GewĂ€ssers in einem Niederungsgebiet vor. Das geschah sowohl in Hand- als auch in MaschinenrĂ€umung.

Anschließend ging es weiter Richtung „Quelle Grimsau“. Rund 3 km hinter der Quelle (Brunsholm Hof) war in diesem Jahr eine MaschinenrĂ€umung durchgefĂŒhrt und die Au naturnah ausgebaut worden. Die Anwesenden konnten sich von der guten WasserqualitĂ€t und dem störungsfreien Wasserfluss ĂŒberzeugen. 

Vor der RĂŒckkehr zum „Gasthof StoltebĂŒll“ wurde noch ein Stopp an der Landesstraße 21 (Stadtgrenze Kappeln) eingelegt. Hier gab es im Vorjahr ein Problem, weil sich OberflĂ€chenwasser an der Straße staute und ein in der NĂ€he stehendes Haus gefĂ€hrdete. Das Problem wurde durch eine zusĂ€tzliche KiesaufschĂŒttung gelöst.

Hier wie ĂŒberall konnten die PrĂŒfer zufrieden konstatieren, dass die eingeleiteten Maßnahmen gewirkt haben, „die Vorflut gesichert ist“ und „das Wasser gut ablaufen kann“. Dieser EinschĂ€tzung stimmten auch die Vorstands- und Ausschussmitglieder des Wasser- und Bodenverbandes in der anschließenden Sitzung zu.


  Datum: 29.11.16 09:00 Uhr



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