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  Ehrenteller fĂĽr "Kappelner Paten" und "Kappelner Tafel"

Von: Werner Barz


Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker (l.) und Bürgermeister Heiko Traulsen (r.) mit (v.l.)  Marta Kraft und Helmut Schulz als Vertreter der „Paten für Kappeln“  sowie den Vorstandsmitgliedern der „Kappelner Tafel e. V.“  Thomas Trautloff, Burkhard Rautenberg, Anja Hlavsa, Dirk Kellermann und Heidi Gooßens.

Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker (l.) und Bürgermeister Heiko Traulsen (r.) mit (v.l.) Marta Kraft und Helmut Schulz als Vertreter der „Paten für Kappeln“ sowie den Vorstandsmitgliedern der „Kappelner Tafel e. V.“ Thomas Trautloff, Burkhard Rautenberg, Anja Hlavsa, Dirk Kellermann und Heidi Gooßens.

An der Marimba begeisterte der 14-jährige Jannik Teubler mit meditativen Klängen.

An der Marimba begeisterte der 14-jährige Jannik Teubler mit meditativen Klängen.

In diesem zeichnete die Stadt Kappeln mit der  Initiative  â€žHand in Hand – Paten fĂĽr Kappeln“  und dem Verein „Kappelner Tafel e. V.“ zwei Organisationen mit dem „Ehrenteller der Stadt Kappeln“ aus, die sich ganz besonders – und ehrenamtlich – im sozialen Bereich engagieren. Die Ăśbergabe der beiden Ehrenteller nahmen BĂĽrgervorsteherin Dagmar UngethĂĽm-Ancker und BĂĽrgermeister Heiko Traulsen im festlich hergerichteten Sitzungssaal des Kappelner Rathauses im Rahmen einer kleinen Feierstunde vor. 

Vor der Ehrung begrĂĽndete Dagmar UngethĂĽm-Ancker die Bedeutung des Ehrentellers als „Auszeichnung und PersonenfĂĽr Institutionen, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich fĂĽr die Gesellschaft engagieren“. Denn das Ehrenamt ist wichtig. „Ohne Ehrenamt wäre kein Staat zu machen“, so die BĂĽrgervorsteherin. Das gilt auch fĂĽr Kappeln, wo ebenfalls zahlreiche  Institutionen wie Feuerwehren, Sanitätsdienste, soziale Vereine und Verbände, aber auch zahlreiche Einzelpersonen. Sie wollen nicht warten, sondern packen an.

Eine dieser Institutionen ist die Kappelner Tafel. Die dafĂĽr als eine der beiden Institutionen mit dem Ehrenteller der Stadt Kappeln ausgezeichnet wurde. Als Grund hierfĂĽr nannte die BĂĽrgervorsteherin, dass sie finanzschwachen Personen oder Familien jeden Freitag einen Einkauf von Esswaren gegen ein geringes Entgelt und darĂĽber hinaus einmal wöchentlich ein gĂĽnstiges Mittagessen, das die Ehrenamtler der „SuppenkĂĽche“ ausrichten, bietet.  Ferner werden Kochkurse geboten und die Teilnehmer lernen sogar Marmeladen und Gelee zu kochen. Das Geld dafĂĽr wir durch Werbeaktionen und Sponsoren eingenommen. Von beiden Aktionen profitieren nicht nur Menschen aus Kappeln, sondern auch aus dem Umland von Steinbergkirche bis Damp. Dagmar UngethĂĽm-Ancker sagte: „Das alles funktioniert, weil das Tafel-Team aus vielen fleiĂźigen Menschen besteht.“ Angetrieben vom Credo des Vorsitzenden Burkhard Rautenberg.

Vorsitzender Rautenberg  betonte in seiner Replik nach der TellerĂĽbergabe, dass er sehr dankbar und stolz sei, dass sein  Verein den Ehrenteller bekommen habe. „Er wird einen Ehrenplatz in unserem BĂĽro im Ellenberger Begegnungszentrum.“  Er dankte der Kappelner Bevölkerung fĂĽr die erhaltene UnterstĂĽtzung: „Das wäre so in einer GroĂźstadt nicht möglich gewesen.  FĂĽr uns ist diese Arbeit selbstverständlich. Wir machen das gern.“  

FĂĽr die FlĂĽchtlingsinitiative „Hand in Hand Paten fĂĽr Kappeln“  nahmen die beiden Vorsitzenden Marta Kraft und Helmut Schulz den Ehrenteller entgegen. Es fehlte wegen anderer Termine der dritte Pate, Propst Helgo Jacobs.  Vor drei Jahren, entstand diese Initiative. Ziel war es den FlĂĽchtlingen die Hand zu geben und ihnen den Weg zur Integration aufzuzeigen. Auslöser war eine Asylsuchende, die nicht wusste wie sie in ihrer neuen Heimat zurechtkommen sollte. Heute betreuen 80 Paten rund 240 FlĂĽchtlinge. Durch diesen Einsatz ist eine „positive Willkommenskultur in Kappeln geschaffen“ worden. „Darauf kann Kappeln stolz sein.“  Die BĂĽrgervorsteherin lobte zwar bei der Ăśbergabe  des Ehrentellers die Initiatoren  Helmut Schulz , Marta Kraft und Propst Helgo Jacobs ganz ausdrĂĽcklich, hob allerdings hervor, dass die eigentliche Arbeit von den 80 Paten geleistet werde.  Das bestätigte auch Helmut Schulz in seiner Dankesrede. Daher sieht er den Ehrenteller als „Anerkennung fĂĽr die Leistung der Paten“ an. 

Genauso sah es Marta Kraft. Die, wie sie erklärte, ĂĽber das Projekt „Weihnachtspredigt“ motiviert wurde. Da sie glaubte, es alleine nicht schaffen zu können, entstand daraus die Initiative „Hand in Hand Paten fĂĽr Kappeln“. Sie dankte allen Paten mit den Worten: „Wir sind stolz auf die Menschen, die hier wohnen.“  Der Teller soll seinen Platz in den Räumen der „Koordinationsstelle der FlĂĽchtlingsarbeit“ im ehemaligen Förderzentrum in der HindenburgstraĂźe finden. 

 

Für musikalische Unterhaltung sorgte der 14-jährige Jannik Teubler an der Marimba. Das junge Kappelner Talent, gefördert von der Kreismusikschule und der Kappelner Talentförderung, kam mit der Empfehlung eines Vorderen Platz beim bundesdeutschen Musikwettbewerb „Jugend musiziert“. Auf Kreis- und Landesebene hatte er jeweils einen ersten Platz belegt.


  Datum: 16.12.16 09:00 Uhr



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