Mit 24 Anwesenden, nur ein Mitglied fehlte, konnte Vorsitzender Ulrich Binder, fast alle Mitglieder seines „Quartettvereins Kappeln“ zur Jahreshauptversammlung im 170. Jahr seit Vereinsgründung im Restaurant „Zur Schleibrücke“ begrüßen. In diesem Zusammenhang erinnerte an den drei Tage zuvor veranstalteten „Winterball 2012“.
In Rahmen seines Jahresberichtes bedankte sich Ulrich Binder bei der Chorleiterin Annegret Bregas für die geleistete Arbeit und bei den Sängern für den guten Besuch der Übungsabende. Die fanden jeweils am Dienstagabend statt.
Gut besucht war das traditionelle Grünkohl-Essen im Januar in der „Schleibrücke“. Die Himmelfahrtstour führte im Juni in den Ellenberger Wald. Am Schleistrand wurde gefrühstückt. Ferner feierten Erich Wasserberg (90) im Mai sowie Manfred Thom (60) und Jochen Siemen (70) im Juni „runde Geburtstage. Der Quartettverein gratulierte mit Auftritten.
Eifrig dabei sind die Mitglieder der Junge-Leute-Gilde Kappeln, besser als Türkengilde bekannt, dabei, die „Alte Eule“ im Hüholz für ihre Maskerade am kommenden Wochenende zu dekorieren und festlich herzurichten. Dann am Sonnabend, dem 4. Februar, startet hier 21:00 Uhr die Türkenmaskerade unter dem Motto „Eine Reise durch die Zeit“. Und den mehr als 300 erwarteten Gästen wollen die jungen Leute etwas bieten. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tabakwaren Raav in der Mühlenstraße. Restkarten, wenn vorhanden, nur noch an der Abendkasse. Zwingend vorgeschrieben für diesen Abend sind Kostüm oder festliche Kleidung mit Maske.
Mit sieben Landesmeistertiteln zählten die Ruderer der Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e.V. bei den Norddeutschen und Landesmeisterschaften im Ergometerrudern in Lübeck zu den erfolgreichsten Vereinen. Den ersten Titel des Jahres holte Hanna Hüttermann im Leichtgewicht-Einer der AK 15/16. Mit beherzten Rennen wurde sie nicht nur Norddeutsche und Landesmeisterin, sondern setzte sich mit der Siegerzeit an die Ranglistenspitze der Deutschen Indoor-Rowing-Meisterschaft ihrer Altersklasse. Sie ist damit nach Judith Sievers, die diese Positíon bereits im Dezember 2011 in Berlin erreichte, derzeit die zweite Kappelner Sportlerin, die eine Rangliste des Deutschen Ruderverbandes anführt. Beide Sportlerinnen können sich nun Hoffnungen auf weitere Medaillen beim Saisonfinale im Februar in Essen-Kettwig machen.
Nachdem der Karbyer Orgelverein erfolgreich die Orgel der Karbyer Kirche saniert hatte, wurde er aufgelöst. Doch jetzt steht die Renovierung des Kircheninneren auf der Tagesordnung. Und darum wurde im Sportheim des TSV Nordschwansen-Karby der Verein „Karbyer Kirchenschiff“ aus der Taufe gehoben. Der neue Förderverein, der künftig unter dem Namen „Karbyer Kirchenschiff e. V.“ agieren wird, hat das Ziel, die Kirchengemeinde Karby bei Neubau-, Umbau oder Instandsetzungsmaßnahmen des Kircheninneren zu unterstützen.
Mit einer Überraschung startete die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ellenberg im Ellenberger Feuerwehrgerätehaus. Nicht Wehrführer Jürgen Mayer leitete die Versammlung, sondern Schriftführer Sören Eloo als sein Vertreter. „Der Wehrführer liegt mit Grippe flach“, erklärte Sören Eloo. Und dann leitete er die Sitzung so konsequent, dass alle Tagesordnungspunkte der erweiterten Tagesordnung nach knapp einer Stunde abgearbeitet waren. Dafür gab es am Ende sogar Lob aus der Ehrenabteilung. „Das hast du gut gemacht“, lobte Ehrenwehrführer Hans-Dietrich Röhling.
Zu Beginn hatte Sören Eloo in seinem Jahresbericht von einem „Jahr mit verdammt viel Einsätzen“ gesprochen. Insgesamt 27 Mal mussten die Aktiven der Wehr zu kleinen (4) und mittleren (3) Bränden, Türöffnungen (4), Fehlalarmen (5), Alarmen fehlerhafter Rauchmelder (2) sowie je einem Öleinsatz, einem umgefallenen Baum und einem Brandmelderalarm ausrücken. Hinzu kamen 14 Übungsabende, zwei Objektbesichtigungen und gesellige Veranstaltungen.
Alle zwei Jahre ehrt die „Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft“ (ver.di) die langjährig verdienten Mitglieder, die 25, 40, 50 oder 60 Jahre Mitglied der Gewerkschaft sind. Zu dieser Veranstaltung hatten der Ortsverein Kappeln und der „ver.di-Bezirk Schleswig-Holstein Nordost“ in Gestalt der Bezirksgeschäftsführerin Ute Dirks diesmal in den Landgasthof „Boddelhoch“ in Rabenkirchen-Faulück eingeladen. Zu dieser Veranstaltung konnte ver.di-Ortsvereinsvorsitzender Peter Schramm nicht nur zahlreiche Mitglieder, sondern auch die Bezirksgeschäftsführerin Ute Dirks und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Ralf Wrobel begrüßen.
Ralf Wrobel, der sich für die Einladung bedankte, überbrachte die Grüße des Bezirksverbandes und dankte den anwesenden Jubilaren für die langjährige Treue.
Seit der TSV Kappeln vor etlichen Jahren zum erstenmal wieder einen Kinderfasching veranstaltete, hat sich dieses Projekt zu einem echten Highlight jeweils am letzten Januarsonnabend entwickelt. Das beweisen stets die hohen Besucherzahlen. Auch diesmal konnten weder verschneite Straßen noch Kälte, die jungen Närrinnen und Narren daran hindern, der Einladung des TSV-Kappeln-Vorstands und der Jugendabteilung zum Kinderfasching in beiden Sporthallen der Kappelner Gemeinschaftsschule Folge zu leisten.
Knapp 290 Kinder waren gekommen. Zusammen mit den begleitenden Eltern und Großeltern konnte TSV-Vorsitzende Dagmar Ungethüm-Ancker, diesmal im Clown-Kostüm, über 600 Besucher begrüßen. Die Halle war brechend voll. Während für die begleitenden Erwachsenen vorwiegend der Bereich Kaffee und Kuchen gedacht war, hier war die Auswahl Dank vieler Spenden riesig, hatten die verantwortlichen Organisatoren für die Kinder ein attraktives Programm mit viel Eigenaktivität und interessanten Vorführungen vorbereitet.
Irma Meyer aus Beckdorf/Niedersachsen ist Fachfrau für Feinststickerei und seit vielen Jahren in dieser Sache aktiv und unterwegs. Die Handarbeitsberaterin hat früher für den Burda-Verlag Muster entworfen und veröffentlicht. Heute veranstaltet sie eigne Seminare mit Schwerpunkt Feinststickerei. Sie ist eine gefragte Fachfrau und mit ihren Kursen deutschlandweit unterwegs. Ihre Kurse mit maximal 14 Teilnehmern sind in der Regel überall frühzeitig ausgebucht.
Eine ihrer Stationen auf der Deutschland-Tournee ist seit sechs Jahren „Landhaus Ostseeblick“ im Pottloch/Kronsgaard in Angeln. Dort führt sie jeweils im Januar regelmäßig drei dreitägige Stickseminare statt. Sticken und Wohlfühlen ist das Motto. Daran kann jeder teilnehmen, vom Anfänger bis zum Profi-Könner, - auch Männer. Hier kann jeder etwas lernen. Egal in welcher Technik er arbeiten möchte.
Zum diesjährigen Neujahrsempfang des nach dem Weggang der Marine aus Kappeln im Jahr 2006 gegründeten „Marinevereins Porto Sando“ im Vereinsheim „Porto Sando“ in Ellenberg konnte Vorsitzender Harald Schacht neben Bürgervorsteher Jürgen Seemann und Bürgermeister Heiko Traulsen auch Vertreter verschiedener Vereine, der Kappelner Wehren und des DRK sowie zahlreiche Mitglieder begrüßen.
Den Marineverein und seine Ziele stellte der 2. Vorsitzende Otto Kipp vor. Anschließend wurde beim gemütlichen Beisammensein das Gespräch gepflegt.
Wie Otto Kipp erklärte, ist der Marineverein Porto Sando aus der ehemaligen Unteroffiziers-Heimgesellschaft (UHG) hervorgegangen. Denn nach dem Wegzug der Marine änderte sich für die Marineangehörigen in Kappeln einiges. Zuvor waren sie in „klare Strukturen“ eingebettet mit dem Vorteil, die Einrichtungen der Marine nutzen zu dürfen. Das aber hat dazu geführt, dass die damalige Marinekameradschaft nur wenigen in Kappeln bekannt war. Es war ein „Verein im Verein“. Das änderte sich im Jahr 2006.
Riesige Freude gab es bei der Familie Anke und Heiner Iversen auf dem „Lindenhof“ in Ahneby. Zum zweiten Mal nach 2008 wurde der Ferienhof “Beliebtester Kinder-Ferienhof in Deutschland” von der „Zentrale für Landurlaub“ in Bonn ausgezeichnet. Allerdings war er auch bereits vier Mal (2006, 200 2009 und 2010) „Bester Ferienhof in Deutschland“. Und er hatte in den vorangegangenen Jahren bereits fünf Mal die Auszeichnung „Beliebtester Ferienhof in Schleswig-Holstein“ erhalten.
Seit vielen Jahren ermittelt die Zentrale für den Landurlaub jährlich im Rahmen einer Gästebefragung den „Beliebtesten Ferienhof“ in den Bundesländern. Von Oktober 2010 bis September 2011 wurden über 50.000 Gäste befragt. Sie sollten von zu Hause eine ganz persönliche Wertung ihres Ferienaufenthalts abgegeben. Dabei ging es sowohl um die Qualität der Unterkünfte als auch um den Service und die Freizeitangebote. Die Parameter Erholung, Erlebnis und Gastfreundschaft wurden genau unter die Lupe genommen.
Zum Neujahrsempfang der „HypoVereinsbank Kappeln“ konnte Filialdirektor Ralph Schmidt ein volles Haus begrüßen, darunter auch Bürgervorsteher Jürgen Seemann.
Ralph Schmidt wollte diesen erstmals durchgeführten Empfang nutzen, um die neu gestalteten Räume der Bank und sich selbst einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Er ist seit gut einem Jahr als Filialverbundsdirektor für die zur italienischen „Unicredit“ gehörenden HypoVereinsbank-Filialen in Kappeln, Süderbrarup, Glücks und Steinbergkirche verantwortlich.
Der Abend solle aber auch, so Ralph Schmidt, in schwierigen Zeiten zeigen, was los ist und wie Schwierigkeiten zu lösen sind. Für diesen Zweck hatte er die Wertpapier-Expertin Alexandra Kutscher aus der Hamburger Zentrale zusätzlich eingeladen.
Die Schrägen Vögel, Sominka und die Landstreicher der Musikschule Flensburg kommen nach Kappeln
Bei unserem Nachwuchskonzert treffen die drei vom Alter der Mitglieder wohl jüngsten Folkgruppen aus Schleswig-Holstein aufeinander. Zählt man all die jungen Leute zusammen, so kommt man auf über 30 spielbegeisterte Nachwuchsfolkies, die zusammen ein abendfüllendes und spannendes Programm auf die Beine stellen, wie es abwechslungsreicher nicht sein könnte. Jede Gruppe überzeugt schon für sich, aber wenn sie dann gemeinsam spielen werden, wird der Funke so richtig überspringen.
Die Landstreicher der Musikschule Flensburg sind zehn Violinen, eine Gitarre und ein Kontrabass. Unter der Leitung von Christiana Voß haben die zwischen 12 und 20 Jahre alten Musiker und Musikerinnen ein Repertoire, das sich mittlerweile aus über 50 Stücken aus Deutschland, Skandinavien, Irland und den USA, sowie Eigenkompositionen zusammensetzt.
Welch sportliches Potenzial in der Kappelner Jugend steckt, wie engagiert und erfolgreich die jungen Leute sind, das wurde bei der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt Kappeln in der Sporthalle der Gemeinschaftsschule deutlich. Dazu hatte Bürgermeister Heiko Traulsen, der diese alle zwei Jahre stattfindende Ehrung zum erstenmal durchführte, 150 Sportler aus verschiedenen Sportarten eingeladen, vom Kreismeister bis zum Weltmeister. Nicht waren gekommen. Aber da die anwesenden Sportler ihre Eltern und Freunde mitgebracht hatten, konnte Bürgermeister Heiko Traulsen ein volles Haus begrüßen. In seiner Rede betonte der Bürgermeister, dass Sport nicht nur Wettkampf, sondern auch gesellig und gesundheitsfördernd sei. Vor allem hilft Sport „gegen mangelnde Bewegung“.
Vor fünf Jahren wurde die Spendeninitiative „Spendwert“ auf Anregung von Corinna Graunke, Chefin der Profundus GmbH, bei einem Sommerfest am Firmensitz in Gulde mit dem Ziel gegründet, „Lebensqualität und –perspektive von Kindern und Jugendlichen aus sozialschwachen Familien“ in vielen Bereichen zu verbessern, unbürokratisch und schnell. Dafür braucht „Spendwert“ Geld, das über Spenden eingesammelt wird. Eingegangene Gelder werden von Helga Lorenzen, Leiterin des Bereichs Ordndung und Soziales im Kappelern Rathaus, verwaltet. Über die Verwendung der Spendengelder entscheidet der Spendenbeirat der sich aus Vertretern beider großer Kirchen, aus Verwaltung, Politik, Verbänden, Institutionen, Schulen und dem Gesundheitswesen zusammensetzt. Alle arbeiten ehrenamtlich. Schirmherr ist Bürgermeister Heiko Traulsen, Projektleiterin Corinna Graunke.
Zum letzten Mal gab Wehrführer Horst Gottschling auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kappeln-Olpenitz seinen Jahresbericht. Bei den anstehenden Wahlen kandidierte er nicht wieder. In geheimer Wahl wurde Dirk Langenstein (43) mit 23 Stimmen der 24 anwesenden Stimmberechtigten zum neuen Wehrführer gewählt. Dirk Langenstein ist seit rund 10 Jahren Mitglied der Wehr. Mit der gleichen Stimmenzahl wurde Heiko Krause als stellvertretender Wehrführer wiedergewählt. Alle anderen Wahlen erfolgten offen und ohne Gegenstimmen. Ganz aus dem Feuerwehrvorstand scheidet Horst Gottschling nicht aus. Er stellte sich als Gruppenführer zur Verfügung. Für den in die Ehrenabteilung gewechselten Schriftführer Volker Dusch kam Bianca Koberg in den Vorstand. Ferner wurden Harald Dürwold (Gerätewart), Horst Koberg (Sicherheitsbeauftragter) sowie Manuel Krause, Thorsten Koberg, Melanie Koberg, Helmut Höhl und Jan Thore Koberg (alle Festausschuss) gewählt Die Kasse prüfen Melanie Waide und Stefan Richter.
Das „Berufliche Gymnasium Angeln“ mit seinen beiden Außenstellen Kappeln und Süderbrarup erfreut sich in Realschülerkreisen offensichtlich großer Beliebtheit. Vermutlich deshalb konnten Uwe Schürch, Leiter der Außenstelle Kappeln des Berufsbildungszentrums Schleswig (BBZ), und Hans-Joachim Behrens, Koordinator der Gymnasien des BBZ, auch ein volles Haus mit vielen Schülern und deren Eltern bei einer Info-Veranstaltung zur Vorbereitung des im August beginnenden neuen Schuljahres begrüßen. Dabei wollten beide Pädagogen auch Werbung für das Berufliche Gymnasium und die hier möglichen Bildungsgänge zum Abitur machen.
Zu einem gemütlichen Dankeschönabend hatten die Initiatoren des diesjährigen Weihnachtsvergnügens in der Mühlenstraße alle Helfer und Unterstützer der Aktion in das Fotostudio Wander eingeladen. Auf diese Weise wollten sich Jane Wander, Cindy Rieger, Inke Laasch-Linders und Uwe Tuchtenhagen bei dem Betreiber des Döner-Grills Ako Karim, bei der „Markant-Frischemarkt“-Chefin Petra Clausen und bei Michael Dietz von der Organisation Wirtschaft-Handwerk-Plus (WHP) bedanken, durch deren Hilfe das diesjährige, zum zweiten Mal in der Vorweihnachtszeit in der Mühlenstraße veranstaltete 10-tägige Weihnachtsvergnügen so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Ako Karim hatte die Kosten des Festzeltes übernommen, Petra Clausen die vom Weihnachtsmann verteilten Geschenke zur Verfügung gestellt und Michael Dietz, Mitarbeiter von WHP; hatte als 1-Euro-Jobber beim Zeltauf- und –abbau geholfen.
Für die Freiwillige Feuerwehr Mehlby war das abgelaufene Jahr arbeitsintensiv. Das berichtete Wehrführer Dirk Schadewaldt auf der Jahreshauptversammlungder Mehlbyer Wehr im „Florianhaus“. Zu insgesamt 72 Einsätzen musste die Wehr ausrücken. Dirk Schadewaldt: „So viele hatten wir noch nie.“ 17 Mal waren Brände, 30 Mal technische Hilfeleistungen, 12 Mal abgeschlossene Türen und drei Mal schwere Verkehrsunfälle der Grund. Es gab aber auch 10 Fehlalarme. Insgesamt kamen so an die 3.000 Einsatzstunden zusammen.
Auch in diesem Jahr war die Wehr bereits 8 Mal aufgrund starker Regenfälle mit ihren Wasserpumpen im Einsatz.
Auch in diesem Jahr veranstalten der TSV Kappeln und die Vereinsjugend den traditionellen Kinderfasching in den Sporthallen der Gemeinschaftsschule Kappeln in der Hindenburgstraße. Die Veranstaltung findet am Sonnabend, dem 28. Januar 2012, ab 15:00 Uhr statt. Einlass ist ab 14:30 Uhr. Und es wird wieder hoch her gehen. Denn es werden weit über 200 Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder Freunden, - insgesamt 500 bis 600 Gäste, - erwartet. Alle Piraten, Cowboys und –girls, Lillifees, Hexen, Elfen, Zauberer, Indianer und Squaws, oder was sonst noch die Kinderfantasie beherrscht, sind eingeladen, in fröhlicher Runde mitzufeiern.
Seit dem 1. Januar 2012 hat das Modegeschäft „Becker Moden“, in Kappeln, Mühlenstraße 6- 8, einen neuen Inhaber. Rolf Barwitzki, Firmengründer des „Teppich-Laden Barwitzki“ in der Wassermühlenstraße 32, hat das Unternehmen, inklusive der Immobilie, gekauft und führt es ab sofort als „Becker Moden, Inh. Rolf Barwitzki“ weiter. Es bleibt auch unter neuer Leitung nach wie vor ein Fachgeschäft für Damen- und Herrenmoden jeder Altersklasse.
Rolf Barwitzki: „Es dürfen sich bei uns alle Jungen, Alten und jung gebliebene Ältere angesprochen fühlen bei modernen und klassischen Marken- und Mode-Artikeln.“.
Die bisherige Inhaberin Erika Becker wird die Geschäftsführung der neuen Firma übernehmen. Unterstützt wird sie dabei durch drei Teilzeitkräfte. Dadurch wurden in Kappeln vier Arbeitsplätze gesichert, bzw. sogar einige neu geschaffen.
Als für Kappeln zuständige „Lokale Tourismus Organisation“ (LTO) hat die in Schleswig ansässige „Ostseefjord Schlei GmbH“ (OFS) die Touristik-Information in der Mühle „Amanda“ übernommen. Seitdem gibt es Streit zwischen der OFS auf der einen Seite, sowie den beiden Touristikvereinen Gelting und Kappeln auf der anderen Seite. Die Touristikvereine (TV) möchten ihren gemeinsamen Urlaubskatalog in der Mühle auslegen. Die OFS, die ein eignes Gastgeberverzeichnis herausgibt, ist dagegen und hat auch einen entsprechenden Stadtvertreterbeschluss erwirkt. Auch der Wunsch nach einem Hinweis (Link) von der OFS-Website, bzw. der städtischen Website auf den Touristikverein Kappeln wurde per Stadtvertreterbschluss mehrheitlich verwehrt.
Daraufhin waren einige vom Touristikverein Kappeln betreute Gastgeber derart verärgert, dass sie eine Initiative mit dem Ziel gegründet haben, die Wünsche des Touristikvereins zu erfüllen.
Wie alljährlich findet auch in 2012 im gesamten Bundesgebiet und damit auch in vielen Städten und Gemeinden des Landes Schleswig-Holstein die Erhebung über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt statt. Verantwortlich hierfür ist das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein. Rechtsgrundlage hierzu ist das Mikrozensusgesetz vom 24. Juni 2004. Die Haushaltsbefragung erstreckt sich über das gesamte Jahr 2012, was bedeutet, dass in den kommenden Monaten einzelne Haushalte auch in Kappeln, Arnis, Grödersby, Oersberg und Rabenkirchen-Faulück zum Interview herangezogen werden können.
Mit der Erhebung vor Ort werden Personen beauftragt, die Gewähr für Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit bieten und besonders zur Wahrung des Datenschutzes verpflichtet worden sind. Zum Einsatz kommen Laptops, was als rechtlich einwandfrei durch die Datenschutzbeauftragten bestätigt worden ist.
(siehe www.datenschutzzentrum.de/mikrozensus)
Alle vom Mikrozensus betroffenen Haushalte werden rechtzeitig vom Statistischen Amt über Zweck, Methode und rechtliche Regelungen dieser Erhebung informiert.
Kappeln, 12. Januar 2012
Stadt Kappeln
Der Bürgermeister
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kopperby sind Kurze Jahreshauptversammlungen die Regel. Doch diesmal schaffte es Wehrführer Jürgen Jensen in rekordverdächtiger Zeit von knapp einer halben Stunde. Dann war alles abgewickelt und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen.
Zu der Versammlung konnte der Wehrführer 11 Aktive und 6 Mitglieder aus der Ehrenabteilung mit Begleitung begrüßen. Das waren, - krankheits- und arbeitsbedingt, - weniger als sonst üblich. Als Ehrengäste mit dabei waren Bürgervorsteher Jürgen Seemann, Bürgermeister Heiko Traulsen, die Fraktionsvorsitzenden Horst Trauzettel (CDU) und Rainer Moll (SPD) sowie Gemeindewehrführer Dirk Schadewaldt.
Spannenden Reitsport erlebten die über 150 Besucher in der großen Reithalle des Reiterhofes Damp in Damp-Dorotheenthal. Der Reitclub Damp hatte zum „Sprung ins Neue Jahr“ eingeladen. Dieses Springreit-Turnier findet seit über 15 Jahren regelmäßig am Neujahrstag statt. Mit diesem Turnier startet der Reitclub nicht nur in die neue Reitsportsaison, sondern es ist auch immer der Abschluss eines Springreit-Lehrgangs, der regelmäßig zwischen Weihnachten und Neujahr in Damp stattfindet. An dem Lehrgang unter Leitung des Vorsitzenden Peter Tramm und Christian Thiesen beteiligten sich rund 30 Reiterinnen und Reiter. Aus dem Kreis dieser Teilnehmer rekrutierten sich überwiegend die Teilnehmer am „Sprung ins Neue Jahr“, obwohl die Teilnahme für jedermann offen stand.
„20 * C + M + B + 12“ (Christus mansionem benedicat) – auf Deutsch: Christus segne dieses Haus - steht jetzt gut lesbar, mit Kreide geschrieben, über beiden Türen des Dienstzimmers von Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen im Rathaus. Und es wird auch das ganze Jahr dort so stehen bleiben. Als Zeichen dafür, dass die Sternsinger hier zu Gast waren.
Auch in diesem Jahr waren bundesweit wieder rund eine halbe Million Kinder als Sternsinger unterwegs. In Kappeln waren drei und in Gelting zwei Gruppen der katholischen Kirchenjugend als „Heilige drei Könige“ – Caspar, Balthasar und Melchior sowie einem Sternträger – on tour, um allen Menschen die frohe Kunde des Evangeliums von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und ihren Segen zu bringen.
Zu einem Altkleidercontainer-Brand musste die Kappelner Ortswehr am Mittwoch nach Weihnachten ausrücken. Kurz vor neun wurden die Aktiven wegen des Containerbrandes am Kappelner ZOB alarmiert. Aufgrund des schnellen Anrückens konnte der Brand rasch gelöscht werden. Dabei musste der Container unter Atemschutz zuerst geöffnet und dann mit einem Hochdrucklöschgerät mit Schaum der Brand gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Brandursache und Schadenshöhe sind nicht bekannt. Allerdings hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
„Das war der Rest vom Weihnachtsfest“, der da im Gewerbegebiet Mehlbydiek in Flammen aufging und so nicht nur die Gegend erwärmte, sondern auch zu einem kleinen Volksfest mit Punsch, Gulaschsuppe, heißen Würstchen sowie kühlen Getränken mit und ohne Alkohol aber auch Stockbrotbacken für die Kinder einlud.
Zum vierten Mal hatte die Freiwillige Feuerwehr Mehlby zum „Tannenbaumverbrennen“ eingeladen und etliche hundert Menschen waren der Einladung zu dieser improvisierten Fete bei sternenklarem Winterwetter gefolgt, darunter sehr viele Kinder.
Auch in Arnis brannten die Tannenbäume. Mit einem fröhlichen „Tannenbaumverbrennen“ auf dem Großparkplatz am Ortseingang, - mit Punsch und heißen Würstchen, - verabschiedeten sich die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Arnis mit Wehrführer Volker Schlömer und zahlreiche Gäste auf diese Weise von Weihnachten 2011.
Wie Wehrführer Schlömer erklärte, entstand die Idee vor vier Jahren., Wie die Wehr „etwas für die Arnisser tun wollte“. Jetzt fand das „Tannenbaumverbrennen“ bereits zum vierten Mal statt. Und erstmalig gab es dabei sternklaren Himmel, aber wie immer mit viel gute Stimmung.
Im Zuge ständig steigender Energiekosten denken immer mehr Betriebe über Energieeinsparmaßnahmen nach. Dabei kann eine unabhängige Energieberatung wichtige Hilfe leisten, weil sie den Unternehmen kompetent hilft, bislang nicht genutzte Sparpotenziale zu entdecken. Das Unternehmen profitiert dabei von der professionellen Beratung durch zertifizierte „Energieberater zur Energieeffizienz“. Diese unabhängige Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird seit Februar 2008 über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu 80% der Kosten für die Initiativberatung gefördert. Das bedeutet für den Unternehmer, der die unabhängige Energieberatung für seinen Betrieb in Anspruch nehmen möchte, dass er von den 1.600 Euro Beratungskosten nur 320 Euro selbst tragen muss.
Bei einer derartigen Beratung werden insbesondere die betrieblichen Energieströme mit der entsprechenden Messtechnik durch kompetente Fachkräfte dokumentiert und Schwachstellen erkannt und daraus resultierend, Maßnahmen zur rationellen und kostengünstigen Energienutzung vorgeschlagen Diese Maßnahmen sind oftmals sehr kostengünstig. Ziel ist immer Energieeinsparung.
Ein volles Haus konnte Bürgermeister Heiko Traulsen zur diesjährigen, erstmals in der Pausenhalle er Ellenberger Gorch-Fock-Schule (GFS) veranstalteten, Weihnachtsbescherung für Kinder bedürftiger Familien begrüßen.
Insgesamt hatte Helga Lorenzen, Mitarbeiterin im Kappelner Rathaus und in dieser Position Verantwortlich für die Vorbereitung der Veranstaltung, Familien mit zusammen 330 Kindern in Kappeln und Ellenberg angeschrieben. 150 Kinder waren angemeldet. Und sie waren alle mit ihren Eltern, Großeltern oder Freunden gekommen.
In diesem Jahr war auf das Geschenknetz verzichtet worden. Damit hatten die Veranstalterin den vergangenen Jahren in der Vorweihnachtszeit Geschenke für die Weihnachtsbescherung gesammelt. Früher hing das Netz im ehemaligen Soldatenheim, danach im Verwaltungsgebäude der Kappelner Werkstätten. Weil aber oft altes und nicht mehr nutzbares Spielzeug gespendet worden war, fiel die Netzaktion in diesem Jahr aus. Stattdessen wurde im Rahmen des Weihnachtshilfswerks für die Bescherung in der Gorch-Fock-Schule gesammelt. Mit dem Geld sollte nur neues Spielzeug gekauft werden.
Die Gorch-Fock-Schule (GFS) in Ellenberg, Kappelns Grundschule mit auslaufender Hauptschule, hat nach monatelanger Vakanz wieder eine Schulleitung. Auf der Sitzung des Schulleiterwahlausschusses am 21. Dezember entschied der 20-köpfige Ausschuss, besetzt mit 10 Vertretern des Schulverbandes und je fünf Vertretern der Lehrer und der Eltern, sich mit großer Mehrheit für die bisherige Konrektorin Barbara Scheufler-Lembcke (60). Sie setzte sich damit gegen eine weitere Kandidatin aus Steinbergkirche durch. Barbara Scheufler Lemcke hatte die Gorch-Fock-Schule seit der Pensionierung von Rektor Olaf Peters bereits kommissarisch geleitet. Erste Gratulantin war Schulverbandsvorsteherin Marta Kraft.
Für die Mitglieder der Junge-Leute-Gilde Maasholm ist die letzte Woche eines jeden Jahres stets der Test für vitale Fitness. Dann wird die Gilde aktiv. Die Aktivitäten starten mit dem „Flagg-Utstekken“ am Morgen des zweiten Weihnachtstages und dem am gleichen Nachmittag stattfindenden „Stimmabend“ im „Himmel“, dem Clubraum im „Restaurant Schunta“. Es folgen die „Maasholmer Lustigkeit“ am 29. Dezember und – am Ende - die „Richtigkeit“ am 1. Januar. Das ist der Tag, an dem beim Wirt die Zeche beglichen wird.
Auch in diesem Jahr trafen sich am Morgen des 2. Weihnachtstages sieben junge Leute mit dem 1. Ältermann Helge Hartmann am Gildelokal zum „Flagg-Utstekken“. Diesmal ohne Schnee, dafür allerdings bei frühlingshaften Temperaturen um die 10 °C.
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kappelner Türkengilde im Gildelokal, dem ASC-Restaurant, konnte der 1. Ältermann Hauke Daniel neben 17 Aktiven auch 15 Ehemalige begrüßen. Er, wie die beiden anderen Ältermänner Claudius Callsen und Jan Becker, hatten an diesem Abend die Aufgabe, die Versammlung so über die Bühne zu bringen, dass, trotz fröhlich-heiterer Stimmung, auch die Tagesordnung ordnungsgemäß abgewickelt werden konnte. Sie schafften das auch. Brauchten dafür aber mehr als vier Stunden, wobei die Tagesordnung vom Umfang her in einer Stunde zu schaffen gewesen wäre. Grund für die Verlängerung waren die oft endlosen aber dafür sehr witzigen Debatten um Nichtigkeiten, aber auch undiszipliniertes Dazwischenreden. Gegen letzteres hatten die Ältermänner das Mittel der Strafe.
Im neuen Jahr geht das Schwimmbad Kappeln mit neuer Internetpräsenz an den Start: www.schwimmhalle-kappeln.de lautet die Internetadresse. Unter der Badeleitung von Torben Kablau kann weiter fröhlich geschwommen, geplanscht und gesprungen werden. Das Kappelner Schwimmbad macht auch im neuen Jahr weiter!
Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Heiko Traulsen wurde die Kulturstiftung "Profundus Kulturverein der Stadt Kappeln - Mitbegründer Walter Plathe e. V. " ins Leben gerufen. Am 28.12.2011 war folgendes im Schlei Boten zu lesen:
Kulturstiftung geht an den Start
Neu gegründeter Kulturverein wird bereits im neuen Jahr seine Arbeit aufnehmen / Landarzt-Fonds überschreibt Vermögen und löst sich auf
Der Name prangt an der Stirnseite des Sitzungssaals. „Profundus Kulturverein der Stadt Kappeln – Mitbegründer Walter Plathe e.V.“ steht dort in weißer und gelber Schrift geschrieben. Davor sitzt Bürgermeister Heiko Traulsen. Dass er stolz ist auf das, was dort als jüngstes Kind seiner Legislatur hinter ihm gerade das Licht der Welt erblickt hat, kann er nicht verbergen. Immerhin hat er schon im ersten Jahr seines Amtsantritts davon gesprochen, etwas ins Leben zu rufen, mit dessen Hilfe kulturelle Ereignisse dauerhaft finanziell zu fördern sind. Jetzt, am Ende seines zweiten Jahres, kann Traulsen hinter diesen Wunsch einen Haken setzen. Erledigt. Die Kulturstiftung ist geboren und mit ihr eben jener „Profundus Kulturverein“. Über ihn und mit Hilfe weiterer sieben Geburtshelfer soll die Kultur in Kappeln überlebensfähig und im besten Falle immer weiter ausgebaut werden.
"Mit Geld kann man sein Glück nicht kaufen...
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie auch in den Vorjahren wenden wir uns in der Adventszeit mit der Bitte an Sie, unser traditionelles Weihnachtshilfswerk mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen.
Helfen Sie uns, damit wir helfen können!
Die Dankbarkeit und die Freude bei den bedürftigen Mitmenschen in unserer Nachbarschaft ist jedes Mal riesengroß, wenn Mitglieder des Sozialausschusses kurz vor dem Weihnachtsfest Geldpräsente überbringen. Für viele bedeutet die kleine finanzielle Zuwendung, sich oder seinen Kindern endlich einmal einen besonderen Wunsch erfüllen zu können – vielleicht aber auch ein voller Warenkorb mit Lebensmitteln, ohne den Euro mehrfach umdrehen zu müssen.
Nicht nur ältere und kranke Mitmenschen mit einer kleinen Rente haben es schwer, lassen Sie uns besonders an kinderreiche Familien denken, die sich mit geringem Einkommen nur wenig leisten können.
Aus diesem Grunde plant die Stadt Kappeln eine Bescherung für Kinder aus Familien mit SGB-Grundsicherungsleistungen. Jedes Kind soll ein neues Spielzeug erhalten, welches vom Weihnachtsmann persönlich im Rahmen einer Weihnachtsfeierstunde in der Gorch-Fock-Schule überreicht werden soll. Und auch hierfür benötigen wir Spenden und appellieren an Ihre Großzügigkeit!
Unter dem Verwendungszweck „Weihnachtshilfswerk 2011 – PK-Nr. 2-5156“ nehmen wir Ihren Spendenbeitrag gerne entgegen, und zwar auf dem Konto der Stadtkasse Kappeln Nr. 80 002 173 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse (BLZ: 217 500 00).
Gerne übersenden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung, möchten an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass bei einer Zuwendung bis zu 200,- Euro der Einzahlungsbeleg für die Steuererklärung ausreicht.
Für Ihre Spendenbereitschaft danken wir Ihnen schon heute sehr herzlich. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine frohe und besinnliche Vorweihnachtszeit.
Kappeln, im Dezember 2011
Jürgen Seemann (Bürgervorsteher), Heiko Traulsen (Bürgermeister), Helmut Schulz (Vorsitzender des Sozialausschusses)
...aber man kann anderen Glück schenken!"
Freddie Mercury
Vor der großen After-Work-Party der Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH (WTK) auf dem Rathausmarkt am letzten Adventsonnabend nutzte der „Wirtschaftskreis Pro Kappeln“ (WPK) die Kulisse, um unter Leitung der 2. Vorsitzenden Helga Thurau, und assistiert von Corinna Graunke und Werner Thurau, die Gewinner der Sonderpreise des diesjährigen Adventsschätzen zu ermitteln.
Am Adventsschätzen hatten sich 42 Geschäfte in der Innenstadt beteiligt. In den Geschäften waren unterschiedliche Schätzaufgaben zu lösen. Pro Geschäft wurde unter allen richtigen – oder besten – Teilnehmern ein Einkaufsgutschein von 50 Euro verlost. Das Preisgeld betrug somit 2.100 Euro. Zusätzlich kamen alle Teilnehmerscheine in den großen Sack für die Sonderverlosung, die vor der After-Work-Party auf der Veranstaltungsbühne auf dem Rathausmarkt durchgeführt wurde. Insgesamt hatten sich 3.779 Personen am diesjährigen Adventsschätzen beteiligt.
Der zum dritten Mal in der Kappelner Nikolaikirche veranstaltete Orgelmarkt war wieder einmal erfolgreich. Und er brachte dem veranstaltenden Orgelbauverein neues Geld in die Vereinskasse. Geld, das dringend für den Orgelneubau der Nikolaikirche benötigt wird.
Vor der Kirche gab es an einem eignen Grill- und Getränkestand die beliebten Grill-„Orgelwürste“ und den dazugehörigen heißen Weihnachtspunsch.
In der Kirche war der Orgelmarkt aufgebaut. Hier gab es viele schöne Dinge zu kaufen, die so sonst selten angeboten werden. Der Kappelner Hobby-Bastler stellte seine selbst entworfenen und gefertigten Musikstücke vor. Geduldig erläuterte er den Besuchern die Funktion von Strumsticks, Hommeln oder Kantelen, eine Art niederländischer Zither. Ein Renner waren seine Mini-Klarinetten aus Bambus. Jedes davon ein Unikat mit eigner Stimmung.
Albrecht und Sabine Hansen boten selbst geschöpftes Papier, Keramikarbeiten und „Blumenherzen“. Das waren Herzen aus selbst geschöpftem Papier mit eingearbeiteter Blumensaat. Die Saat treibt aus, wenn das Herz in nasse Erde gesteckt wird.
Seit Jahren ist Lothar Asmussen als Olpenitzer Bürger treuester Gast bei Stadtvertretersitzungen im Rathaus und dabei besonders neugierig in der Bürgerfragestunde. Diese Neugier hatte schon mal dazu geführt, dass über eine Limitierung der Fragezeit nachgedacht wurde. Auch in der letzten Sitzung des Jahres war der Fragesteller wieder mit dabei. Diesmal hatte sich Lothar Asmussen den Bereich „Biogas-Anlagen“ vorgenommen. Gut vorbereitet wollte er wissen, ob die Stadt angesichts der Straßenschäden den Ist-Zustand der Straßen vor der Genehmigung der Biogas-Analgen ermittelt hatte, wer die Kosten trägt, wenn die großen Transporter die Straßen beschädigen und ob man die Verursacher für die Straßenschäden ermitteln zu Reparaturzahlungen zwingen kann.
Dazu erklärte Bauamtsleiter, dass die „Schäden schwer zuzuordnen seien“. Obwohl die Straßen regelmäßig kontrolliert werden, sind die Verursacher nicht 100%-ig definierbar.
Wieder einmal Superstimmung bei der Kappelner After-Work-Party auf dem Rathausmarkt., veranstaltet von der Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH (WTK) und Geschäftsführer Jürgen van Schöll. Er hatte wieder einmal ein glückliches Händchen bewiesen und mit den beiden DJs Claudius Callsen und Torben Kablau zwei hochkarätige Könner engagiert, die mit flotter Musik für gute Stimmung sorgten. Es wurde eifrig getanzt und geschnackt. Und auch der Punsch- floss in Strömen. Und der Grillstand von Schmidt und Hansen war ebenfalls ständig belagert.
Eigentlich sollte die Party erst um 19 Uhr starten. Da die Besucher aber beretis deutlich früher kamen, es mag am kalten und trocknen Wetter gelegen haben, begann auch die Musik früher. Ab 20 Uhr war der gesamte Rathausmarkt bis zum letzten Platz gefüllt. Und Veranstalter Jürgen van Schöll konnte sich wieder mal über mehr als 2.000 Besucher freuen. Um 23 Uhr war die Party auf dem Rathausmarkt zu Ende. Aber wer feiern wollte, konnte weitermachen. Die Diskothek „goosbuster´s“ lud zum Weiterfeiern bei einer „After“-After Work“-Party bis in den frühen Morgen ein.
In weihnachtlicher Stimmung präsentierte sich die Kappelner Innenstadt am letzten Adventssonnabend.
Zum einen veranstaltete der Kappelner Lions Club seinen kleinen Adventsmarkt vor der Stadtbücherei in der Schmiedestraße in der Zeit von 10.30 bis 18:00 Uhr. Hier verkauften die Clubmitglieder nicht nur Weihnachtspunsch mit oder ohne Schuss, sondern auch zur Mittagszeit Erbsensuppe und Rübenmus. Und der ging in gewohnter Weise reißend weg. Wer zu spät kam, hatte Pech.
Vor der Hypo-Vereinsbank hatte der Verschönerungsverein auf dem Rathausmarkt seinem Tombola- und Punschstand aufgebaut. Bei einem Lospreis von 1 Euro gab es schöne Preise zu gewinnen. Mit dem Erlös dieser traditionellen Weihnachtsaktion sollen Verschönerungsmaßnahmen in der Stadt mitfinanziert werden.
Der Touristikverein Kappeln darf seine Urlauberkataloge nicht in der Mühle „Amanda“ auslegen. Das ist der Bereich der für das touristische Marketing Kappelns zuständigen Ostseefjord Schlei GmbH (OFS). Auch der Wunsch nach einem Hinweis (Link) von der OFS-Website auf den Touristikverein Kappeln wurde verweigert.
Darüber waren einige vom Touristikverein Kappeln betreute Urlaubsanbieter derart verärgert, dass sie eine Aktionsinitiative mit dem Ziel gegründet haben, die diese Einschränkungen beiseitigen sollen. Der Gründungsinitiative gehören Anne Thom, Frauke Jochimsen, Gudrun Reimann, Christel Siemen, Anne und Hans-Dieter Röhling und Dorothea Schlüter an.
Sie gingen jetzt mit einem Info-Stand in der Schmiedestraße mit ihrem Problem an die Öffentlichkeit und sammelten Unterschriften für die von ihnen vertretene Sache. Und dabei wurden sie von den Passanten kräftig unterstützt. An die 800 Unterschriften kamen in den wenigen Stunden zusammen. Es sollen noch ein paar mehr werden, so Initiativmitglied Dorothea Schlüter. Die Unterschriftenlisten sind noch nicht geschlossen.
Die Kappelner Stadtbücherei in der Schmiedestraße hat ab sofort eine eigne Jugendecke. Sie wurde im Beisein der beiden Initiatorinnen Jasmin Sandner (14) und Kim Schlimmermann (15), Realschüler der Klasse 9b der Kappelern Gemeinschaftsschule Kappeln, von Kappelns Büchereileiterin Sabine Haase-Henkel offiziell eröffnet und kann sofort von allen Jugendlichen genutzt werden. Eine Echse mit Namen „Rani“ wacht mit offenen Augen über dem Zugang, ebenso wie der indische Gott „Ganesha“ in Elefantengestalt auf einem Vorhang.
In der Jugend finden die Jugendlichen nicht nur zwei Computer, die von allen bis zum 18 . Lebensjahr kostenlos genutzt werden können, - das ist einmalig im Land, erklärt die Büchereileiterin - sondern darüber hinaus auch noch 180 Bücher, 52 DVDs und eine große Anzahl von Hörbüchern zur Auswahl mit allem, was derzeit aktuell ist, u. a. die „Twilight Saga“, „House of Night“ oder „Vampir-Akademie“, um nur einige zu nennen. Lesen dürfen die Jugendlichen auch in ihrer neuen Jugendecke, aber selbstverständlich können sie dafür ebenfalls den etwas helleren Sitzbereich in der Bücherei nutzen.
Zum zweiten Mal hatten die Geschäfte in der Mühlenstraße ihr „Weihnachtsvergnügen“ veranstaltet, neun Tage lang vom 10. bis zum 18. Dezember. Und wieder einmal war es ein voller Erfolg. Dabei kam den Veranstaltern Jane Wander, Uwe Tuchtenhagen und Inken Laasch-Linders entgegen, dass sie den Aktionsbereich konzentriert um den Buchwald-Platz herum gelegt hatten. Hier standen vier Stände, deren Anbieter während der Zeit drei Mal wechselten. Und im Festzelt lief ein täglich wechselndes Programm.
„Es war nicht immer knüppeldicke volle“, erklärte Jane Wander. „Aber es war immer etwas los.“ Daher waren nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Anbieter und die Mühlenstraßengeschäfte zufrieden. Besonders die Anbieter wollen alle wiederkommen. Damit ist eine Wiederholung im nächsten Jahr gesichert. Highlights dieses Jahres waren dabei die Singnachmittage mit dem Waldorfkindergarten und dem dänischen Kindergarten. Auch die Märchenstunde mit der Märchenerzählerin Anke Marie Martensen und das Abschlusskonzert mit dem 18-köpfigen „Salonorchester Westerakeby“ hatten großen Besucherzuspruch.
In einem gemeinsamen Weihnachtsrundschreiben teilen Vorsitzender Jens Burkart und Stellvertreter Harry Detlefsen ihren Mitgliedern und Sponsoren mit, dass der Verein „Kunsthaus Hänisch“ das Jahr 2011 erfolgreich abgeschlossen hat. Drei große Ausstellungen hat es gegeben. Derzeit findet noch die Käte-Lassen-Ausstellung bis einschließlich 15. Januar 2012 statt.
Als erfreulich bezeichnen es die beiden Vorstandsmitglieder, dass die Besucherzahl gesteigert werden konnte. Besonders viele Urlauber wurden in diesem Jahr gezählt. Allein bei der Ausstellung „Sommer an der See“ wurden knapp 1.500 Interessierten gezählt. Verstärkt wird auch Gruppenführung mit der künstlerischen Leiterin Dr. Christine Kohla gewünscht.
Das Kunsthaus Hänisch ist in diesem Jahr noch an folgenden Tagen geöffnet: 26./28./29./30. Dezember. Nach dem 2. Januar 2012 gelten dann wieder die bekannten Öffnungszeiten.
Im letzten Jahr schneite es, als die Betreiber der Diskothek „goosbuster´s“, Sönker und Petra Goos, im Wassermühlenholz zum erstenmal die „Weihnacht im Wald“ als kleinen, dreitägigen Weihnachtsmarkt veranstalteten. Und das winterliche Wetter sorgte dann auch für guten Besuch.
In diesem Jahr litt die dreitägige Veranstaltung unter Regen und Wind. So war es kein Wunder, dass der erhoffte Besuch ausblieb. Und auch die Standbeschicker des Weihnachtsmarktes hielten sich merklich zurück. Aber als sich am letzten Veranstaltungstag, am Sonntag, das Wetter besserte, wurde dieses Manko beseitigt.
Auch der Weihnachtsmann erinnerte sich daran, dass er sich angesagt hatte. Er erschien, wie auch schon im Jahr zuvor, mit einem „Fendt Dieselross“ aus dem Jahr 1956 und prall gefüllten Säcken. Das war gut so. Denn er wurde von fast 50 Kindern schon sehnsüchtig erwartet. Ihnen allen hatte er eine reichlich gefüllte Präsenttüte mitgebracht. Da strahlten die Kinderaugen.
Auch das von Karin Bonnichsen und Andreas Brick vom „E-Center Kappeln“ gesponserte Kinderkarussell wurde an diesem Tag eifrig genutzt.
„Weihnachten im Wald“ wird auch im nächsten Jahr stattfinden. Wie Petra Goos sagte, wird dieser Weihnachtsmarkt dann an einem einzigen Tag veranstaltet.
Die ehemalige „Autolackierung Petersen“ in Kappeln-Sandbek, Meiereiweg 2, hat einen neuen Besitzer und einen neuen Namen. Die Firma wird ab sofort unter der Bezeichnung „Autolackierung Wehner“ von Bernd und Bianca Wehner weitergeführt. Die Übergabe des Betriebs erfolgte in diesen Tagen.
Die „Autolackierung Petersen“ wurde 1963 von Emil Petersen gegründet. 1973 übernahm dessen Sohn, Autolackierer-Meister Peter Petersen den Betrieb und führte ihn zusammen mit seiner Ehefrau Hildegard Petersen, die für die Buchführung zuständig war, bis Ende November 2011.
Lange hatte er nach einem Nachfolger gesucht. In Koblenz wurde er fündig. Dort war der Fahrzeuglackierer-Meister Bernd Wehner sofort bereit, nach Kappeln zu ziehen, um den Betrieb zu übernehmen.
Zügig und ohne viel Diskussionen verlief die Sitzung des Kappelner Bau- und Planungsausschusses unter Leitung des Vorsitzenden Josef Janowski im Sitzungssaal des Kappelner Rathauses. Klärungsbedarf gab es nur bei zwei Tagesordnungspunkten. Die betrafen den B-Plan Nr. 69 (Veranstaltungshalle am Bahnhofsweg) und eine F-Plan-Änderung für die Lotseninsel in Schleimünde.
In Sachen Lotseninsel hatte das Innenministerium die Änderung des F-Plans mit der Auflage genehmigt, dass im Bereich „Sonstiges Sondergebiet“ die Bebauung lediglich für ein „Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung“ und für „Touristische Infrastruktur“ zweckbestimmt sei. Grund sei, so steht es in der ministeriellen Genehmigung, dass l „die konkrete Bestimmung der Bodennutzung den rechtsverbindlichen Bebauungsplänen“ unterliegt. Annette Kießig vom Kappelner Bauamt machte die Situation mit einfachen Worten klar: „Wir haben zuviel in die F-Plan-Änderung hineingeschrieben!“
Dem schlossen sich die acht stimmberechtigten Ausschussmitglieder einstimmig an und erfüllten somit die Forderungen der Landesplanungsbehörde.
Die Brieftauben-Reisevereinigung Kappeln e.V., der die beiden Vereine „Schleibote“ in Kappeln und „Heimatliebe“ in Rabel angehören, hatte in diesem Jahr eine schwierige Reisesaison. Schuld daran hatte das schlechte Wetter in den Monaten Juni und Juli. In Zusammenarbeit mit der Fluggruppe Nord waren dreizehn Alttier- und sechs Jungtierpreisflüge geplant. Drei Alttier-Preisflüge fielen „wegen nicht vertretbarer Flugbedingungen“ ebenso aus wie der erste Preisflug der Jungtauben des Jahrgangs 2011. Der allerdings wegen Erkrankung einiger Tiere.
Die durchgeführten Starts der Preisflüge dieses Jahres erfolgten aus Süd-Ost-Richtung. Die Alttiere wurden in Lüneburg, Salzwedel, Gardelegen, Dessau, Weimar (420 km) und Schweinfurt (520 km) aufgelassen. Die Jungtauben starteten in Elmshorn (80 km) und in Northeim (320 km) aufgelassen. Das war auch der längste Preisflug für die Jungtauben.
Das „Weihnachtsvergnügen in der Mühlenstraße“ ist offiziell eröffnet. Noch bis zum kommenden Sonnabend wird es im Festzelt auf dem Eichwaldplatz ein täglich wechselndes Programm und an den Ständen in der Mühlenstraße – zwischen „Intersport Teichmann“ und der „Boutique Amrhein“ - aufgrund wechselnder Anbieter unterschiedliche Angebote geben. Nach der erfolgreichen Veranstaltung im Vorjahr, ist es das zweite „Weihnachtsvergnügen“, das die Betriebe in der Mühlenstraße zur Belebung dieses Teils der Kappelner Innenstadt durchführen.
Zur offiziellen Eröffnung konnte Jane Wander, die das zweite „Weihnachtsvergnügen in der Mühlenstraße“ gemeinsam mit Inken Laasch-Linders und mit Unterstützung der Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH vorbereitet hatte, zahlreiche Besucher begrüßen. Sie dankte allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen hatten, und den Standbeschickern, die täglich wechseln und dadurch stets neue Angebote vorhalten werden.
Es war vielstimmig, was da beim diesjährigen Tiergottesdienst im Seminarraum des „Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld“ beim Tiergottesdienst gesungen wurde. Dazu hatte der Tierschutzverein Kappeln und Umgebung eingeladen. Und da die 12 Hunde und die zwei anwesenden Ponys „Ramses“ und „Amun“ auch ihre rund 30 Herrchen und Frauchen mitgebracht hatten, wurde das Singen der gemeinsamen Lieder zur Begleitung von Pastor Christoph Sassenhagen auf der Gitarre ein vielstimmiger Gesang aus menschlichen Tönen, Hundegebell und Pferdegewieher. Pastor Christop Sassenhagen, der diesen Gottesdienst bereits zum sechsten Mal gestaltete, störte das nicht. Allerdings bedauerte er, dass er mit seiner Gitarrenbegleitung zu den Liedern nicht die Tonhöhe der Hunde gefunden habe.
In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pastor Sassenhagen Ansichten des katholischen Theologen und Tiefenpsychologen Eugen Drewermann, der sich darüber Gedanken gemacht hatte, warum Menschen immer denken, dass „das Wesentliche immer durch meine Hände“ gehen müsse. Weil wir glauben, dass es auf uns ankommt, entsteht „Jagen nach Erfolg“ mit „verlorenen Jahre“. „Reicht nicht das, was wir sind?“ fragte Christoph Sassenhagen.
Das diesjährige „Weihnachtsvergnügen in der Mühlenstraße“ hatte für die DRK-Kindertagesstätte, in Kappeln, Fröbelweg 1, einen erfreulichen Nebeneffekt.
Denn KiTa-Leiterin Gerhild Wienzoschek konnte am Abend des ersten Veranstaltungstages einen Scheck in Höhe von 500 Euro in Empfang nehmen. Den Scheck überreichten Jan-Wilhelm Tange, Juniorchef der Kappelner Stadtbäckerei, und Sönke Gawlik von der Schleswiger Volksbank eG.
Das war das Ergebnis einer gemeinsamen Verkaufsaktion von Bank und Bäckerei. An einem gemeinsamen Stand hatten Mitarbeiter der „Stadtbäckerei Tange“ und der „Schleswiger Volksbank eG“ Weihnachtsgebäck und Punsch – mit und ohne Alkohol – verkauft. Der Erlös war für die Kindertagesstätte bestimmt. Den Reinerlös stockten die „Stadtbäckerei Tange“ und die „Schleswiger Volksbank eG“ auf glatte 500 Euro auf.
Kita-Leiterin Gerhild Wienzoschek zeigte sich überglücklich über die Höhe des Betrages. Sie wusste auch schon, wofür der verwendet werden soll: „Wir brauchen dringend eine neue Puppenküche. Und dann sind auch noch ein paar Reparaturen fällig.“
Fröhliche Stimmung und viel Kinderlachen bestimmten die Atmosphäre im „E-Center Kappeln“ beim diesjährigen Tannenbaumschmücken. Die Firmeninhaber Karin Bonnichsen und Andreas Brick hatten – wie in allen Jahren zuvor – wieder einmal eine Kindergartengruppe zum alljährlichen Tannenbaumschmücken in die Geschäftsräume eingeladen. Diesmal durften die Vorschulkinder des Kindergartens Kieholm die beiden bereit gestellten Tannenbäume schmücken.
Insgesamt 14 Kinder waren mit ihrer Erzieherin Ulrike Koch und einigen Eltern gekommen, um die Tannenbäume mit selbst gebasteltem Schmuck zu dekorieren. Und das machten sie geschickt und zügig.
Aber vor der Arbeit mussten sie sich zuerst einmal stärken. Und darum wurden alle zum gemeinsamen Frühstück eingeladen. Nach gemeinsam gesungenen Liedern ging es dann an die Arbeit.
Als Dank für den schönen Schmuck verteilte Karin Bonnichsen abschließend an alle anwesenden Kinder eine Geschenktüte mit Spielzeug und Naschis. Und für alle Daheimgebliebenen gab sie noch einen Karton Schokoladen-Weihnachtsmänner mit.
Am kommenden Sonnabend, dem 17. Dezember, wird es auf dem Rathausmarkt in der Kappelner Innenstadt wieder hoch her gehen. Denn die Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH (WTK) und der Wirtschaftskreis Pro Kappeln (WPK) laden wieder einmal zur vorweihnachtlichen After-Work-Party von 19:00 bis 23:00 Uhr ein. Und sicher wird es bei dieser bereits zum 12. Mal stattfindenden Aktion wieder knüppeldickevoll auf dem Rathausmarkt werden.
Im Jahr 2000 hatten der damalige Geschäftsführer der „Stadtmarketing Kappeln GmbH“ – eine 100%-ige Tochter des damaligen Wirtschaftskreises – und „DJ Helly“ (Helwig Szameitat) in Zusammenarbeit mit den Inhabern des ehemaligen CD-Ladens Huchhausen die Idee dazu.
Einen spannenden Vortrag erlebten die Mitglieder des Nautischen Vereins Kappeln-Schlei auf der Dezember-Versammlung im völlig überfüllten ASC-Restaurant. An diesem Abend referierte Kapitän Uwe Schneidewind über das am 21. September 1957 vor den Azoren im Hurrikan „Carrie“ gesunkene Segelschulschiff „Pamir“. Damals überlebten nur 6 Mann der 86-köpfigen Besatzung.
Uwe Schneidewind erläuterte auf der Grundlage der Erkenntnisse der Seeamtsverhandlung von 1958 und mit Lichtbildern das damalige Geschehen. Und dabei konnte er aus dem Vollen schöpfen. Er war nicht nur Besatzungsmitglied der gesunkenen „Pamir“, sondern auch Offizier auf der „Gorch Fock“. Auf der „Lili Marleen“ machte er seine 100. Seereise im Jahr 2004, und er fuhr jahrelang als Kapitän auf der „See Cloud“.
Auf der Sitzung des städtischen Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Schulen (JKSS) unter dem Vorsitz von Dagmar Ungethüm-Ancker im Lehrerzimmer der Klaus-Harms-Schule im Hüholz wurde der JKSS-Haushalt 2012 in einer Höhe von knapp über 3 Mio. Euro von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Davon sind 870.000 Euro für das Gymnasium, 1,45 Mio. Euro für die Gemeinschaftsschule und 258.000 Euro für die Förderschule vorgesehen. Ferner wurden 345.000 Euro für Schulbusfahrten, 210.000 Euro für Jugendarbeit, 130.000 Euro für die Schwimmhalle und den Sport sowie 103.000 Euro für das Büchereiweisen und 27.500 Euro für „sonstige Kulturpflege“ bereitgestellt. Das allerdings gilt vorbehaltlich der Zustimmung in der Stadtvertretung. Diesen Ausgaben stehen Einnahmen durch Schulkostenbeiträge von 1,2 Mio. Euro gegenüber.
Im Kreis der Kollegen und Kolleginnen der Gorch-Fock-Schule, ihren ehemaligen Chefs Olaf Peters, ehemaliger Rektor der Gorch-Fock-Schule, und Marianne Lilje, ehemalige Rektorin der Christophorus-Schule, feierte Konrektorin Barbara Scheufler-Lembcke (60) ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Mit dabei auch Schulrätin Susanne Pahlke. In ihrer Funktion als Dienstaufsichtsbeamtin überreichte sie der Jubilarin die Jubiläumsurkunde verbunden mit dem Dank der Landesregierung. Die früher übliche Sonderzuwendung allerdings wurde nicht mehr gezahlt.
Zwar trat Barbara Scheufler-Lembcke erst am 12. August 1974 ihren Dienst an der Mittelpunktschule Kappeln im Hüholz an. Da aber auch die Studienzeiten als Ausbildung mit gerechnet werden, kann sie sie auf eine 40-jährige pädagogische Tätigkeit zurück blicken.
Vor einigen Jahren wurde auf dem Schulhof der Christophorus-Schule im Hüholz ein Abenteuerspielplatz errichtet, der bei den Kindern großen Anklang gefunden hatte. Doch seit der Schulreform ist die Grundschule vom Hüholz in die Gorch-Fock-Schule weggezogen. Das Spielgerät aber blieb. In Ellenberg fehlte so etwas.
Lange hat der Schulverband geprüft, ob es sinnvoll sei, das Spielgerät ab- und am neuen Grundschulstandort in Ellenberg wieder aufzubauen. Doch die Kosten dafür waren höher als eine Neuanschaffung geeigneten Spielgeräts.
Daher spendierte der Schulverband der Grundschule 13.000 Euro zur Neuanschaffung eines identischen Spielgeräts für die beiden Grundschulstandorte in Habertwedt und Ellenberg.
Die Ellenberger Gorch-Fock-Schule ist Kappelns neuer Grundschulstandort, allerdings gehört dazu auch die Außenstelle Habertwedt. Insgesamt besuchen 316 Kinder die Schule mit Außenstelle. Das sind 167 Mädchen und 149 Jungen. Allerdings sind auch noch zwei Hauptschulklassen in Ellenberg untergebracht. Die Grundschüler werden an den beiden Grundschulstandorten von 27 Lehrkräften in 15 Klassen betreut.
Vier Klassen sind in Habertwedt zu Hause. Hier wird jahrgangsübergreifend unterrichtet. In den 11 Klassen in Ellenberg wird klassenübergreifend gearbeitet.
Zweifellos ist der alljährliche Weihnachtsmarkt in der Koslowski-Halle im Bahnhofsweg das Edelste, was Kappeln seinen Gästen und Bürgern in der Adventszeit zu bieten hat. Und auch in diesem Jahr erfüllte dieser dreitägige „Weihnachtsmarkt der besonderen Art“ die Erwartungen seiner Besucher auf hohem Niveau.
Gemäß dem Motto „Weihnachtsstimmung am Kamin“ wurden die Besucher in der Veranstaltung von flackerndem Kaminfeuer begrüßt. Darum drapiert warteten Sitzgruppen auf diejenigen, die sich vom „Team Cameo“ oder von der „Stadtbäckerei Tange“ mit Kaffee, Tee, Punsch, leckeren Kuchen, Suppen oder Snacks im stilvollen Ambiente verwöhnen lassen wollten. Und in der Hallenmitte war es der große, geschmückte Weihnachtsbaum, der Weihnachtsstimmung vermittelte.
Rund 300 Menschen fanden sich am vergangenen Dienstagabend im Saal des Hotels „Stadt Kappeln“ zur Einwohnerversammlung ein, um unter anderem die Worte Dr. Rainer Eckert zu hören. Der vorläufige Insolvenzverwalter der Port Olpenitz GmbH verdeutlichte in seinen Ausführungen, dass man von dem Gedanken Abstand nehmen sollte, das ganze Projekt in einem Atemzuge umzusetzen. Stattdessen sollte man es schrittweise in mehreren kleineren Teilstücken realisieren, möglicherweise mit mehreren Trägerschaften verschiedener Investoren.
Was lange währt, wird endlich gut – nach über zwei Jahren Bauzeit konnte sich in der Halle der Mittelmann-Werft beim Pierspeicher eine Festgemeinschaft davon überzeugen, dass mit einer kleinen Segeljolle ein vorzeigbares Ergebnis geschaffen war, welches heute aus der Taufe gehoben werden sollte.
In der Bootshalle von Gerhard Mittelmann, welcher das Projekt mit der kostenlosen Lagerung der Jolle unterstützt, trafen sich Vertreter verschiedenster Institutionen zu einer kleinen Feierstunde.
Dank der Unterstützung des Lionsclubs Kappeln konnte in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum das Bootsprojekt vor dem Hintergrund in Angriff genommen werden, benachteiligte Jugendliche im Übergang zwischen Schule und Beruf im Bootshandwerk zu qualifizieren. Und dies geschah mit großem Engagement durch die Lehrer Bernt Wellhausen und Herbert Thoma vom BBZ Kappeln, die nicht nur physikalisches, geografisches und technisches Wissen vermittelten, sondern auch zum handwerklichen Arbeiten mit Holz, Metall und Kunststoff anleiteten. Insbesondere sollten innerhalb dieses Projektes zur Berufsfindung Tugenden und Kompetenzen vermittelt werden, die die Kommunikations- und Teamfähigkeit der jungen Leute verbesserten, damit letztendlich Chancen bei Bewerbungen auf dem Ausbildungsmarkt realistischer würden.
Zum zweiten Mal – nach dem Erfolg im Vorjahr – veranstalten Petra und Sönke Goos und das Team „goosbuster´s“ auch in diesem Jahr ihren Gäste in der Diskothek „goosbuster´s“, in „Pedi´s Waldschänke“ und auf dem Vorplatz die „Weihnacht im Wald“, - mitten im Wassermühlenholz. „Weihnachten im Wald“ findet am Wochenende des 9. bis 11. Dezember 2011 statt.
Zusätzlich werden am Heiligabend ab 23 Uhr eine Christmasparty und zum Jahresende die große Silvesterparty stattfinden.
„Weihnachten im Wald“ ist das erste der drei Großereignisse im Wassermühlenholz. „Weihnachten im Wald“ findet an den drei Tagen jeweils von 15:00 bis 19:00 Uhr statt. In der Diskothek werden Stände aufgebaut. Jeder Standbeschicker, der sich daran beteiligen möchte, kann dies kostenlos tun. Anmeldung unter 04642-924072 (ab 17:00 Uhr) ist notwendig.
Alle Kinder können kostenlos Karussell fahren. Auf die Erwachsenen wartet ein kleiner Weihnachtsmarkt im Gebäude und für alle Altersklassen gibt es Torten, Waffeln, Kakao und Punsch.
Bis Mittag hatten die vier Damen alle 400 Brötchen in den Tüten mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ verteilt. Gleichzeitig hatte sie damit auch die Notrufnummern für Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden, weitergegeben.
Diese landesweite Aktion war ein Gemeinschaftsprojekt derLandesregierung Schleswig-Holsteins und den Gleichstellungsbeauftragten, dem „KIK-Netzwerk bei häuslicher Gewalt“, den lokalen Bündnissen „Gewalt gegen Frauen“ und dem „Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks“ aus Anlass des „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen“.
Auch bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Wirtschaftskreises „Pro Kappeln“(WPK) stand der Zwist zwischen der Ostseefjord-Schlei-GmbH und dem Kappelner Touristikverein im Mittelpunkt der Gespräche. WPK-Vorsitzender Stefan Lenz bezeichnete die momentane Lage als „unsäglichen Umstand“ und forderte beide Seiten zum Handeln auf. Des Weiteren richtete man beim WPK Augenmerk auf die geplante Umstrukturierung der innerstädtischen Verhältnisse.
Der WPK-Vorstand behandelte schon im Vorwege der Sitzung den Gedanken einer in seinen Augen wichtigen Umgestaltung, die Kappeln in der Zukunft kräftigen soll. Im Gegensatz zur momentanen Situation, in der zu kurzfristig entschieden werde, will sich der WPK für nachhaltige Planungen einsetzen. Da es laut Stefan Lenz „schwierig ist, selbst zu entdecken, woran es fehlt und was zu tun ist, um auch in zehn Jahren noch gut dazustehen“ kam der Vorstand zu dem Entschluss, eine professionelle Firma mit dieser Angelegenheit zu betrauen. Unter Berücksichtigung der Ideen von WPK-Mitgliedern soll diese Firma ein grundlegendes Konzept für eine Umstrukturierung entwerfen. Dieses Konzept stelle dann den Ausgangspunkt für die Entwicklung eines langfristigen Planes für eine attraktive Innenstadt dar. Nach Lenz sei dabei der „gesamtheitliche Blick, damit eine Stadt dabei herauskommt, die noch länger als zehn Jahre lebt.“
Die Volkshochschule Kappeln (VHS) ist dabei, eine schwerwiegende Krise zu bewältigen. Das wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im „Raum des Gastes“ im Kappelner Rathaus deutlich. Wie schwer die Kappelner Situation dem Kieler VHS-Landesverband Sorgen macht, war daran ersichtlicht, dass der Landesverband sogar seinen Verbandsdirektor Dr. Martin Lätzel entsandt hatte, um die Krise vor Ort zu bewältigen. Er wurde von den anwesenden Mitgliedern auch einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.
Grund für die außerordentliche Mitgliederversammlung war der Rücktritt des gesamten VHS-Vorstandes.
Bereits im vergangenen Jahr war Manuela von Oesen zurückgetreten. In der Versammlung machte sie noch einmal deutlich, dass sie aufgehört habe, bekräftigte sie, dass sie „von der Vorstandsarbeit erschreckt“ gewesen wäre. Die Arbeit habe ihr aber dennoch Spaß gemacht.
Bange Minuten erlebten die Veranstalter des zum vierten Mal veranstalteten Candlelight-Shoppings in der Kappelner Innenstadt, denn es begann am Nachmittag vor der geplanten Veranstaltung zu regnen – später sogar zu schütten. Doch pünktlich zu Beginn der Aktion, als die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlte, wechselte das Wetter auf „gut“. Und damit begann sich auch die Innenstadt zu beleben. Nicht nur die Punschbude hatte zu tun. Es waren auch viele Prozent-Jäger auf der Pirsch. Und die machten reichlich Beute.
Besonders gut kamen die neuen Leuchtsäulen in der Schmiedestraße an. Sie wurden von den Besuchern als neue Bereicherung der Candlelight-Shopping-Meile mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Diesmal waren sie nur geliehen. Helga Thurau, die dieses neue Highlight für Kappeln besorgt hatte, machte Mut, weil ein Kappelner Veranstalter überlegt, sich diese Leuchtsäulen anzuschaffen.
Der Kappelner „Kunsthaus Hänisch“ kann sich über eine generöse Spende der Fielmann AG freuen. Michael Schmiedel, Leiter der Fielmann-Niederlassung Eckernförde, übergab dem „Kunsthaus Hänisch“-Vorsitzenden Jens Burkart und der künstlerischen Leiterin Dr. Christina Kohla 88 Bilder des schleswig-holsteinischen Fotografen Theodor Möller als Geschenk von Günther Fielmann. Es handelt sich ausschließlich um Fotografien, die Theodor Möller (1873 – 1953) in der Zeit von 1911 bis 1938 in Kappeln und Umgebung gemacht hat.
Die dem „Kunsthaus Hänisch überlassenen Fotografien“ sind Kopien von originalen Glasnegativen von Theodor Möller, die sich im Besitz des Kiele Landesamtes für Denkmalspflege befinden. Und darum war auch der Behördenleiter und zugleich Landeskonservator, Dr. Michael Paarmann, bei der Übergabe in Kappeln mit dabei.
In diesem Jahr findet das „Weihnachtsvergnügen“ der Mühlenstrasse zum zweiten Mal statt, - eine Woche lang in der Zeit 10. bis 17 Dezember täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Organisation haben Jane Wander, Inken Laasch-Linders und Uwe Tuchtenhagen übernommen. Bereits seit Mai dieses Jahres sind sie damit beschäftigt.
In diesem Jahr wird es mit einem Zelt auf dem Eichwald-Platz eine Neuerung geben. Hier wird an allen „Weihnachtsvergnügen“-Tagen ein spezielles Programm geboten.
Um das Zelt mit Leben zu füllen, wurden Freiwillige gefunden, die sich hier präsentieren. Von Musik, Basteln, Singen, Theater und Geschichten wird in diesem Jahr viel Abwechslung geboten.
Die Mühlenstraße wird sich weihnachtlich präsentieren. Dafür sorgen die 100 Tannenbäume vor den Geschäften, - egal ob geschmückt oder ungeschmückt.
Zusätzlich werden sieben Hütten zwischen Optik Rieger und Hörgeräte Kersten in der Mühlenstraße aufgebaut, in denen an allen Tagen unterschiedliche Artikel verkauft werden, z. B., Basteleien, Strickwaren, Taschen, Kunsthandwerk, aber auch Waffeln und Punsch.
Das war ein Riesentrubel in der Jöns-Hof-Passage. Der Wirtschaftskreis „Pro Kappeln“ (WPK) hatte zum vierten Mal die Grundschulklassen aus Kappeln und Umgebung zum Tannenbaumschmücken eingeladen und rund 250 Kinder aus Kappelner Grundschulklassen, der dänischen Schule und der Grundschule Kieholm beteiligten sich mit ihrem Lehrkräften daran. Sie alle erhielten für ihren Einsatz rote Weihnachtsmann-Mützen.
In weniger als einer halben Stunde waren die 10 Bäume mit selbst hergestelltem Schmuck geschmückt. Der war im vorangegangenen Unterricht hergestellt worden. Ein Thema war nicht vorgegeben. Somit hatten die Kinder diesmal freie Hand. Die Vorstandsmitglieder des Wirtschaftskreises sorgten währenddessen dafür, dass niemand der jungen „Tannenbaumdekorateure“ Hunger oder Durst erleiden musste. Sie gaben Kakao und Kuchen aus. Und für alle gab es noch eine lustige Weihnachtsmannmütze.
Der Vorstand des Wirtschaftskreises Pro Kappeln (WPK) kann in bewährter Zusammensetzung weiter zusammenarbeiten. Einstimmig und en bloc machten dies die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im Hotel „Stadt Kappeln“ durch die Wiederwahl von Helga Thurau (2. Vors.), Lenka Hansen (Schriftführerin) und der Beisitzer Thomas Preuß, Thomas Hansen und Harm Petersen möglich.
Nicht wieder besetzt wurde die Position des 4. Beisitzers. Detlef Manke schied aus persönlichen Gründen aus. Er wurde mit einem Dank und einem Geschenk für die geleistete Arbeit verabschiedet.
In seinem Vorstandsbericht betonte Vorsitzender Stefan Lenz, dass der Wirtschaftskreis auch künftig die Hot Spots in Kappeln unterstützt. Als positive stellte er heraus, dass jetzt auch die Flensburger Straße Weihnachtsbeleuchtung erhalten hat. Er dankte den Firmen für die Unterstützung.
Der Vorstand des „Wasser- und Bodenverbandes Grimsau“ kann in bewährter Weise weiter arbeiten. Auf der Vorstands- und Ausschusssitzung im „Dorfkrug Stoltebüll“ wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt. Gewählt wurden Verbandsvorsteher Peter Bernhard Petersen (Oersberg), sein Stellvertreter Thomas Tramm (Kappeln) und die Vorstandsmitglieder Johannes Banneck, Dieter Kötting, Asmus Schmidt, Jörg Struve und – in Abwesenheit – Kuno von Kaehne. Als Schaumänner für die die jährlich stattfindende amtliche Gewässerschau wurden Asmus Schmidt, Jürgen Hopmann, Peter Petersen, Klaus Niemann und Norbert Leukert benannt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Die Amtszeit der Wiedergewählten beginnt am 1. Januar 2012.
Vor den Wahlen hatte Verbandsvorsteher Peter B. Petersen seinen Jahresbericht vorgelegt. . Derzeit hat der Verband 725 Mitglieder. In detailliertem Bericht bewies Peter B. Petersen, dass die Arbeit des Verbandsvorstehers deutlich mehr geworden ist. Es gab Uferverluste an den betreuten Auen, die mit Steinen gesichert werden mussten. An einzelnen Stellen wurden die Einläufe in die Grimsau gedrosselt.
Die Ostseefjord Schlei GmbH (OFS) als zuständige Lokale Tourismusorganisation (LTO) für Kappeln ist ab sofort an allen Werktagen in Kappeln präsent. Das wurde möglich durch die Eröffnung einer Geschäftsstelle im zweiten Stock der Mühle „Amanda“.
Zur offiziellen Geschäftsstelleneröffnung konnte OFS-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Werner Berlau den fast vollständig anwesenden Aufsichtsrat, zahlreiche Gesellschafter sowie Amtsvorsteher Helmut Andresen, Bürgervorsteher Jürgen Seemann und Bürgermeister Heiko Traulsen sowie OFS-Geschäftsführerin Anke Lüneburg mit den Mitarbeiterinnen Miriam Rottler und Silke Nagel begrüßen. Mit der Geschäftsstelle in Kappeln soll (wie in Schleswig) „eine gleichwertige Stelle ganzjährig besetzt“ werden. Man „wolle einen Fuß in der Tür haben“, sagte Hans-Werner Berlau, im Hinblick auf die Probleme, die die OFS mit dem Touristikverein hat. Werner Berlau: „Das ist für die Vermieter wichtig.“
Derzeit sucht die OFS – als neuer Teil des Marketings – den Weg über Printmedien und Magazine. Er dankte der Stadt „für die Unterstützung in schweren Zeiten“.
Im Bürgermeisterzimmer von Heiko Traulsen werden die Besucher künftig auf komfortablen Sesseln sitzen können; denn Joachim Sander – vom Möbelhaus Sander in Mehlbydiek –spendierte dem Rathaus vier neue Sessel für das Bürgermeisterzimmer. Alle in schwarzem Textilleder. Und alle passen stilvoll in das Ambiente.
„Das ist mein Abschiedsgeschenk“, erklärte Joachim Sander bei der Übergabe. Am 31. März 2012 wird das „Möbelhaus Sander“ nach 100-jährigen Bestehen in Kappeln geschlossen.
Für Joachim Sander war es die Frage, ob Möbel Holz infrage kämen. Dann aber nur in Mahagoni. Das allerdings ist teuer und schwer zu beschaffen. Darum wurde die Variante mit modernen Sesseln mit schwarzem, glatten Bezug und beweglicher Rückenlehne gewählt.
Das war ein weihnachtlicher Duft, der zwei Tage lang durch den Verkaufsraum bei „SKY“ in Mehlbydiek zog. Und der machte Appetit. Wer dem unwiderstehlichen Duft nachging, kam der Ursache schnell auf die Spur. Denn im hinteren Bereich waren die Jungen und Mädchen der beiden Gruppen des dänischen Kindergartens zusammen mit ihren Betreuerinnen Sanne Wiese und Edith Gnisa dabei, Weihnachtskekse Plätzchen in Hülle und Fülle backen. Sie waren auf Einladung des „SKY“-Marktes und der „Stadtbäckerei Tange“ gekommen.
Die Aktion hatten Marktleiter Jan Oliver Becker, sein Mitarbeiter Arne Koch und Jan-Wilhelm Tange, Juniorchef der „Stadtbäckerei Tange“, initiiert.
Das Keksebacken hatte Arne Koch vorgeschlagen, nachdem im vergangenen Jahr das Weihnachtsbaumschmücken so großen Anklang gefunden hatte. „Darum wollten wir auch in diesem Jahr den Kindern etwas bieten“, erklärte Marktleiter Jens Oliver Becker.
Den Teig für die Keks-Backaktion stellte die Bäckerei Tange zur Verfügung.
Die 13 Jungen und Mädchen am ersten und die 20 am zweiten Tag hatten dann die Aufgabe, den Teig auszurollen und auszustechen. Das taten sie mit großer Begeisterung. Das Backen übernahm Jan-Wilhelm Tange am „SKY“-Backofen direkt vor Ort im „SKY-Backshop“.
Aus den drei verbliebenen Konzepten für die Nachnutzung des Areals der ehemaligen Marinewaffenschule hat die Stadtvertretung eine Entscheidung gefällt. Mit einer deutlichen Mehrheit von 18 zu drei Stimmen konnte sich die in Hamburg ansässige Atlantic Maritime AMA GmbH mit ihrem Konzept gegen die beiden anderen Kandidaten Cone Group und Big Städtebau durchsetzen.
Bauamtsleiter Erich Reuter erläuterte im Vorwege der Abstimmung zunächst die Inhalte der drei eingereichten Konzepte. Demnach plante die niederländische Cone Group unter anderem eine Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle, den Bau von Wellnessbereichen sowie barrierefreie Wohn- und Feriendomizile. Die in Kiel ansässige Big Städtebau schlug unter anderem einen Binnenhafen vor und setzte bei ihren Ausführungen zudem auf die Restaurierung des Schwimmbades und die Errichtung von altengerechten Wohnungen.
Das Gewinnerkonzept der AMA GmbH sieht laut Reuters neben einem sanierten und vergrößerten Schwimmbad Ferien- und Dauerwohnräume vor. Außerdem sollen Bootshallen als Winterquartier gebaut werden.
Mit großer Erleichterung konnte der Vorsitzende des „Wasser- und Bodenverbands Grimsau“ (WBV Grimsau), Bernhard P. Petersen nach erfolgter amtlicher Gewässerschau seinem Verbandstechniker und –planer Dr. Hans-Heinrich Henningsen im Gasthof Stoltebüll zu Protokoll geben: „Die Gewässer sind in gutem Zustand. Die Vorflut ist gewährleistet.“
Zuvor hatten Verbandsvorsteher Bernhard P. Petersen, zusammen mit seinem Stellvertreter Thomas Tramm, den eigens für diesen Zeck gewählten Schauleuten sowie Kai-Uwe Metzner vom Küstenschutzamt Schleswig-Holstein, Torsten Arens von der Unteren Wasserschutzbehörde des Kreises als Dienstaufsichtsbehörde und Norbert Leukert von der Stadt Kappeln stichprobenartig die vom WBV Grimsau betreuten Bachläufe und Gewässer zwecks Kontrolle aufgesucht.
Insgesamt, so der Verbandsvorsteher, ist die Gesamtlänge der betreuten Bachläufe – verrohrt oder unverrohrt – auf 106,565 km angewachsen. Nicht weil Bauchläufe dazu gekommen sind, sondern weil der Verband auf digitale Vermessung umgestiegen ist. Und die ist genauer. Von den 106,565 km sind 36,24 km offene Bachläufe, 54,308 verrohrte Bachläufe und 16,008 km Rohrleitungen. Hinzu kommen 147 Kontrollschächte.
Zu den Aufgaben des WBV Grimsau zählt, die Bachläufe am Fließen zu halten. Daher müssen sie alljährlich geräumt werden. In diesem Jahr wurden 4,264 km von Hand und 5,097 km von Maschinen geräumt.
Geplant war, bei der diesjährigen amtlichen Gewässerschau, an sechs Stellen zu kontrollieren. Diese Zahl musste reduziert werden, weil es gleich am ersten Schaupunkt Probleme gab. Das war der Durchlass des Mühlenbaches an der alten Wassermühle im Wassermühlenholz.
Gewinner des diesjährigen Freundschaftsschießens auf der Anlage des Schützenvereins Kappeln im Hüholz ist der Hausherr, der Schützenverein Kappeln von 1880 e. V.
Seit 27 Jahren findet dieser freundschaftliche Vergleichskampf zwischen der Männergilde und dem Schützenverein statt. Und nach Siegen gerechnet, hat der Schützenverein „die Nase leicht vorn“, wie SchV-Vorsitzender Jan-Dieter Nehls bei der diesjährigen Siegerehrung erklärte.
Bei diesem Vergleichsschießen darf jede Mannschaft so viele Teilnehmer haben wie sie möchte. Daher schossen die Schützen mit 21 Teilnehmern, die Männergilde mit 19. Jeder Teilnehmer hatte fünf Schuss in halber Auflage mit dem Kleinkalibergewehr auf die 50 m entfernte 10-er-Scheibe abzugeben. Das Gesamtergebnis der Mannschaft wurde durch die Teilnehmerzahl dividiert. Und dieser Mittelwert wurde zur Ermittlung der Siegermannschaft herangezogen. Die 21 Schützen hatten 818 Ringe erreicht. Das ergab einen Quotienten von gut 38. Die 19 Mitglieder der Männergilde schafften 608 Ringe und den schlechteren Quotienten von gut 32. Sie wurden damit zweiter Sieger.
Am Wochenende des 10. und 11. Dezembers, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr, wird es in der Kappelner „Stadtpassage“ in der Fußgängerzone wieder einmal weihnachtlich zugehen. Denn in Zusammenarbeit von Veranstalter Arthur Kron und Jürgen van Schöll, Geschäftsführer der Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH, ist es gelungen, zum zweiten Mal – nach dem Riesenvorjahreserfolg – den „Großen Kappelner Weihnachtsmarkt“ zu veranstalten, der komplett wetterunabhängig ist. Nur wenn es das Wetter zulässt, könnte es sein, dass auch Stände im Außenbereich auf dem Rathausmarkt angesiedelt werden. Ansonsten findet das gesamte Geschehen in den Räumen der „Stadtpassage“ statt.
Die „Kappeln Kundenkarte GbR“ ist mit 17 Jahren wie eh und je attraktiv, - für die Kunden und für die Gesellschafter. Die Kunden erhalten in den 16 Geschäften der jetzt wieder 14 Gesellschafter 3% Rabatt und die Geschäfte haben einen festen Kundenstamm. Beides sind Argumente, die klar für die branchenübergreifenden Kappelner Kundenkarte sprechen.
Jetzt konnten Geschäftsführerin Helga Thurau und Stellvertreterin Cindy Rieger von der Kappeln Kundenkarte GbR mit Daniel Hornemann, Inhaber der im Dehnthof 3 beheimateten Firma „DH Computer Hardware“, einen neuen Gesellschafter aufnehmen und damit wieder alte Mitgliederstärke erzielen. Damit gehören jetzt 14 Gesellschafter mit insgesamt 16 Geschäften zur „Kappeln Kundenkarte GbR“.
Preisträger des 21. Niederdeutschen Literaturpreises der Stadt Kappeln ist Jan Graf. Die unabhängige Jury des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) hat sich für den 1973 in Buxtehude geborenen Sänger, Autor, Verleger und Sprachforscher des Niederdeutschen entschieden. Auch er gehört, wie die meisten seiner Vorgänger, dem Team der NDR-Sendung „Hör mol´n beeten to“ an.
Den Preis in Höhe von 2.500 Euro und die Urkunde übergaben Bürgermeister Heiko Traulsen und Bürgervorsteher Jürgen Seemann. In der Begründung für die Wahl von Jan Graf heißt es: „Jan Graf ist ein Multitalent. Als Sänger, Autor, Verleger und Sprachforscher arbeitet er mit und über Plattdeutsch. Dabei ist er sich der Möglichkeiten und Grenzen des Plattdeutschen durchaus bewusst. Das hindert ihn aber nicht daran, sie immer wieder neu zu erkunden. Neben populären Auftritten als Sänger, Verteller und Entertainer beherrscht er ebenso die leiseren, lyrischen Töne, wie er jüngst mit seiner CD „Mit dem Regen“ wieder bewiesen hat.“
Die Preisvergabe fand in der komplett gefüllten Koslowskihalle statt. Dazu konnte Bürgermeister Heiko Traulsen auch Landtagspräsident Torsten Geerdts, die SHHB-Vorsitzende Jutta Kürtz, ehemalige Preisträger, Vertreter des NDR, die Landtagsabgeordneten Johannes Callsen und Heike Franzen sowie Vertreter Kappelner Vereine und viele Interessierte begrüßen. Er dankte allen Sponsoren und Helfern, die die Preisvergabe ermöglicht hatten.
Landtagspräsident Torsten Gerdts lobte Kappeln für die Preisvergabe. Denn durch dieses Kulturangebot, werden neue Freunde für die niederdeutsche Sprache gewonnen. Und er lobte auch den Preisträger für seine lyrischen Texte und die handgemacht Musik, die er als „Zutaten für die Wiedergeburt des Niederdeutschen“ bezeichnete. Und daher überbrachte er den Dank aller Abgeordneten.
Jutta Kürtz dankte der Stadt Kappeln für ihren Einsatz zum „Erhalt des höchst gefährdeten Niederdeutschen“.
Die Laudatio auf den Preisträger hielt Robert Langhenke vom Institut für Germanistik der Uni Flensburg. In epischer Breite stellte er die Arbeit des Preisträgers Jan Graf vor, den er als „plattdeutschen Rundumschlag“ bezeichnete.
Durch das Programm führte Tanja Stubendorff vom NDR. Den musikalischen Rahmen im offiziellen Teil gestaltete das Folk-Ensemble „Die Landstreicher“ der Musikschule Flensburg unter Leitung von Christina Voß. Die sieben Geigen, ein Bass und eine Gitarre begeisterten die Besucher mit flottem finnischem Folk und Eigenkompositionen von Christina Voß.
Da der erste Teil der Veranstaltung sehr lang war, blieb dem Geehrten am Schluss nicht mehr viel Zeit, sein Können zu zeigen. Aber das was er bot, war einfach spitze und bewies, dass der Preis 2011 den absolut Richtigen getroffen hat. Gemeinsam mit Christoph Scheffler – aber auch allein – stellte er seine plattdeutschen Lieder vor, las eigne niederdeutsche Geschichten aber auch Texte aus Büchern seines Verlages. Und er dankte allen, die dafür gesorgt haben, „dass ich die Kohle kriege“.
Ab sofort können Kunden und Kundinnen in allen 16 „Kappeln Kundenkarte“-Geschäften nach „Fischen fischen“ und dabei schöne Preis gewinnen. „Fische fischen“ ist zugleich der Name der neuen Aktion der „Kappeln Kundenkarte GbR“, die Geschäftsführerin Helga Thurau und ihre Stellvertreterin Cindy Rieger jetzt vorstellten. Die Aktion startete am 15. November und läuft noch bis zum 31. Januar 2012.
Wer an der Aktion teilnehmen möchte, muss sich den Teilnehmerschein „Nach Fischen >>fischen<<“ bei einem der 14 teilnehmenden Geschäfte holen. Und los geht die Fischjagd. Während der Aktionszeit erhalten alle Kunden in Geschäften der Kappeln Kundenkarte GbR für je 30 Euro Einkauf einen Fisch. Der muss in die Teilnehmerkarte eingeklebt werden. Wenn in der Karte 10 Fische eingeklebt sind, kann sie in jedem der teilnehmenden Geschäfte, die sind auf dem Teilnehmerschein vermerkt, mit den persönlichen Daten versehen abgeben werden.
Die korrekt ausgefüllte „Fischereikarte“ ist dann das Los für eine Verlosung, die am 14. Februar 2012 stattfinden. Dabei werden 50 Preise im Gesamtwert von 2.000 Euro verlost. Hauptpreise sind drei Einkaufsgutscheine im Wert von 300, 200 und 100 Euro. Darüber hinaus gibt es viele weitere Gutscheine zu gewinnen. Sie können in allen 16 Kappeln-Kundenkarte-Geschäften eingelöst werden.
Am 11. Oktober 1987 fand ein „Stern“-Reporter den wenige Tage zuvor als Schleswig-Holsteinischer Ministerpräsident zurückgetretenen Dr. Uwe Barschel tot in einem Hotelzimmer des Genfer Hotels „Beau Rivage“. Während seiner letzten Amtszeit war ihm vorgeworfen worden, seinen Mitbewerber von der SPD, Björn Engholm, durch den Mitarbeiter Pfeifer ausspioniert zu haben. Am 18. September 1987 hatte er in der Ehrenwort-Pressekonferenz erklärt, dass die Vorwürfe haltlos seien. Ihm wurde allerdings nachgewiesen, dass er einige seiner Mitarbeiter zur Falschaussage angestiftet hatte. Das hatte zur Folge, dass Dr. Uwe Barschel er am 2. Oktober 1987 vom Amt des Ministerpräsidenten zurück trat.
Der gebürtige Glienicker wurde 43 Jahre alt.
Da es um den Tod des Exminister-Präsidenten die merkwürdigsten Gerüchte, - sollen auch Fehler bei der Untersuchung des Toten und bei der Beweissicherung gemacht worden sein, - wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet. Das wurde jedoch 1998 eingestellt.
Zum vierten Mal laden die Geschäfte der Kappelner Innenstadt unter der Regie der Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH (WTK) zum Candlelight-Shopping ein. WTK-Geschäftsführer Jürgen van Schöll hofft, dass das Wetter mitspielt. Dann dürfen sich die Innenstadtbesucher am Freitag, dem 26. November, in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr, auf einen gemütlichen vorweihnachtlichen Bummel in Kappeln einstellen. Im Prinzip werden sich – fast – alle Geschäfte in der Fußgängerzone an der Aktion beteiligen. Erkennbar sind die teilnehmenden Geschäfte an brennenden Kerzen oder Laternen im Eingangsbereich.
Zusätzlich wird alles getan, die Innenstadt weihnachtlich-festlich zu illuminieren. Unzählige Kerzen, viele beleuchtete Laternen und 30.000 Glühlampen an 68 Überspannungen werden in der Innenstadt für das richtige Ambiente sorgen.
Auch die Geschäfte wollen zum Besuch des Candlelight-Shoppings mit attraktiven Angeboten motivieren. Fast überall gibt es Extrarabatte oder Getränke und kleine Snacks.
Aber auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Grillwurst und Getränke gibt es auf dem Rathausmarkt.
Zum bisherigen Ablauf:
Vorausgegangen zum heutigen Artiekl ist eine Einziehung der Gesellschaftsanteile der OFS, da die beiden Tourismusvereine eine Konkurrenzsituation erzeugt haben. Dieser Schritt war unvermeidlich als ein eigenes Gastgeberverzeichnis herausgegeben wurde.
Sollte dieser Schritt rückgängig gemacht werden und die beiden Touristikvereine sich für eine Zusammenarbeit mit der OFS entscheiden, steht die Tür weit offen zurück in die Gesellschafterversammlung.
Der heutige Schlei Bote berichtet:
Das Gastgeberverzeichnis (GGV) des Touristikvereins (TV) wird auch künftig nicht in der städtischen Mühle ausgelegt. Dies entschied jetzt mit deutlicher Mehrheit der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Touristik auf seiner jüngsten Sitzung. Damit lehnte er einen entsprechenden Antrag des Touristikvereins ab, ebenso wie einen weiteren Antrag auf einen 1500-Euro-Zuschuss. Somit manifestierte die Politik die bereits mehrfach betonte Marschroute, im Tourismus auf die Zusammenarbeit mit der Ostseefjord-Schlei-GmbH (OFS) zu setzen. Der TV wiederum machte deutlich, künftig noch enger mit dem Verein Ferienland Ostsee-Geltinger Bucht zusammenzurücken.
Am Anfang standen zunächst nackte Zahlen, die Anke Lüneburg präsentierte. Demnach weist die Statistik der OFS-Geschäftsführerin für Kappeln ein Gäste-Plus von 8,8 Prozent im Zeitraum Januar bis August dieses Jahres auf. Im Zeitraum Januar bis Oktober registrierte die OFS über das Buchungssystem „Tomas“ 2137 Buchungen in und für Kappeln, davon wurden 698 unmittelbar in der Mühle, die übrigen in den anderen OFS-Tourist-Infos vorgenommen. Noch im gesamten Jahr 2010 kam die OFS auf zusammen 644 Buchungen. Lüneburgs Kernsatz: „Jede Unterkunft in Kappeln ist buchbar – wenn der Vermieter es möchte.“ Derzeit gehören 59 Kappelner Vermieter mit 139 Einheiten zur OFS – laut Lüneburg das Verdienst der drei Kappelnerinnen, die in der Mühle Dienst versehen. Bei der avisierten Zusammenarbeit mit dem Touristikverein sprach die OFS-Chefin davon, dass man sich „hervorragend ergänzen“ könne, da sich der Verein um die Gästebetreuung vor Ort, um Freizeitangebote oder Ehrungen kümmere. Mit Blick in die nahe Zukunft kündigte Anke Lüneburg an, jetzt neue Vermittlungsverträge schließen zu wollen, wobei auch für 2012 das Angebot an die Vermieter stehe, weiterhin nur auf Anfrage buchbar zu sein. Aber: „Ohne Vertrag funktioniert es nicht.“ Zudem könnten sich die Vermieter noch als Einlegeblatt im bereits gedruckten OFS-Urlaubsmagazin für 2012 wiederfinden. Lüneburg: „Ich garantiere Ihnen, dass die Auslastung in der Nebensaison steigt.“
Mediation kann helfen, zwischenmenschliche Beziehungen zu bessern. Daher bietet Sozial-Forum e. V. mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr oder nach Vereinbarung Hilfe suchende Konfliktbeteiligten Mediatorenhilfe im Beratungshaus in der Prinzenstraße 42a an.
Der Mediator steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen beratend und begleitend zur Seite. Ziel der Mediation ist es, Standpunkten, Sorgen und Ängsten Gehör zu verschaffen, um mit professioneller Unterstützung Konflikte zu lösen und Lösungen zu finden, auch unter Einbeziehung der Konfliktpartei. Ansprechpartner ist Herbert Sattelberger, Mediator, Mitglied im Bundesverband Mediation e. V., im Auftrag des Sozial-Forum e. V. Kappeln. Interessierte erhalten Infos im Beratungshaus am ZOB, Prinzenstraße 42a (04642-921080) oder per eMail (info@sozial-forum-kappeln.de).
Ein richtig schönes Fest wurde der Martinsmarkt, den Rüdiger Lange und sein KiTa-Team mit den Eltern in gewohnter Weise im Waldorfkindergarten in Kappeln-Mehlby einen Tag nach dem Martinstag veranstalteten. Und wieder einmal kamen die Besucher in Scharen.
Auf sie wartete nicht nur ein Unterhaltsames Programm, es gab auch wieder leckeren Kuchen zur Kaffeezeit. Und da auch das Wetter mitspielte, war auch ein Aufenthalt im Freien möglich. Den nutzten ganz besonders die jüngeren Besucher, um auf dem Gelände zu toben.
Die Eltern und Erzieher hatten sich in gewohnter Weise intensiv auf den Martinsmarkt vorbereitet und dafür gebastelt. Was sie erschaffen hatten, wurde auf dem Martinsmarkt an den Mann oder die Frau gebracht. Und das war nicht wenig. Alles ging reißend am eignen Stand weg. Zusätzlich hatte die Buchhandlung Gosch einen Stand mit Weihnachtsbüchern gestellt. Hanne Lahs aus Lindau stellte das Trockenfilzen vor. Dabei wird die Wolle mit einer Spezialfilznadel bearbeitet. Sie wird dadurch ein wenig härter und kann in Form gebracht werden. Dabei entstehen interessante Figuren, die es bei dieser Gelegenheit zu kaufen gab.
Filzpuschen für Kinder hatte Wencke Preuß hergestellt. Auch die wurden zugunsten des Waldorfkindergartens verkauft.
Groß war das Bastelangebot für Kinder an diesem Nachmittag. Sie konnten mit den Erziehern oder Eltern Hollunderketten oder Ketten aus verschiedenen Naturmaterial basteln, weihnachtliche Fensterbilder oder bunte Laternen erstellen oder töpfern. Alles wurde kostenlos angeboten.
Und dann war da auch noch die „Märchenbühne Lindauhof“. Für die Kinder spielten Inken Petersen und Katharina mehrfach das Märchen „Sterntaler“. Kindergartenleiter Rüdiger Lange verkaufte wieder die beliebten Wundertüten.
An das leibliche Wohl hatten die Veranstalter diesmal ganz besonders gedacht. Zu Beginn wurde im Nebenhaus Suppe mit Würstchen verkauft. Anschließend gab es in der Cafeteria leckeren Kuchen, gebacken von den Waldorfkindergarten-Eltern.
Sie können sich kaum noch an die Anfänge erinnern, die Damen der Bastelgruppe Windmann. Seit bereits 36 Jahren treffen sie sich regelmäßig dienstags zum Basteln im Haus der ehemaligen Gemeindeschwester Gisela Windmann. Derzeit gehören Inken Laasch-Linders, Agnes Bunse, Erika Poppner, Ingrid Schreier, Erika Hummel, Inge Seifert, Inge Sörensen, Annegret Mohr Inge Börnsen und Gisela Windmann sowie Wilfried Hüttemeier als einziger Mann zur Gruppe. Immer basteln sie für ein bestimmtes Ziel. Ab Jahresanfang wird für die Heringstage gebastelt, anschließend für den FRANKA-Basar am 1. Adventssonntag im Christophorushaus, - in diesem Jahr am 27. November, in der Zeit von 11:30 bis 18:00 Uhr.
Insgesamt an zehn Ständen werden Eigenprodukte, aber auch Fremdprodukte in Form von Honig, Gelee, Marmeladen und Säfte, Weihnachtskarten und auch Bücher werden zum Kauf angeboten.
Neben den vielen bewährten Produkten gibt es diesmal wieder einige Neuheiten. Wilfried Hüttemeier hat ineinander verschachtelte hölzerne Herzen und Weihnachtsengel produziert, die wurden von Annegret Mohr bemalt. Der Kappeling ist auch zu haben, genäht von Annegret Zschau und dem von Renate Philipp aufgemalten Gesicht. Der Erlös aus dem Verkauf ist für einen guten Zweck in Kappeln bestimmt. Er ist für Kranke und Bedürftige vorgesehen.
Vor anderthalb Jahren starteten die beiden Vereine „Sozial Forum“ und der SV Kopperby (SVK) das Ellenberger Stadtteilprojekt „XENOS“, mit dem junge Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahre fit für die Arbeitswelt gemacht werden sollten. Dabei ging es um ein kostenloses Boxtraining in der Sporthalle der Ellenberger Gorch-Fock-Schule. Dadurch sollte das Selbstbewusstsein der Teilnehmer gestärkt werden.
Als sich der SVK zurückzog, übernahm Schleswig 06 die Trägerschaft und führte das „XENOS“-Projekt in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Olympischen Sportbund“ (DOSB), dem Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV), dem Schleswig-Holsteinischen Amateur-Boxsport-Verband (SHABV)weiter. Der LSV übernahm die Trainerkosten, der SHABV stellte die sächliche Ausstattung bereit.
Das Projekt läuft noch bis Mai 2012 jeden Montagabend von 19:30 bis 21:30 Uhr in der Sporthalle der Gorch-Fock-Schule unter Leitung des Boxtrainers Geoffrey Ogara. Geoffrey Ogara hat lange Zeit für Sparta Flensburg im Leichtmittel-Gewicht in der Bundesliga geboxt.
Das Highlight im Vereinsjahr des Nautischen Vereins Kappeln-Schlei e. V. ist das Nautische Essen, zu dem Vorsitzender Rainer Gause im ASC-Restaurant nicht nur viele seiner Mitglieder, sondern auch zahlreiche Ehrengäste, darunter auch Wirtschaftsminister Jost de Jager, den Geschäftsführer des Deutschen Nautischen Vereins Nicolai Woelki und Wulf Plesmann von der Deutschen Seemannsmission Kiel, begrüßen konnte.
Jost de Jager brachte das Programm durcheinander, weil er später kam und nur begrenzt Zeit hatte. Diesem Umstand folgend, wurde Programm umgestellt. Jost de Jager durfte als Erster sprechen. In seiner Grußrede sagte er, dass er gerne nach Kappeln gekommen sei, weil er es aus Eckernförde nicht weit habe und er hier alte Technik wie den Heringszaum kennenlernen könne. Aber auch weil Kappeln aus Geldnot eine Tugend gemacht hat. Denn als kein Geld für die Reparatur des Heringszaunes da war, wurden die Heringstage erfunden. Und außerdem ist es am Wasser schön, denn am Wasser gibt es Heringe.
Er machte aus landespolitischer Sicht deutlich, dass der wirtschaftliche Erfolg im Lande eng mit Schifffahrt, Werftindustrie, Hafenwirtschaft, Nord-Ostsee-Kanal und der Energiewende verknüpft ist. Er hoffe, dass die Bundesregierung 1 Mrd. Euro für den Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel bereitstellt. Die Chancen dafür sah er als gut an. Die Energiewende wird die maritime Wirtschaft stärken. Sieben Offshore-Windanlagen sind genehmigt, drei sind im Bau. Aus diesem Grund werden auf Helgoland ein Servicehafen (120 Arbeitsplätze)und in Brunsbüttel ein Bauhafen für Reparaturen (500 Arbeitsplätze) gebaut. Allerdings sieht der Minister einen Skandal darin, dass alle Errichterschiffe für die Offshore-Anlagen in Korea gebaut werden. Als Ziel künftiger Politik nannte er den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlstandes im Lande.
Grüße der Stadt überbrachte Bürgervorsteher Jürgen Seemann, an „einen Verein, der sich in hervorragender Weise mit der maritimen Vergangenheit der Stadt beschäftigt“.
Die Grüße des Deutschen Nautischen Vereins (DNV) überbrachte Geschäftsführer Nicolai Woelki. Für den DNV war die „Maritime Konferenz“ in Wilhelmshaven das herausragende Ereignis. Er wünschte sich die „Sicherung der seemännischen Ausbildung“ und hoffte, dass der Bund die 1 Mrd. Euro für den Ausbau der Schleuse Brunsbüttel bereitstellt. Der DNV-Jahreskalender 20112 wird in Kürze in geänderter Form als DNV-Jahrbuch erscheinen.
Rainer Gause ließ in seinem Jahresbericht noch einmal das Vereinsjahr Revue passieren. Ausführlich referierte er über die Container-Krise der deutschen Seeschifffahrt und die Bedrohung durch die Piraten in Somalia. Auch die Werften werden sich umstellen müssen. Künftig wird nur der Spezialschiffbau in Deutschland wettbewerbsfähig sein.
Und er wehrt sich gegen Überlegungen, einen zweiten Schleidurchbruch in Schleimünde zu schaffen. Er befürchtet Veränderungen des Wasserstandes in der Schlei.
Eine zugunsten der Deutschen Seemannsmission durchgeführte Sammlung erbrachte 464,50 Euro. Diesen Betrag überreichte Rainer Gause an Wulf Plesmann. Der bedankte sich und stellte die Arbeit der Seemannsmission in Kiel vor.
Da staunten Autofahrer auf der Kappelner Klappbrücke nicht schlecht, als sie am Abend des Martinstages einen römischen Legionär hoch zu Ross die Kappelner Brücke von Ellenberg her kommend queren sahen. Im Gefolge hatte er eine Menge Kinder mit bunt leuchtenden Laternen, und dass, obwohl es kalt und windig war. Es war ein langer Zug, der sich von Ellenberg in Richtung katholischer Kirche bewegte. Und er sorgte auch für einen Verkehrsstau am Dehnthof. Was sich da so bunt von Ellenberg nach Kappeln bewegte, war der von evangelischen Gemeinden Kappeln und Ellenberg, der Katholischen Gemeinde, der Freikirchlichen Gemeinde sowie der dänischen Kirche veranstaltete Martinstag-Umzug zu Ehren des Heiligen Martin.
Zuvor hatten alle in der Ellenberger Auferstehungskirche an einem ökumenischen Gottesdienst mit Pastor Christoph Sassenhagen teilgenommen. In den Mittelpunkt seines Gottesdienstes stellte er eine dunkle Laterne. Es sollte das Symbol für die Menschen sein, die im Dunkeln leben. So wie einst der gebürtige Ungar Martin (316 – 397 n. Chr.), der als Legionär in römischen Diensten stand und dann durch einen am Straßenrand frierenden Bettler, dem er die Hälfte seines Mantels schenkte, zum Glauben gebracht wurde. Ihm erschien in der Nacht Jesus. Da geht Martin ein Licht auf, er wird ein Gottesmann und wendet sich der Kirche zu. Pastor Sassenhagen machte dies deutlich, indem er die dunkle Laterne mit immer mehr Kerzen zum Leuchten brachte. Und er empfahl den Anwesenden, „andere froh zu machen, damit das Licht nicht ausgeht“. „Lasst euer Licht für andere Leuchten.“
Nach dem Gottesdienst wurden die Anwesenden vor der Kirche vom Heiligen Martin (Alix von Kaehne) hoch zu Ross erwartet. St. Martin nahm die Anwesenden mit auf den Martinstag-Umzug, - von Ellenberg, über die Schleibrücke zur katholischen Kirche. Gesichert wurde der Martinstag-Umzug von der Kappelner Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Mehlby. Die Jugendfeuerwehr begleitete den Umzug mit über 20 Fackelträgern.
Seit einem Jahr arbeitet der Seniorenbeirat der Stadt Kappeln in neuer Zusammensetzung mit sieben Mitgliedern für die Belange der Senioren der Stadt. Das war der Anlass für den Vorsitzenden Horst Albrecht, auf einer öffentlichen Sitzung im „Raum des Gastes“ im Rathaus Bilanz des ersten Jahres zu ziehen. So hat der Beirat mit dem Arbeitskreis „Barrierefreie Stadt“ zusammengearbeitet. Dabei ging es auch um die Schwierigkeiten von Rollstuhlfahrern und Behinderten – aber auch von Müttern mit Kinderwagen – mit dem Straßenzustand und dem Kappelner Kopfsteinpflaster.
Es wurde auch bemängelt, dass die Kappelner Polizei nicht „behindertengerecht zugänglich“ sei. Speziell Rollstuhlfahrer sind davon betroffen.
Angesprochen wurde der Seniorenbeirat auch wegen fehlender Einkaufsmöglichkeiten für Senioren in der Innenstadt. Der Penny-Markt ist umgezogen. Die einzige Einkaufsmöglichkeit bietet der Markant-Frischemarkt.
Ein Renner war der neue Seniorenwegweiser, berichtete Horst Albrecht. Der wurde mit Lenka Hansen realisiert und erfreut sich großer Beliebtheit.
Erfolgreich war der Seniorenbeirat auch bei Beschwerden von Rollstuhlfahrern über zu hoch im Rathaus angebrachte Infokästen. Sie wurden zwischenzeitlich tiefer gelegt. Auch die Rathauseingangstür ist mit Hilfe eines Schalters von außen zu öffnen.
Aus gegebenem hat der Seniorenbeirat eine Anlaufstelle für Senioren geschaffen, die einem Internetbetrüger aufgesessen sind. Diese Aufgabe hat Heiner Hintz übernommen
Insgesamt, so Horst Albrecht, waren die Mitglieder des Beirates bestrebt, zu helfen, wenn sie darum gebeten wurden.
Dass Senioren und Behinderte in Kappeln immer wieder auf neue Probleme stoßen, wurde in der Sitzung deutlich. So wurde bemängelt, dass die abendliche Beleuchtung an der Gemeinschaftsschule in der Hindenburgstraße nicht ausreichend sei. Viele ältere Menschen besuchen am Abend Gymnastikkurse in der Sporthalle. Und für die sind die dunkle Zuwegung und die Beleuchtung der Treppen gefährlich. ‚Vor allem auch deshalb, weil jetzt die kalte Jahreszeit kommt und mit Glätte zu rechnen ist.
Als großer Mangel wurde auch empfunden, dass die einzige Ellenberger Allgemeinarztpraxis von Birte Kugler keinen behindertengerechten Zugang hat. Betreiber dieses Medizinischen Verssorgungszentrum (MVZ) ist die Damp-Gruppe. Von Seiten der bei der Sitzung anwesenden Politiker wurde darauf verwiesen, dass an einer Problemlösung gearbeitet wird.
Bemängelt wurde auch, dass eine Bank an der Straße zum ZOB – in der Nähe des Glascontainers - entfernt wurde. Bauamtsleiter Reuter versprach, sich darum zu kümmern.
Dagegen sah der Seniorenbeirat keine Möglichkeit, bei zwei in der Bürgerfragestunde vorgetragenen Beschwerden zu helfen. In einem Fall betraf es einen Fuchs, der in Olpenitz oft in Häusernähe gesichtet wird. Die Bewohner haben Angst, wegen möglicher Krankheitserreger-Übertragungen. Jagen geht nicht, erklärte Bürgervorsteher Jürgen Seemann. Mit dem Fuchs müssen die Olpenitzer leben. Das gilt auch für die Unannehmlichkeiten durch Maisfahrten zu den Biogas-Anlagen.
Jetzt bereits zum 12. Mal haben Arthur und Christa Kron den adventlichen „Hobby- und Kunsthandwerkermarkt“ im Gebäude und auf dem Gelände des Restaurants „Porto Sando“ in Ellenberg durchgeführt. Und wieder einmal zur Zufriedenheit aller Beteiligten. 23 Aussteller im „Porto Sando“ und –allerdings nur bis zum frühen Nachmittag – zehn Flohmarktbeschicker auf dem Außengelände sorgten für ein umfangreiches Angebot. Mit dabei als Neue auch Silke Kroll aus Kappeln mit Zackensternen, Gunther Twardzek-Fischer aus Norderbrarup mit Schmuck, Gunhild Schulz aus Sterup mit Töpferartikeln, Horst Müller als Alt-Duvenstedt mit Ölbildern und Eva Staerck aus Sörup mit Dinkelmäusen, Körnerkissen und Jeanstaschen.
Während der Flohmarkt im Freien wegen des neblig-kalten Wetters bereits gegen Mittag aufgelöste wurde – hieran hatten sich bis dahin 10 Flohmarktbeschicker beteiligt und nur zwei hielten durch , - konzentrierte sich diesmal das Interesse vorwiegend auf die 23 Standbeschicker im Restaurant-Inneren.. Sie boten den vielen Besuchern eine bunte Palette kunsthandwerklicher Arbeiten.
Viele Besucher kamen auch nur, um das leckere Kaffee- und Tortenbüffet im „Porto Sando“ zu genießen.
Die angehende Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie Claudia Hartz erhielt in diesem Jahr für ihre Arbeit „Molekulare Analyse des Hämarthros nach Kniegelenksarthroskopie“ den mit 5.000 Euro dotierten „Schoberth-Preis“ der Ostseeklinik Damp. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Spezialklinik für Gelenke und Wirbelsäule im Ostseebad Damp seit 13 Jahren bedeutende wissenschaftliche Arbeiten in der Sportmedizin.
Den Preis überreichten Prof. Dr. Hans Rieckert vom Sportmedizinischen Institut der Universität und der Ärztliche Direktor der Ostseeklinik Damp, Dr. Otto-Heinrich Oldenburg, im Beisein des Damper Vortandsvorsitzenden, Dr. Carl Hermann Schleifer, der 36-jährigen Wissenschaftlerin im „Congress Centrum Damp“ (CCD).
„Die Arbeit zeigt, dass der menschliche Körper Stammzellen in sich trägt, die die Heilung und Neubildung von Knorpeln beeinflussen können“, erklärte Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg den Nutzen der Arbeit für die Sportmedizin. Knorpelverletzungen treten oft an stark beanspruchten Gelenken auf. Ein blutiger Gelenkerguss (Hämarthos) am Knie kann zum Beispiel zu einer schmerzhaften Arthrose führen.
Rund 160 solcher Kniegelenkergüsse hat Claudia Hartz für ihre Arbeit untersucht. In den molekularen Analysen des Hämarthros nach einer Arthroskopie (Kniegelegspiegelung) konnte sie Stammzellen, die für den Knorpelaufbau geeignet sind, nachweisen. Durch deren Einsatz kann der Verschleiß des Gelenkes über Jahre hinausgezögert werden.
Der Schoberth-Preis, der im Gedenken an den Gründungsvater der Ostseeklinik Damp Prof. Dr. Hannes Schoberth jährlich vergeben wird, ist mit 5.000 Euro eine der höchst dotierten Auszeichnungen in der Sportmedizin. Die Ostseeklinik Damp vergibt diese Auszeichnung bereits zum 13. Mal.
Zur Jury gehörten die Sportmediziner der Uni Kiel, Prof. Dr Hans Rieckert und Prof. Dr. Bernd Weisser, Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, Chefarzt der Orthopädie UKSH, Dr. Hinrik Dotzer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Norbert Stuhlmann, Chefarzt der Orthopädie II der Reha-Klinik Damp und Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg, Ärztlicher Direktor der Ostseeklinik Damp.
Dänische Folkmusiker von Weltklasse in Kappeln Das ist schon ein wirkliches Ereignis. Einmal rund um den halben Globus wurden die vier aus unserem Nachbarland begeistert gefeiert. Nun sind sie am Freitag, dem 18. November in Kappeln. Karen Mose, die Frau mit der wunderbaren Stimme, 2003 ausgezeichnet als beste Vokalistin Dänemarks. Anja Praest mit Klarinette, Jesper Vinter Petersen, Akkordeon und Jesper Falch, Percussion.
Das Highlight: man kann von den fabelhaften Musikanten lernen! Am 18. November sind alle, die ein Instrument spielen von 16:00 bis 18:00 Uhr zum Workshop ins Begegnungszentrum Kappeln/Ellenberg eingeladen. Der Preis: 20 € für Erwachsene, 10 € für Kinder. Besonders verlockend für alle Sänger und Dänischbegeisterte: Karen Mose wird einen Gesangsworkshop halten. Mal im Ernst: Wann hat man schon eine solche Musiklehrerin?
Freitag, d. 18. November 2011, 16.00-18.00 Uhr im BeZ,
Ellenberger Straße 27, Kappeln
Teilnahmegebühr: 20 Euro, 10 Euro ermäßigt
(Anmeldung unter 04642-2297 oder info(at)folkclub-ostangeln.de)
Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie hier: www.phonixfolk.dk www.myspace.com/phonixfolk www.youtube.com/phonixfolk
Das „Wassermühlenholz“, direkt an der Nordstraße gelegen, war bislang ein Ort für Spaziergänger, Jogger und Hundehalter, die mit ihrem Tier Waldatmosphäre genießen wollten. Jetzt hat der Wald, der 23 Hektar groß ist und seit 1950 dem Kreis Schleswig-Flensburg gehört, eine neue Aufgabe bekommen. Von Pastor Cr. Carsten Petersen wurde ein Stück im westlichen Teil des Gehölzes jetzt im Beisein des stellvertretenden Kreispräsidenten Holger Groteguth, Bürgervorsteher Jürgen Seemann, Bürgermeister Heiko Traulsen und Propst Helgo Jakobs sowie vielen interessierten Besuchern als „Ruheforst“ oder „Begräbniswald“ am 1. November eingeweiht. Ein Stein mit der Aufschrift „Bestattungswald Wassermühlenholz“ und einem eingemeißelten Kreuz machen alle Waldbesucher darauf aufmerksam. Darum kann es künftig passieren, dass Spaziergänger im Wassermühlenholz auf trauernde Menschen treffen werden.
Fast als zu klein erwiesen sich die Räume im „Kunsthaus Hänisch“ bei der Ausstellungseröffnung durch den Vorsitzenden des Vereins „Kunsthaus Hänisch e. V.“, Jens Burkart.. Die Ausstellung zeigt unter dem Motto „Kinder am Meer- Käte Lassen an der Westküste“ Bilder der Flensburger Malerin Käte Lassen. Die Ausstellung stellt bislang selten oder noch nie öffentlich gezeigte Bilder von Käte Lassen vor. Jens Burkart, Gründungsvorsitzender des vor über drei Jahren gegründeten Vereins „Kunsthaus Hänisch e. V.“, erinnerte in seiner Eröffnungsrede an die Anfänge des Vereins vor über drei Jahren. Er machte deutlich, dass dieser Erfolg nicht erwartet worden sei. Jens Burkart: „Wer an Kultur denkt, denkt zugleich immer an die Zukunft.“ Und darum hoffe er, dass „die Freiheit der Kunst, der Politik und der Kultur erhalten bleibe“. Die Anwesenden erinnerte er an einen philosophischen Ausspruch, wonach „Bilder ein Fest für die Augen sind“. ...lesen Sie mehr
Mit dem Befehl „Hol nieder Flagge und Stander!“, beendete Claus Nissen, 2. Vorsitzender des Arnisser Segelclubs (ASC) in Vertretung von Thies Kölln auf der Brücke des ASC die diesjährige Segelsaison.. Den Befühl führten Uwe Foelckel und Rainer Urbschat auch sofort aus und holten die noch am Mast verbliebene Bundesflagge und den Vereinsstander zurück auf die Erde. Beim traditionellen Flaggen-Niederholen erinnerte Claus Nissen die zahlreichen Zuschauer und Gäste an die Ereignisse der vergangenen Segelsaison, die mit dem Flaggenhissen am 30. April begann. Höhepunkte der Saison waren die Pfingstgeschwaderfahrt.
Eine geplante „Norddeutsche H-Boot-Meisterschaft“ fiel mangels Beteiligung aus. Dagegen wurde das Absegeln erstmalig mit dem Arnisser Segelverein gemeinsam durchgeführt. Daran beteiligten sich 35 ASC-er mit 19 Booten. Es war eine gelungene Veranstaltung, die wiederholt werden könnte. Am Abend trafen sich alle 145 Teilnehmer im Missunder Fährhaus. Claus Nissen bedankte sich bei ASC-Hafenmeister Willi Polz für seinen Einsatz aus. Der hat dazu geführt, dass die eingenommenen Liegegelder gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Für die nächste Zeit plant der ASC einige Mitglieder-Aktionen. So ist eine Fahrt zur Messe „Hanse-Boot“ geplant, am 11.11. findet eine mitgliederoffene Vorstandssitzung statt und am 27.11. ist ein Flohmarkt geplant. Dazu bat Claus Nissen die Anwesenden, verkaufsfähige Sachen zur Verfügung zu stellen. Am 2. Dezember findet dann noch ein Verspielen statt.
Auch zum Abschluss der diesjährigen Rudersaison 2011 im Sportheim des TSV Kappeln konnte Michael Schürmann als Vorsitzender der Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e. V. vor vollem Haus eine hervorragende Bilanz präsentieren. Das belegte er mit Bildern und eindrucksvollen Videos. Ausführlich bedankte sich Michael Schürmann bei Heinz Steinmeier, der der Rudervereinigung als Präsident des Kappelner Rotary-Clubs 8.888 Euro für den Kauf neuer Boote zur Verfügung gestellt hatte. Dazu erklärte Heinz Steinmeier, dass dies eine mit dem Vorstand der Rotarier abgestimmte Aktion gewesen sei. Jeder Präsident kann für seine einjährige Amtszeit eigne Schwerpunkte setzen. Und da er festgestellt hatte, dass die Ruderer Hilfe brauchten, habe er sich dieses Ziel gesetzt. Das Geld kam bei verschiedenen Veranstaltungen durch Getränkeverkauf zusammen. ...lesen Sie mehr
Die vor 16 Jahren auf Initiative von Rainer Friebe gegründete „Kappeln Kundenkarte“ bleibt in der Erfolgsspur. Jetzt konnte Helga Thurau als Vorsitzende der Kappeln Kundenkarte GbR mit Jane Wander das 13. Mitglied aufnehmen. Damit wurde die alte Mitgliederstärke von 13 Gesellschaftern mit insgesamt 15 Geschäften wieder erreicht. Die Diplomdesignerin Jane Wander, mit Schwerpunkt Fotografie, betreibt in der Mühlenstraße das „Fotostudio Wander“. An der Eingangstür des Fotostudios weist ab sofort ein Aufkleber darauf hin, dass alle Kappeln-Kundenkarten-Inhaber im Fotostudio auf alle Transaktionen 3% Rabatt erhalten, - sofort und ohne bürokratische Hürden. Ausgenommen sind lediglich reduzierte Sonderangebote. Unabhängig davon ist Jane Wander seit über 5 Jahren Inhaberin der Kappeln-Kundenkarte. Und weil sie sich von den Vorzügen überzeugt hat, ist sie jetzt in die Reihe der Gesellschafter getreten. Als Zeichen der neuen Mitgliedschaft erhielt sie nicht nur Besuch von Helga Thurau und ihrer neuen Stellvertreterin Cindy Rieger, sondern von beiden auch einen Blumenstrauß überreicht. Dabei betonte Helga Thurau, dass die „Kappeln Kundenkarte“ die erste Branchen übergreifenden Kundenkarte in Deutschland ist, mit der der Kunde gleich beim Einkauf Vorteile hat. Denn er erhält in den 15 angeschlossenen Geschäften sofort 3% vom Kaufpreis abgezogen. ...lesen Sie mehr

Auf der Gesellschafterversammlung der „Ostseefjord Schlei GmbH“ (OFS) im September wurden dem Touristikverein Kappeln Schlei/Ostsee e.V und dem Touristikverein Ferienland Ostsee Geltinger Bucht e.V. die Gesellschafteranteile entzogen. Der Beschluss erfolgte mit großer Mehrheit, wie die OFS in einer Presseerklärung mitteilt. Damit sind beide Touristikvereine nicht mehr Gesellschafter der OFS.
Der Aufsichtsrat hatte den Gesellschaftern eine entsprechende Entscheidung empfohlen. Grund war, dass beide Vereine mit der OFS einen Kooperationsvertrag schließen wollten, dies aber nach Gesellschaftervertrag nicht möglich ist. Aufsichtsratsvorsitzender Hans Werner Berlau bedauert die Entwicklung, sah aber „bei beiden Touristikvereinen keine Bereitschaft zum Konsens und zum gemeinsamen Vorgehen“. Knackpunkt war, dass beide Vereine ein eignes Gastgeberverzeichnis herausgeben wollen und somit eine Konkurrenzsituation zur OFS entsteht. Hans Werner Berlau: „Sobald die Vereine ihr eigenes Gastgeberverzeichnis einstellen, gemeinsam mit der Ostseefjord Schlei GmbH ein Verzeichnis herausgeben und die Vorstände ihre Mitglieder von der Zusammenarbeit überzeugen, steht die Tür für eine Wiederaufnahme in den Gesellschafterkreis weit offen.“
Auch Geschäftsführerin Anke Lüneburg bedauert die eingetretene Entwicklung. Seit 2009 habe sie, wie sie sagt, Gespräche mit den Vereinen Kappeln und Geltinger Bucht wegen eines gemeinsamen Tourismuskonzeptes geführt. Das beinhaltete Vermarktung und Zimmervermittlung aus einer Hand. Die Stadt Kappeln und das Amt Geltinger Bucht haben das Tourismuskonzept ebenfalls beschlossen. Thomas Detlefsen, 1.Vorsitzender des Touristikvereins Schleidörfer e.V. und Aufsichtsratsmitglied, ergänzte, dass es viele Vermittlungsgespräche gegeben habe. Es gab konkrete Ergebnisse, die leider nachträglich nicht akzeptiert wurden. Somit hatte die OFS keine andere Wahl. ...lesen Sie mehr
Gremium: Hauptausschuss Datum: 06.02.2012 Zeit: 18:30 Ort: Kappeln, Großer Sitzungssaal im Rathaus Kappeln |
Seit Oktober 2011 gab es in der Schwimmhalle Kappeln in Ellenberg ein Problem. Das 1-m-Brett hatte...
Mit 24 Anwesenden, nur ein Mitglied fehlte, konnte Vorsitzender Ulrich Binder, fast...
Eifrig dabei sind die Mitglieder der Junge-Leute-Gilde Kappeln, besser als Türkengilde bekannt,...