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  Rekordbesuch beim "Musik am Noor"

Von: Werner Barz


Bürgermeister Bernd Kugler eröffnet die „8. Musik am Noor“ mit kräftigem Glockenschlag.

Bürgermeister Bernd Kugler eröffnet die „8. Musik am Noor“ mit kräftigem Glockenschlag.

Finanzministerin Monika Heinold und ihr Partner Stefan Neitzel genossen die Musik. Sie waren mit dem Boot gekommen und bereits zum fünften Mal bei „Musik am Noor“ mit dabei.

Finanzministerin Monika Heinold und ihr Partner Stefan Neitzel genossen die Musik. Sie waren mit dem Boot gekommen und bereits zum fünften Mal bei „Musik am Noor“ mit dabei.

Die „Swinging Feetwarmers Jazzband“ sorgte gleich von Beginn an mit raffinierten Arrangements aus den Bereichen Dixieland, New Orleans und Chicago für die richtige Stimmung.

Die „Swinging Feetwarmers Jazzband“ sorgte gleich von Beginn an mit raffinierten Arrangements aus den Bereichen Dixieland, New Orleans und Chicago für die richtige Stimmung.

Hörbie Schmidt (2.v.l.) mit Band und Sängerin Cyuza überzeugte mit facettenreichen Blues.

Hörbie Schmidt (2.v.l.) mit Band und Sängerin Cyuza überzeugte mit facettenreichen Blues.

Mit „Vestre Jazzwerk“ stellte sich eine der beliebtesten Jazzformationen in Arnis vor.

Mit „Vestre Jazzwerk“ stellte sich eine der beliebtesten Jazzformationen in Arnis vor.

Bunt illuminierte Boote, dazu schöne Musik, das bot „Musik am Naaor“ seinen Besuchern.

Bunt illuminierte Boote, dazu schöne Musik, das bot „Musik am Naaor“ seinen Besuchern.

Mit „Oh, when the saints…“ verabschiedetet sich das „Clarinet and  Sax Revival Quartet“ von der Bühne. Dazu holte Ulf Schirmer die aus Dänemark stammende „Neanders Jazzband“ dazu. Sie hatte am Tag zuvor ihr 40-jähriiges Jubiläum gefeiert.

Mit „Oh, when the saints…“ verabschiedetet sich das „Clarinet and Sax Revival Quartet“ von der Bühne. Dazu holte Ulf Schirmer die aus Dänemark stammende „Neanders Jazzband“ dazu. Sie hatte am Tag zuvor ihr 40-jähriiges Jubiläum gefeiert.

Die amerikanische Sängerin Dona Oxford setzt mit ihrer Band den ultimativen Schlusspunkt unter eine wieder einmal sensationelle Arnisser Musikveranstaltung.

Die amerikanische Sängerin Dona Oxford setzt mit ihrer Band den ultimativen Schlusspunkt unter eine wieder einmal sensationelle Arnisser Musikveranstaltung.

n Arnis bewies Dona Oxford mit knallhart-brilliantem Klavierspiel, dass sie nicht zu Unrecht als „Goddess of Soul and Queen of Boogie Woogie“ bezeichnet wird.

n Arnis bewies Dona Oxford mit knallhart-brilliantem Klavierspiel, dass sie nicht zu Unrecht als „Goddess of Soul and Queen of Boogie Woogie“ bezeichnet wird.

Es war wieder einmal das herausragende Ereignis in Arnis, das Musikfestival „Musik am Noor“. In diesem Jahr fand es zum achten Mal statt. Und die Musikfreunde kamen wieder in Scharen. Tausende kamen bereits am ersten Tag und sorgten für verstopfte Parkplätze. Ein Beleg dafür war die bis Grödersby komplett zugeparkte Zufahrtsstraße nach Arnis. Der zweite Tag war noch besser besucht. Insgesamt gehen die Veranstalter von rund 6.000 Besuchern aus. Das ist bisheriger Rekord.
GefĂĽhlt waren es deutlich noch mehr. In der Veranstaltungshalle gab es kein Durchkommen. Besonders bei den Auftritten am Samstagabend.
Die Besucher, die weit entfernt parken mussten, nahmen kilometerlange Anmarschwege in Kauf, um live mit dabei zu sein. Und es lohnte sich. Denn im Gegenzug erlebten sie zwei Tage lang kostenlos Musik für jeden Geschmack, fröhliche Menschen und eine ausgelassene Stimmung, direkt an der Schlei – am Arnisser Noor, in der urigen Atmosphäre der „M & P- Werfthalle, die der Eigner Jan-Willem Paulsen wieder zur Verfügung gestellt.
Ein Jahr lang wurde die „Musik am Noor“ von einem Ausschuss mit dem Hausherrn Jan Willem Paulsen und Claudia Paulsen, Jens Matthiesen, Inka Matthiesen und Thomas Wöltjen unter Leitung von Bürgermeister Bernd Kugler vorbereitet. Was dabei herauskam, war aller Ehren wert.
Die Besucher waren zufrieden, die Veranstalter auch. Bernd Kugler und Thomas Wöltjen erklärten, dass es die „Musik am Noor“ auch 2009 geben wird, - wenn die Sponsoren mitmachen.
BĂĽrgermeister Bernd Kugler, der die „8. Musik am Noor“ offiziell eröffnete, musste sich diesmal dafĂĽr entschuldigen, dass er diesmal wegen einer Operation auf das Trompetensolo verzichten musste, mit dem er die Veranstaltung offiziell eröffnen wollte. Diesmal hatte er eine Schiffsglocke mit dabei, die er zur Eröffnung kräftig ertönen lieĂź. Bei der BegrĂĽĂźung der Anwesenden in der „M & P Werfthalle“ dankte er der Familie Paulsen  fĂĽr die Bereitstellung der Werfthalle, der Firma „Ostseedienst Jaich“ fĂĽr die Bereitstellung der Pontons fĂĽr die Querung des Arnisser Noores, sowie allen Sponsoren und Helfern fĂĽr die geleistete Hilfe und UnterstĂĽtzung. „Ohne Sie wäre die „Musik am Noor“ nicht machbar“, betonte der BĂĽrgermeister.  Im anschlieĂźenden Gespräch versprach er, dass es mit der „Musik am Noor“ weitergehen wird, „wenn die Sponsoren nicht abspringen“. Zuvor hatte er die „8. Musik am Noor“ mit kräftigen Schiffsglocken-Schlägen eröffnet.
Damit startete ein fulminantes, zweitägiges Spektakel, an dem die Besucher elf Musikgruppen in jeweils zweistündigen Sets erleben konnten. Vier Am Freitag und weitere sieben am Sonnabend.
Das Musikprogramm startete am Freitag um 16 Uhr mit der siebenköpfigen „Swinging Feetwarmers Jazzband“ aus Eckernförde. Sie heizte den Besuchern mit einem exzellenten Mix aus Swinging Dixieland, Blues und eignen Songs in deutscher Sprache sowie New Orleans und Chicago-Stücken kräftig ein. Das war der richtige Anfang. Die Besucher wurden mitgenommen. Hände und Füße zuckten im Rhythmus der Musik. Getanzt wurde auch und wie versprochen, die Füße erwärmt.
Mit Blues in all seinen Facetten und eignen Songs in deutscher Sprache und gecoverten Titeln ging es weiter mit der „Hörbie Schmidt Band“. Die Bandmitglieder kamen aus Hamburg und Kiel. In Arnis standen sie erstmalig auf der Bühne. Hörbie Schmidt, der in Kiel eine Musikschule betreibt, führte durch das Programm.
Weiter ging es mit der dänischen Formation „Vestre Jazzvaerk“, eine der beliebtesten traditionellen dänischen Jazzbands. Die Musiker wurden bereits 1989 zu Ehrenbürgern der Stadt New Orleans ernannt. In Arnis, hier sind sie bereits mehrfach aufgetreten.
Der erste Tag endete gegen Mitternacht  mit „Jan Mohr & The Backscratchers“ . Der Gitarrist, der seit ĂĽber 20 Jahren in Europa unterwegs ist, bot mit seinen Kollegen Roger Wade, Niels von der Leyen, Dirk Vollbrecht und Andreas Bock Musik und Unterhaltung vom Feinsten. Die Gruppe wurde erst nach Zugabe entlassen.
Das Sonnabendprogramm startete bereits um die Mittagszeit. In Arnis zog die Kappelner Jazzformation „Jazz oder nie!“ ab 12 Uhr unter Leitung von Gerd Heiselmeier durch Deutschlands kleinste Stadt und warb mit Dixieland fĂĽr die Veranstaltung in der Werfthalle Paulsen. Dort trat zeitgleich die Gruppe „The Golden Creek“ in der Besetzung mit  Matthias Abel (voc, g.), Malte Mertz (b), Axel Lemmerz (g.), Josef Abel (key) und Chris Schöttler (dr) und dreistimmigem Gesang auf.
„Triology of Voice“ aus NeumĂĽnster und Kiel in der Besetzung Markus Voelker (g., mand.). Jessy Bielenberg (voc, gi, Percussion) und Olaf Jacobsen (voc)  auf. Das Trio begeisterte mit  Irischer und Schottischer Folkmusik. harmoniert. Mit seiner langjährigen Erfahrung auf musikalischem Terrain, sorgt er fĂĽr die Qualität, Arrangements und den einzigartigen Klang der Gruppe.
Mit ausschließlich eignen Kompositionen beendete die Band „Coast to Coast“ unter der Leitung von Drummer Klaus Koch das Nachmittagsprogramm.
Zum Abschluss gab es dann noch drei echte Knaller. Ab 18 Uhr stellte sich das „Clarinet & Sax Revival Quartet“ mit Bandleader Ulf Schirmer (sax, cl), Hartmut Bethke (g, bj), Dirk ZĂĽhlsdorf (dr) und Uli Ebeling (p, b)  mit Klarinetten- und Saxophonhits des Traditional Jazz der 50-er und 60-er Jahre vor. Das war die Musik, die die Anwesenden hören wollten. Und als sie sich mit „Oh when the saints…“ - gemeinsam vorgetragen mit Mitgliedern der folgenden Gruppe „Neanders“ aus Dänemark verabschieden wollten gab es Protest. Erst mit einer Zugabe konnte sich das „Clarinet & Sax Revival Quartet“ freikaufen.
Damit war die BĂĽhne frei fĂĽr „Neanders Jazzband“ aus Apenrade. Am Tag zuvor hatte die Band ihr 40-jähriges Jubiläum Zu Hause gefeiert. Einen Tag später wurde sie frenetisch in Arnis gefeiert. Und sie erfĂĽllte die Erwartungen mit New-Orleans und Jazz verschiedener Epochen, teils mit einem Hang zum Rock´n Roll. Das wollten die Besucher hören. Und wo Platz war, wurde auch getanzt. „Neanders Jazzband“ trat in der Besetzung mit Chris Vagn.Hansen (voc, b), Hendrik Bag Möller (ba),  Claus Christensen (dr), Per Neander Kristensen (voc, tr),  Hans-Christian Andersen Rosendal (cla) und Hans-Christian Ringive (tr) an.
Den grandiosen Schlusspunkt unter ein fantastisches Konzertwochenende setzte Dona Oxford mit ihrer Band. Die Pianistin und leidenschaftliche Sängerin aus Los Angeles, auch als „Goddess of Soul & Queen of Boogie Woogie“ bekannt, sorgte am Ende dafür, das die Stimmung kurz vor Mitternacht Rekordwerte erreichte. Dona Oxford zählt nicht ohne Grund zu den weltbesten Blues- und Soulsängerinnen.
Begeistert war auch Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold, die noch kurz vor Mitternacht mit ihrem Partner Stefan Neitzel kräftig am Tanzen war. Sie war bereits zum fünften Mal bei „Musik am Noor“ dabei. „Wir sind mit dem Boot gekommen“, erklärte sie im Gespräch. Und sie war begeistert, was Arnis zu bieten hatte. „Tolles Konzert!“
Und wenn alles wie geplant läuft, wird die Ministerin im nächsten Jahr wieder mit dabei sein können, wenn die Veranstalter zur „9. Musik am Noor“ einladen werden. Denn die Verantwortlichen sind von dem diesjährigen Erfolg überwältigt und sprachen sich für eine Fortführung der Musikveranstaltung aus.


  Datum: 11.08.18 09:00 Uhr



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