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  Dirk Lorenzen-Pöschlel kandidierte nicht wieder für den GEW-Kreisvorstand

Von: Werner Barz


Die neue 1. Vorsitzende des GEW-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg, Christina Schößler ,mit ihren Stellvertretern Dirk Lorenzen-Pöschel (1. Vertr.) und Katharina Mosetter-Clausen (2. Vertr.) nach der Wahl.

Schatzmeister Karl August Rühs (r.)bedankt sich im Namen des Vorstandes beim ehemaligen Vorsitzenden Dirk Lorenzen-Pöschel für die langjährige gute Arbeit mit einem Blumenstrauß.

 Kreis Sl-Fl (rz).
Der Kreisverband der „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ (GEW] im Kreis Sl-Fl nutzte die Lockerung der Hygienemaßnahmen, um seine langgeplante Kreisdelegiertenversammlung (KDV) im Restaurant „Alter Kreisbahnhof“ in Schleswig durchzuführen. Zu diesem höchsten Beschlussorgan der Bildungsgewerkschaft waren Vertreter der neu gegründeten Regionalverbände Angeln, Schleswig und Umgebung Flensburg und der Vorstand eingeladen. Insgesamt konnte Vorsitzender Dirk Lorenzen-Pöschel 28 stimmberechtigte Delegierte begrüßen.
Anschließend stellte Bruni Römer von der „Stiftung Fair Childhood“ in einem Bildervortrag das Projekt der AG „Bildung statt Kinderarbeit“ vor. Daran sind Pädagogen aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Die GEW-Mtglieder wollen erreichen, dass weltweit Kinderarbeit nicht zu Menschen verachtender Ausbeutung führt. Die GEW S-H hat bereits kräftig in dieses Projekt investiert. Nach dem Vortrag stand Bruni noch für Fragen zur Verfügung.
Anschließend wurden die Tagesordnungspunkte rasch abgearbeitet.
Zunächst ließ Dirk Lorenzen-Pöschel das abgelaufene Geschäftsjahr Revue passieren und erinnerte an die Höhepunkte während seiner Amtszeit als Vorsitzender. Und da war ein Ereignis ganz wichtig. Das war die Zusammenfassung der ehemaligen, zahlreichen Ortsvereine im Kreis zu den drei jetzigen Regionalverbänden Schleswig, (Vors.: Helmut Doormann), Angeln (Vors.: Ingbert Pirk) und Umgebung Flensburg (Vors.: Dr. Werner Johannsen). Dadurch wurde die Gewerkschaft handlungsfähiger. Gegen den Vorstandsbericht gab es keine Einwände.
Anschließend standen Wahlen auf der Tagesordnung an. Vorsitzender Dirk Lorenzen- Pöschel hatte bereits zu Beginn der Versammlung erklärt, dass er nach 8 Jahren nicht wieder kandieren werde. Er schlug seine Stellvertreterin Christina Schößler als Nachfolgerin vor. Sie blieb auch die einzige Kandidatin und wurde ohne Gegenstimmen mit 27 Stimmen bei eigner Enthaltung gewählt. Exakt das gleiche Ergebnis erzielte Dirk Lorenzen-Pöschel, der sich als Stellvertreter zur Verfügung gestellt hatte.
An dem folgenden Kassenbericht 2018 von Schatzmeister Karl August Rühs gab es nichts auszusetzen. Das Jahr 2018 schloss in Einnahmen und Ausgaben mit 22.467,13 Euro ab. Die Rücklagen konnten dadurch um 5.879,76 Euro aufgestockt werden.
Auch der Kassenbericht zum Sozialwerk der Sozialreferentin Sandra Hauschild, aus dem die GEW ihren Mitgliedern ein Tagegeld bei Reha-Maßnahmen, Kuren und Krankenhausaufenthalte zahlt, fand einstimmige Zustimmung der Kassenprüfer Gunnar Röpke und Martin Willers und der Anwesenden. Somit wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Die geplante Mitgliederehrung für langjährige Mitglieder fiel aus. Sie wurde Opfer der Pandemie. Aber auch andere Veranstaltungen sind den Viren zum Opfer gefallen. Es wurde aber darüber diskutiert, die Ehrungen künftig mehr auf die Spätsommermonate vorzuziehen. Das würde auch den älteren Mitgliedern entgegenkommen. Sie sind es, die zumeist geehrt werden.
Allerdings plant die Seniorenbeauftragte Marianne Trentzsch, die kleine Weihnachtsfeier für die Senioren im Wanderuper Weihnachtscafé in der Adventszeit auf jeden Fall durchführen. Sie war immer gut besucht. Ob allerdings die geplanten Fahrten, das Kulturwochenende oder die Kurzfahrt nach Swinemünde, stattfinden, ist völlig ungewiss, erklärte Vorstandsmitglied Werner Barz. Er rechnet, dass damit bis zum Sommer gewartet werden muss.


  Datum: 11.10.20 09:00 Uhr



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