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  Schützenverein hat neue Schützenkönige

Von: Werner Barz


(v.l.) Der 2. Vorsitzende Ron Nanko mit dem Schützenönigsshaus 2015: Martina Jöhnck, Rosi Nehls, Thore Schlesinger, Christina  (Ruth), die Treffsichere, Herbert  (Weiss-Ravn), der Internationale, Jan-Dieter Nehls und Dieter Motzkat.

(v.l.) Der 2. Vorsitzende Ron Nanko mit dem Schützenönigsshaus 2015: Martina Jöhnck, Rosi Nehls, Thore Schlesinger, Christina (Ruth), die Treffsichere, Herbert (Weiss-Ravn), der Internationale, Jan-Dieter Nehls und Dieter Motzkat.

Die Schützen brauchten für den Schützentag gute Neerven und noch bessere Kondition.

Die Schützen brauchten für den Schützentag gute Neerven und noch bessere Kondition.

Jan-Dieter Nehls (l.) bei der Meldung an seinen Vorsitzenden Dieter Motzkat: „Schützen ordnungsgemäß angetreten.“

Jan-Dieter Nehls (l.) bei der Meldung an seinen Vorsitzenden Dieter Motzkat: „Schützen ordnungsgemäß angetreten.“

Einmarsch der Fahnenträgeer auf dem Rathausmarkt.

Einmarsch der Fahnenträgeer auf dem Rathausmarkt.

Zwei Stunden dauerte der Umzug durch Kappeln.

Zwei Stunden dauerte der Umzug durch Kappeln.

Helmut Schulz, Dieter Motzkat und Heiko Traulsen an der Spitze des Umzugs.

Helmut Schulz, Dieter Motzkat und Heiko Traulsen an der Spitze des Umzugs.

Zwei Stunden dauerte der Umzug durch Kappeln.

Zwei Stunden dauerte der Umzug durch Kappeln.

Dieter Motzkat (l.) mit Brigitte Mund vom Kreis-Schützenverband ehren Hans-Peter Jensen für die 50-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein.

Dieter Motzkat (l.) mit Brigitte Mund vom Kreis-Schützenverband ehren Hans-Peter Jensen für die 50-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein.

Mit drei Böllerschüssen verkündet Jan-Dieter Nehls, dass die neuen Majestäten feststehen.

Mit drei Böllerschüssen verkündet Jan-Dieter Nehls, dass die neuen Majestäten feststehen.

Jedes Jahr am ersten Sonnabend im August machen die Schützen publikumswirksam auf sich aufmerksam. Dann ist Schützentag in Kappeln. Und den feiert der Kappelner Schützenverein jedesmal im traditionellen Ritiual, mit Pokalschießen, Umzug, Königsschießen, Festkommers und Königsproklamation. So auch in diesem Jahr.
Für die Schützenschwestern und -brüder  war es ein anstrengender Tag,  der  ihnen reichlich Kondition und Durchhaltevermögen abverlangte. Der Tag begann  mit den Pokal-Schießwettbewerben um 10:00 Uhr. Je nach Wettbewerb wurde nach unterschiedlichen Konditionen mit Pistole oder Kleinkalibergewehr geschossen. Die Schießergebnisse werden aber bis zum Schützenball am kommenden Wochenende unter Verschluss gehalten. Dann werden die Sieger und Platzierten bekanntgegeben und geehrt.
Nach den Pokalwettbewerben stand das Königsschießen auf dem Programm. Eine Stunde lang, von 15 bis 16 Uhr, mussten die 15 Bewerberinnen und Bewerber beweisen, dass sie “königswürdig“ seien. Die Schützenbrüder mussten drei  Mal stehend aufgestützt auf die 50 m entfernte 10-er-Scheibe schießen,  die Schützenschwester nur einmal.
Anschließend fand der Festumzug durch Kappeln statt, auch der nach streng-traditionellen Regeln. Dazu versammelten sich die Kappelner Schützen, gemeinsam mit 10 Abordnungen befreundeter Vereine zunächst auf dem Rathausmarkt. Nachdem Zeremonienmeister Jan-Dieter Nehls seinem Vorsitzenden Dieter Motzkat gemeldet hatte, dass „alle Schützinnen und Schützen ordnungsgemäß angetreten“ seien, gab der den Befehl zum Einmarsch der Fahnenträger. NDann erfolgte der Umzug durch Kappeln. Mit dabei Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen an der Spitze. Musikalisch begleitet wurde der zweistündige Umzug, der vom Rathausmarkt zum Großparkplatz, über  Gerichtsstraße, Schleswiger und Prinzenstraße zur Margarethenresidenz  und nach einem Stopp weiter ins Schützenheim im Hüholz zum Festkommers führte, vom Schützenbläserkorps unter Leitung von Arno Panske, Im Schützenheim fand  der atraditionelle Festkommers mit Festrede nund Grußworten  und abschließender Königsproklamation statt.
Dazu begrüßte Vorsitzender Dieter Motzkat  die anwesenden Mitglieder und die zahlreichen Vertreter aus Politik und Wirtschaft, sowie die Vertreter Kappelner Vereine und Abordnungen befreundeter Schützenvereine und des Kreisschützenverbandes. Er erinnerte bei dieser Gelegenheit erinnerte er an die sportlichen Erfolge der Kappelner Schützen auf Kreis- und Landesebene. Einige haben sich sogar für deutsche Meisterschaften qualifiziert.
Die Reihe der Grußworte  eröffnete Kappelns stellvertretender Bürgervorsteher Helmuth Schulz. Der die Grüße der Stadt überbrachte. Er lobte die Aktivitäten des Vereins. Dessen Traditionsbewusstsein  und  Pflege der Geselligkeit s Merkmale des Vereins sind. Das macht die „Stadt liebens-  und lebenswert“ . Er ermutigte die Verantwortlichen den sportlichen Aspekt  stärker  in der Öffentlichkeit zu propagieren und wünschte weiterhin viel sportliche Erfolge.
Auch Bürgermeister Heiko Traulsen lobte die Heimat- und Traditionsverbundenheit der Schützenschwestern und –brüder und deren Treue zu den Kameraden. Es ist schon etwas Besonderes, wenn der Schützenverein an Idealen wie Glaube, Sitte und Heimat festhält.Das ist möglich, weil die Traditionspflege hilft, „gemeinsam etwas zu schaffen, um schließlich stolz in die Zukunft zu schauen“.
Er überbrachte die Grüße der Stadt und lobte die vielfältigen Aktivitäten des Vereins, „die unsere Stadt lebens- und liebenswerter machen“. All das kommt nicht von ungefähr, sondern ist die Folge der guten Zusammenarbeit zwischen Vereinsführung und Mitgliedern, die von Gemeinschaftsgeist, Idealismus und Einsatzbereitschaft getragen ist. Dass  das so - wie in den vergangenen 135 Jahren  -bleiben möge, das wünschte er dem Verein.
Hans-Hermann Tage, Schützenkönig der Männergilde, überbrachte die Grüße von Kappelns ältestem Verein und hatte auch ein „Flachgeschenk“ mitgebracht.
Die Grüße des Kreisschützenverbandes überbrachte Brigitte Mund, die den Kappelner Schützenverein mit 140 Mitgliedern einen der drei größten Schützenvereine im Kreis nannte. Sie lobte, dass sich der Verein im Vorstand verjüngt habe. Das haben andere Schützenvereine noch nicht geschafft. „Lasst die Jungen ans Ruder!“, forderte sie. „Das hat noch nie geschadet.“
In kurzen Grußworten  stellten sich Schulverbandsvorsitzende Marta Kraft für die CDU und Kappelns Heringskönig Christian Andresen für den SSW vor und wünschten dem Verein „alles Gute“.
Weitere Grußworte überbrachten Siegfried Schaletzki aus Hannover für den Partnerverein aus Botheim, Manfred Petersen von den Schützen aus Tondern und Hartmut Fehlau vom SchV Neukrug.
Auf Veranlassung des Chefs der Glücksburger Friedrichsgarde.Prinzengarde, Heiko Egehave, wurde eine Schweigeminute für einen verstorbenen Glücksburger Schützenbruder eingelegt.
Die Zeit bis zur Königsproklamation nutzte Vorsitzender Dieter Motzkat, um langjährig verdiente Mitglieder mit den Goldenen Ehrennadeln des Vereins, des Norddeutschen Schützenbundes und des  Deutschen Schützenbundes auszuzeichnen. Geehrt wurden Hans-Peter Jensen (50 Jahre im Verein), Jürgen Seemann (40 Jahre im Verein) und  - in Abwesenheit -  Karl-Eduard Schmidt (60 Jahre Mitglied). Den Fahnenträgerpokal gewann das Team der Glücksburger Friedrichsgarde.
Nachdem alle formalen Programmpunkte abgearbeitet waren, konnte Dieter Motzkat die Königsproklamation 2015 vornehmen.
Dazu erhielt er von Karl-Heinz Kock vom Ehrenausschuss sechs verschlossene Umschläge. Die durfte er erst öffnen, nachdem Jan-Dieter Nehls mit drei Böllerschüssen verkündet hatte, dass das Ergebnis des Königsscießens 2015 rechtsverbindlich feststand.
Neuer Schützenkönig wurde „Herbert (Weiss-Ravn), der Internationale“ mit der Ringzahl 27.  Das war die Bestleistung bei den Herren. „Kronprinz Jan-Dieter Nehls“ kam mit 24 Ringen auf Platz 2. Prinz wurde Dietr Motzkat  (23 R.).
Die Damen, die beim Königsschießen nur einen einzigen Schuss abgaben, hatten alle 10 Ringe erzielt. Da musste die Trefferlage entscheiden. Die sprach für Christine Ruthnick. Sie wurde als „Christine, die Treffsichere“ neue Schützenkönigin 2015. Zu ihrem Gefolge zählen Kronprinzessin Rosi Nehls und  Prnzessin Marita Jöhnck.
Auch die Jugendabteilung schoss mit. Das aber die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde, gab es keinen Jugendkönig. Bester Jugendlicher war Thore Schlesinger (16) mit 18 Ringen.
Die neuen Majestäten wurden mit starkem Beifall inthronisiert. Sie bedankte nsich mit einer Rund Freibier. Anachließend konnte zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Für die Musik sorgte DJ Holger Kowald vom „DJ Service Schleswig-Holstein“.


  Datum: 10.08.15 09:00 Uhr



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