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  Bürgergemeinschaft arbeitet für ein schöneres Olpenitz

Von: Werner Barz


Luftaufnahme der neuerstellten Schallschutzwand (Hintergrund) im Ortskern von Olpenitz.

Luftaufnahme der neuerstellten Schallschutzwand (Hintergrund) im Ortskern von Olpenitz.

Die Initiatoren und Helfer vor der neuen Schallschutzwand.

Die Initiatoren und Helfer vor der neuen Schallschutzwand.

Den Dank der Dorfgemeinschaft für die gelungene Bemalung des Stromkastens überreichen Dieter Clausen (l.) und Lothar Lucht an Rieke Richter (l,) und Fabienne Neumann in Form eines Umschlags.

Den Dank der Dorfgemeinschaft für die gelungene Bemalung des Stromkastens überreichen Dieter Clausen (l.) und Lothar Lucht an Rieke Richter (l,) und Fabienne Neumann in Form eines Umschlags.

Frederic Scheel machte Luftaufnahmen der neuen Lärmschutzwand mit einer Drohne.

Frederic Scheel machte Luftaufnahmen der neuen Lärmschutzwand mit einer Drohne.

KAPPELN-OLPENITZ(rz).

Die seit Jahren gut funktionierende Dorfgemeinschaft Olpenitz hat sich wieder einmal von ihrer besten Seite gezeigt und in Sachen „Dorfverschönerung Olpenitz 2019“  einen Glanzpunkt im Kappelner Ortsteil Olpenitz gesetzt, und dabei ein bereits im Jahr zuvor angedachtes Projekt jetzt zu Ende geführt. Dabei ging es um eine Lärmschutzwand für zwei Glascontainer.  Mit Hilfe dieser Wand sollen die Bewohner der hinter den Containern liegenden Wohnungen vor dem Lärm, der beim Leeren der Container entsteht, geschützt werden.  Eine Sichtschutzwand zur Straße hin war bereits 2018 installiert. Damit sollte der „Blick auf die als nicht schön empfundenen Glascontainer im Ortskern vermieden werden“. Initiatoren des neuen  Projektes waren wieder Olaf Stefanides und Lothar Lucht. Wie bereits  bei allen anderen Aktionen zur  Verschönerung  von Olpenitz.

Mit dem Bau der Lärmschutzwand in der Olpenitzer Dorfstraße, vor der ehemaligen Schle,  wurde am Freitag, 22. März 2019, begonnen. Am Dienstag, 21.5. 2019, konnten die Aktivisten Vollzug melden. ZU diesem Zweck trafen sich Lothar Lucht mit Miles Engels vom Kappelner Bauamt und der neuen Bauamtsmitarbeiterin  Silva Schröder  an der Lärmschutzwand,  um das Abgabeprotokoll zu unterschreiben und so den Bau der Lärmschutzwand baurechtlich zu beenden,

 Anschließend wurden den Rathausmitarbeitern bei einem Rundgang die bisher getätigten Maßnahmen vorgestellt.

Der Bau der Lärmschutzwand wurde ermöglicht,   wie Initiator Olaf Stefanides bei einem Pressetreffen im Beisein seiner Mitstreiter  erklärte, weil die Stadt für  Projekt  2.600 Euro zur Verfügung stellte. Zusätzlich hatten Olpenitzer Bürgerinnen und Bürger 940 Euro  gespendet und der Verschönerungsverein Kappeln weitere  350 Euro aus Spenden dazugegeben.

Da kein Arbeitslohn zu zahlen war, weil die zu leistende Arbeit ehrenamtlich von den Helfern erbracht wurde, insgesamt  kamen so 336 Mannstunden zusammen, blieb am Ende sogar noch eine kleine Restsumme übrlg.   Auch weil die Verpflegung  der ehrenamtlichen Helfer  durch elferw Sachspenden von Firmen und Gastronomiebetrieben sowie von Olpenitzer Bürgern gesichert war.

Olaf Stefanides  will erst noch die Kassenprüfung abwarten. Anschließend soll der ermittelte Restbetrag dem Verschönerungsverein mit der Bitte   überwiesen, dass im Gegenzug dafür eine Dorftafel mit Straßenplan angeschafft wird.

Olaf Stefanides erinnerte in seiner Dankrede auch daran, dass die Dorfgemeinschaft in diesem Jahr weitere  zusätzliche Arbeiten als Team erledigt hat. So hat Stefan Richter das Dach der Bushaltestelle  in der Olpenitzer Dorfstraße mit einem Hochdruckreiniger  gereinigt. Die Arbeit wurde von Ernst Günter Thomen mit einer Barspende unterstützt. Strom und Wasser stellte ein Anwohner zur Verfügung.

Und dann hatten Rieke Richter und Fabienne Neumann abseits des Geschehens etwas ganz besonders Schönes geleistet. Die beiden jungen Damen hatten, nachdem sie dafür von der SH Netz AG die Erlaubnis eingeholt hatten,  den Stromkasten an der Ecke Olpenitzer Dorfstraße/Am Ehrenmal  dekorativ bemalt. Entstanden ist ein Bild eines Lavendelfeldes. Olaf Stefanides war so begeistert, dass er nicht nur begeistert erklärte: „Hätte ich einen Hut auf, würde ich ihn ziehen!“, sondern auch noch den Vorsitzenden des Verschönerungsvereins, Dieter Clausen, und seinen Mitkämpfer Lothar Lucht beauftragte, den beiden jungen Damen als Dank einen vorbereiteten Umschlag zu überreichen.


  Datum: 27.05.19 09:00 Uhr



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