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  Kassenbericht sosrgte für Nervosität bei der FRANKA-Versammlung

Von: Werner Barz


Der neue geschäftsführende FRANKA-Vorstand (v.l.): Schatzmeister Frank Köhler, die 2. Vorsitzende Gisela Windmann und die Vorsitzende Gisela Bruckmann.

Der neue geschäftsführende FRANKA-Vorstand (v.l.): Schatzmeister Frank Köhler, die 2. Vorsitzende Gisela Windmann und die Vorsitzende Gisela Bruckmann.

Inke Laasch-Linders (r,) überreicht der Vorsitzenden Gisela Bruckmann 337 Euro für die Vereinskasse aus dem Erlös des Benefiz-Basars im Christophorushaus.

Inke Laasch-Linders (r,) überreicht der Vorsitzenden Gisela Bruckmann 337 Euro für die Vereinskasse aus dem Erlös des Benefiz-Basars im Christophorushaus.

Mit Blumen und einem Geschenk bedankt sich Gisela Bruckmann (r.) bei Karen-Isola Helmchen-Nippert für die jahrelange Arbeit als 2. Vorsitzende.

Mit Blumen und einem Geschenk bedankt sich Gisela Bruckmann (r.) bei Karen-Isola Helmchen-Nippert für die jahrelange Arbeit als 2. Vorsitzende.

Der Verein „Freie Alten- und Nachbarschaftspflege Kappeln e. V.“ (FRANKA) hat ein schwieriges Fahrwasser mit Bravour hinter sich gelassen. Dabei mitgeholfen  hat der Ehrenvorsitzende Michael Arendt elegant auf der jüngsten Mitgliederversammlung  im Christophorushaus. Die Versammlung begann eigentlich ganz normal mit den Regularien.
Die  Vorsitzende Karen Helmchen-Nippert, die seit über einem Jahr in Frankreich lebt und nur wegen der Versammlung nach Kappeln gekommen war,  begrüßte zu Beginn die Anwesenden  und bedankte sich bei allen, die während ihrer Abwesenheit im Vorstand mitgearbeitet hatten. Anschließend ließ die 2. Vorsitzende, Gisela Windmann, das Vereinsjahr noch einmal Revue passieren. Auch der Kassenbericht der kommissarischen Kassenwartin Gisela Bruckmann sah eigentlich ganz gut aus. Zwar war rechnerisch ein kleines Minus erwirtschaftet worden. Das war aber kein Problem. Denn der Verein hat gute Rücklagen.
Der Knackpunkt kam bei den Tagesordnungspunkten „Kassenprüfung“ und „Entlastung des Vorstands“. Diese Tagesordnungspunkte hatten zuvor für die dreimalige Verschiebung des Versammlungstermins gesorgt. Sie fand rund ein Jahr später als geplant statt, weil die Kassenprüfer Petra Heide und Werner Barz Mißstände bei der Kassenführung gefunden hatten. Bereits bei der Kassenprüfung 2016 waren die ausgefallen. Sie sollten im Laufe des Jahres behoben sein. Das war nicht geschehen.
Es war offensichtlich, dass die damalige Kassenwartin überfordert war. Einen Ansprechpartner im Vorstand gab es nicht, weil die gewählte Vorsitzende Karen Helmchen-Nippert ein Jahr zuvor nach Frankreich verzogen war,  ohne von ihrem Posten zurückzutreten. Daher stand sie für Problemlösungen nicht zur Verfügung.
Was bei der Kassenführung schiefgelaufen war legte Kassenprüferin Petra Heide in ihrem Prüfbericht schriftlich der Mitgliederversammlung vor. Zwar hatte der kommissarisch amtierende Vorstand ein Jahr lang versucht, die Fehler zu heilen. Das war nicht möglich, weil z. B. einige Vorgänge zu lange zurücklagen und für andere keine prüfbaren Unterlagen vorlagen.
Im Bericht steht lapidar, dass „stichprobenartig einige Buchungsvorgänge kontrolliert“ wurden. Dabei kam heraus, dass „die kontrollierten  Buchungsvorgänge rechnerisch falsch waren und nicht zu allen Buchungen Belege vorlagen“. Ferner fehlt eine Mitgliederliste, und die Beiträge wurden nicht ordnungsgemäß verbucht. Auffällig war auch, dass vollständigen Abrechnungen zu einzelnen Veranstaltungen fehlten. Ganz besonders wurde auf folgenden Sachverhalt verwiesen: „Die Hinweise aus der Kassenprüfung von 2016 wurden überwiegend nicht umgesetzt und die (damalige) Schatzmeisterin hat die geforderte Unterstützung durch den Vorstand auch in 2017 nicht erhalten.“
In dem Prüfbericht wurde aber auch gelobt. Ein Lob erhielt die kommissarische  Schatzmeisterin Gisela Bruckmann, weil sie mit großem Einsatz die in der ersten Kassenprüfung festgestellten Mängel in der Mitgliederliste beheben konnte.
Das aber reichte noch nicht, die Prüfer zu motivieren, den Antrag auf Entlastung des Vorstands zu beantragen. Diese Aufgabe übernahm Michael Arendt. Weil dies, wie er erklärte, Aufgabe der Versammlung sei, beantragte er die Entlastung. „Wir wissen, dass Fehler gemacht wurden. Wir stehen dazu. Wir dürfen aber nicht nur nach hinten schauen. Wir müssen die Zukunft vor Augen haben. Und das ist der Erhalt von FRANKA.“ Allerdings versprach er , dass dafür gesorgt wird, solche Fehler zu vermeiden. Daher stellte er den Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstanades,
Die Mitglieder folgten der Argumentation. Der Vorstand wurde mit großer Mehrheit entlastet. Es gab nur fünf Gegenstimmen.
Anschließend übernahm Michael Arendt den Tagesordnungspunkt „Wahlen“ als Wahlleiter. Dabei kamen 1. Vorsitzende Gisela Bruckmann und Schatzmeister Michael Köhler neu in ihr Amt. Wiedergewählt wurden die 2. Vorsitzende Gisela Windmann und die Beisitzerinnen Marga Petersen und  Inke Laasch-Linders. Die Kasse prüfen künftig Hans Binder und Achim Hoffmann. Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimmen
Nach der Wahl gratulierte Michael Arendt den gewählten Vorstandsmitgliedern. Gleichzeitig forderte er sie angesichts der aktuellen Probleme auf: „Ärmel hoch und ran an die Arbeit.“
Unter „Verschiedenes“ hatte die Beisitzerin Inke Laasch-Linders noch eine erfreuliche Nachricht für für den Vorstand und die Mitglieder. Beim Benefizweihnachtsmarkt wurde ein Überschuss von 337 Euro erwirtschaftet. Diese Summe überreichte sie der der neuen Vorsitzenden Gisela Bruckmann in einem Umschlag.


  Datum: 23.11.18 09:00 Uhr



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