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  Landfrauen-Weihnachtsfeier auf der "Schlei Princess"

Von: Werner Barz


Die 1. Vorsitzende Petra Heide begrüßt die Anwesenden zur Weihnachtsfeier der Landfrauen an Bord der „Schlei Princess“.

Die 1. Vorsitzende Petra Heide begrüßt die Anwesenden zur Weihnachtsfeier der Landfrauen an Bord der „Schlei Princess“.

(v.l.) Bianka Bruedgau und  Susanne Soeder-Beyer als Duo „Die Meerfrauen“ in Aktion.

(v.l.) Bianka Bruedgau und Susanne Soeder-Beyer als Duo „Die Meerfrauen“ in Aktion.

(v.l.) Bianka Bruedgau, Susanne Soeder-Beyer, Eva Mertens und Petra Heide am Schluss einer gelungenen Weihnachtsfeier.

(v.l.) Bianka Bruedgau, Susanne Soeder-Beyer, Eva Mertens und Petra Heide am Schluss einer gelungenen Weihnachtsfeier.

Gut besucht war die Weihnachtsfeier der Kappelner Landfrauen an Bord der „Schlei Princess“.

Gut besucht war die Weihnachtsfeier der Kappelner Landfrauen an Bord der „Schlei Princess“.

Mit ihrer traditionellen Weihnachtsfeier beendeten die Kappelner Landfrauen ihr Jahresprogramm 2018. Da das Stammlokal „Alte Eule“ wegen einer anderen Veranstaltung nicht zur Verfügung stand, musste ein neuer Veranstaltungsort gefunden werden. Die Landfrauen hatten Glück. Gerda Müller von der gleichnamigen Reederei stellte den Landfrauen den Raddampfer „Schlei Princess“ zur Verfügung. So erlebten die Anwesenden in diesem Jahr einen fröhlichen Nachmittag an Bord des weihnachtlich dekorierten Schiffs mit unterhaltsamen Geschichten und gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern. Darum kümmerte sich das Duo „Die Meerfrauen“ mit der Märchenerzählerin Susanne Soede-Beyer aus Boren und der Sängerin und Akkordeonlehrerin mit eigner Schule in Eckernförde, Bianka Bruedgau. Gemeinsam sorgten beide dafür, dass nach der obligaten Stärkung bei Kaffee und Kuchen kräftig mitgemacht wurde und so fröhliche Weihnachtsstimmung aufkam.
Zu der Veranstaltung an Bord konnte die 1. Vorsitzende Petra Heide rund 120 Damen begrüßen. Sie nutzte die Gelegenheit, den anwesenden Mitgliedern die bereits feststehenden Veranstaltungen des neuen Jahres vorzustellen. Und da musste sie auch gleich eine Änderung bekanntgeben. Das geplante Grünkohlessen mit Verspielen am 21. Januar 2019 kann nicht im „Landgasthof Boddelhoch“ stattfinden, sondern wird auf die „Schlei-Princess“ verlegt. Datum und Uhrzeit bleiben erhalten.
Nach der BegrĂĽĂźung und nach Kaffee und Kuchen stellte sich das Duo „Die Meerfrauen“ vor und ĂĽbernahm die Gestaltung des Programms. Die beiden KĂĽnstlerinnen boten den Anwesenden im Wechsel Märchen mit Musik. Die Märchen, alle frei erzählt, stammten von den GebrĂĽdern Grimm (Die kluge Grete/ Der Froschkönig) und von Ludwig Bechstein (Der Hase und der Fuchs). Allerdings wurden sie auf Angeliter Art erzählt, - mit  Abweichungen zum Original. Zwischen den Erzählungen lud Bianka Bruedgau zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder ein.
Die Erzählerin startete mit dem Märchen „Die kluge Grete“- Darin geht es um eine Köchin. Sie soll, weil Besuch erwartet wird, zwei HĂĽhner braten.  Der Besuch kommt zu spät. Sie bekommt Hunger und isst beide HĂĽhner auf. Als der Besuch dann noch kommt, warnt sie ihn vor ihrem Herrn,  der gerade ein Messer zum Zerschneiden der HĂĽhner schärft- Dem Gast erzählt sie, dass der ihm damit die Ohren abschneiden will. Der flĂĽchtet. Ihrem Herrn aber erzählt sie, dass der Gast mit den zwei fehlenden HĂĽhnern geflĂĽchtet sei. Der folgt dem Fliehenden mit dem Messer in der Hand und ruft: „Nur eins!“. Er meint, der Gast solle ihm doch ein Huhn lassen. Der aber glaubt, er wolle nur ein Ohr haben und läuft noch schneller.
Es folgten noch „Der Froschkönig“. Allerdings wird der Frosch in der Erzählung von Susanne Soeder-Beyer nicht durch einen Kuss der Prinzessin erlöst. Sie wirft ihn an die Wand.
Listig ging es abschließend in Bechsteins Märchen „Der Hase und der Fuchs“ zu. Beide sind im Winter gemeinsam bei frostigem Wetter unterwegs. Beide haben Hunger. In ihrer Not tricksen sie ein Bauernmädchen aus, das einen Korb mit frischen Brötchen trägt. Der Hase stellt sich tot. Als das Bauernmädchen sich zum Hasen bückt, stiehlt der Fuchs den Korb und rennt weg. Der Hase hinterher. Weil der Fuchs offensichtlich nicht teilen will, macht der Hase einen Vorschlag. Der Fuchs soll mit seinem Schwanz im nahen Fluss nach Fischen angeln. Der Fuchs macht das, weil er Appetit auf Fisch hat und friert dabei fest. Ein mögliches Ende der Geschichte durften sich die Anwesenden am Ende selbst ausdenken.


  Datum: 24.12.18 09:00 Uhr



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