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  FRANKA-Sommerfest

Von: Werner Barz


Ein Hund im Einsatz. eine vermisste Person zu finden.

Die Fleckebyer Rettungshundestaffel stellte in Kappeln sechs ihrer 32 Suchhunde vor.

Die „Singende Wirtin“ Monika Panzer (l.) nutzte eine Pause ihres Musikprogramms, um auf dem Flohmarkt einzukaufen. Am Stand von Maria Brückner wurde sie fündig.

KAPPELN (hs).
Einen geselligen Sonntag mit einem unterhaltsamen Programm erlebten Mitglieder und Freunde des Vereins „Freie Alten- und Nachbarschaftshilfe Kappeln und Umgebung“ (FRANKA) gemeinsam mit dem Vorstand beim „4. FRANKA-Sommerfest“ im Christophorushaus und auf dem Gelände. Erstmals hatte der FRANKA-Vorstand das Fest ganz allein organisiert, weil sich mit der Margarethen-Residenz, bisheriger Mitveranstalter, kein gemeinsamer Termin finden ließ.
Eigentlich hatten die Veranstalter einen guten Termin ausgesucht. Das Wetter war gut, die Sonne schien. Aber deshalb war es auch sehr heiß. Potenzielle Besucher waren offensichtlich bei dem Sommerwetter im Strandmodus, und versuchten sich dort abzukühlen. So war es kein Wunder, dass die neue FRANKA-Vorsitzende Dietlinde Carstensen bei der morgendlichen Begrüßung nur knapp 40 Besucher vorfand. Als Hausherr mit dabei: Probst Helgo Jacobs. Er begrüßte nicht nur die Anwesenden, sondern machte sich auch noch für die bei FRANKA ehrenamtlich geleistete Arbeit stark, wofür er sich sehr bedankte. Ehrenamtlich geleistete Arbeit „ist in Zeiten, wo Menschen glauben alles mit Geld regeln zu können“, sehr wichtig, betonte er mit Nachdruck und erinnerte in diesem Kontext an den US-Präsidenten, der den Dänen Geld für Grönland geboten hatte, um die Insel zu erwerben. Probst Jacobs: „Geld spielt eine Rolle, aber es sollte nicht immer unser einziges Kommunikationsmittel sein.“
Und auch dafür stellte er ein Negativbeispiel des Komikers Karl Valentin vor. Der hatte einen „Brief eines Vaters an seine volljährig gewordene Tochter“ verfasst, in der er die Kosten – penibel genau- aufgelistet hat, die ihm von der Geburt bis zum Erwachsenwerden entstanden sind. Dabei kamen 24.625,20 Mark heraus. Weil es die eigne Tochter war, gab er 10% Ermäßigung. „Binnen acht Tagen zahlbar.“ Andernfalls würde er gerichtliche Schritte einleiten. Probst Jacobs nutzte das Beispiel, um aufzuzeigen, wie obskur es ist, wenn Geld alles bestimmt. Dagegen fand er das toll, was FRANKA ehrenamtlich leistet: die Arbeit am Gemeinwesen.
Dieser positiven Bewertung schloss sich auch der stellvertretende Bürgervorsteher Helmut Schulz (SPD) an, der die Grüße der Stadtvertretung überbrachte. Er bezeichnete das „Sommerfest“ eine Bereicherung für Kappeln.
Danach startete ein fröhliches Sommerfest, trotz des wetterbedingten schwachen Besuchs.
Für musikalische Unterhaltung sorgte Monika Panzer, als „Singende Wirtin aus Dresden“ am Akkordeon. Sie animierte auch zum Mitsingen. Mit zwei Vorführungen stellte sich die „Rettungshundestaffel 9“ aus Fleckeby vor. Unter Leitung des Ausbilders Jörg Thomsen zeigte die Gruppe Flächen- und Personensuchhunde im Einsatz, Die Hunde mussten dabei „vermisste Personen“ aufspüren, die sie nur vom Geruch – Schweiß oder Hautpartikel - her kannten. Dazu wurden ihnen entsprechend behandelte Stoffteile an die Nase gehalten.
 Diese VorfĂĽhrung fand im Freien statt. Da war es sehr windig. Das erschwerte die Arbeit der Suchhunde, weil die Geruchspartikel mit weggeweht wurden. Es war schon erstaunlich, wie routiniert die eingesetzten Hunde diese Aufgabe dennoch erledigten. DafĂĽr gab es reichlich Beifall.
Und wie immer, wenn FRANKA zu einem Fest in das Christophorushaus einlädt, erwartete die Besucher im Christophorushaus das beliebte Kaffee- und Kuchenbüffet. Auch das wurde gut angenommen. Gisela Windmann, die 2. Vorsitzende, war zufrieden mit dem Umsatz. Brachte er doch neue Geldmittel in die Vereinskasse.
Auch der beliebte Flohmarkt fehlte nicht. Hier bot die Bastelgruppe selbst hergestellte Artikeln an. Zusätzlich waren Marianne und Hans Brückner mit eignen Produkten vertreten, Maria Brückner hatte Strickwaren im Angebot, ihr Ehemann bot rustikale Holzarbeiten an. Beide waren mit dem Ergebnis zu frieden.
Für die Kinder standen im Außenbereich attraktive Spiele bereit, an denen sie ihre Geschicklichkeit beweisen konnten. Mutige durften sich mit dem Hubwagen der Dachdeckerei Poppner auf 30 m Höhe hinauffahren lassen, um von dort das Geschehen zu beobachten.
Für das leibliche Wohl der Anwesenden sorgten das Kaffee- und Kuchenbüffet im Christophorushaus und das Team „Grill-MAXX“ mit lecker Gegrilltem vom Grillwagen im Freien. So dass niemand Hunger oder Durst erleiden musste,
Zum Abschluss einer gelungenen Veranstaltung trat der Geltinger Shanty-Chor auf und unterhielt die Besucher eine Stunde lang mit Liedern von Seefahrt, von fernen Ländern und von Heimweh.


  Datum: 15.09.19 09:00 Uhr



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