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  Angeliter Nötigung

Von: Werner Barz


Rechtzeitig vor Weihnachten stell Annette Riech ihren neuen Regional-Krimi „Angeliter Nötigung“ vor.

Rechtzeitig vor Weihnachten stell Annette Riech ihren neuen Regional-Krimi „Angeliter Nötigung“ vor.

Eigentlich wollte die ledige Gertrud „Trude“ Armbruster (90) mit dem Taxi nur zum Friedhof fahren, um das Familiengrab für den anstehenden Frühling herzurichten. Was sich oberflächlich als routinemäßige Alltagsaktion darstellt, wird zum Start einer spannenden Geschichte. Denn als sie das Grab erreicht und mit den Frühjahrsarbeiten beginnt, wird sie bis ins tiefste Mark hinein erschreckt. Denn sie findet, hinter dem Familiengrab versteckt, eine Leiche. Das Ganze passiert in Neukirchen/Angeln. In dem ruhigen Tourismusort So etwas gab es bisher hier noch nie. Die ledige Trude, die niemanden hat, mit dem sie sich absprechen kann, weiß nicht, was sie tun soll.
Die Polizei findet schnell heraus, dass die Tote aus dem Künstlermilieu stammt und auch einen Liebhaber hatte. Sie war Kunsthandwerkerin. Das macht den Fall aber nicht einfacher. Denn jetzt kommen eine individualistisch-dubiose Künstlerkolonie, heimtückische Giftmischer, falsche Identitäten und dann auch noch ein Juwelenraub ins Spiel.
Im Zuge der Ermittlungen kommen Kriminaltechniker, Kommissare und Rechtsmediziner in das kleine Dorf. Auch Nachbarn und Dorfpolizisten beteiligen sich an der Tätersuche. Doch eine Täterermittlung wird immer schwieriger, weil sich der Fall immer verwickelter darstellt. Nicht nur die Polizei wird zunehmend ratloser.
Doch Gertrud Armbruster denkt nach und nimmt sich der Sache an, - ohne Angst und mit  scharfen Verstand. Sie wird so zu einer der Hauptpersonen in dem neuen Kriminalroman  „Angeliter Nötigung“ der Söruper Autorin Annette Riech (70).
Es ist bereits der zweite Roman, den die Autorin nach dem Erfolgs- Krimi „Angeliter Stück“ in den vergangenen sechs Jahren veröffentlicht hat. Sie begann mit dem Krimi-Schreiben, als sie den Ruhestand erreicht hatte. Aber bereits vorher in der aktiven Lehrerphase war sie mit Kurzgeschichten und Kabaretttexten an die Öffentlichkeit gegangen.
Drei Jahre lang hat Realschullehrerin a. D. Annette Riech an dem neuen Krimi gearbeitet, in dem sie auf 320 Seiten ein spannendes Szenario präsentiert. Alles ist stimmig. Und auch die Charaktere der handelnden Personen sind gut getroffen. Sie entsprechen der Realität. Annette Riech hat schließlich rund 50 Jahre „Regionalerfahrung“, denn sie lebt seit 1971 auf der Angeliter Halbinsel. Und deshalb sprechen ihre Personen auch gelegentlich „op Platt“. Aber nicht immer.
Das Buch ist im Husumer „ihleo verlag“ erschienen und kostet gebunden 19,95 Euro.


  Datum: 22.12.18 09:00 Uhr



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