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  Rummelpott und Pförtchen

Von: Werner Barz


Autor Volker Schmeckthal und BĂŒchereileiterin Sabrina Weiß eröffnen die Verkaufsausstellung der Weihnachtsliteratur von Volker Schmeckthal und wĂŒnschen sich ganz viele Interessenten.

Autor Volker Schmeckthal und BĂŒchereileiterin Sabrina Weiß eröffnen die Verkaufsausstellung der Weihnachtsliteratur von Volker Schmeckthal und wĂŒnschen sich ganz viele Interessenten.

„Förtchen“ – mit „F“ oder „Pf“ geschrieben - und „Rummelpott“, das hört sich nach Weihnachten und die Zeit danach an. Aber warum ist das so? Volker Schmeckthal (64), ausgebildeter SozialpĂ€dagoge, hat sich mit dieser Frage befasst und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. Sechs Jahre lang hat er recherchiert, GesprĂ€che gefĂŒhrt und hunderte von Seiten in teils sehr alten BĂŒchern durchgearbeitet. Und was er dabei gefunden hat, das hat er schriftlich festgehalten, - in drei kleinen Heften. „Um auf diese Weise Tradition zu bewahren“, wie er betont.
Aktuell ist gerade der 3. Band in Heftform unter dem Titel „Rummelpott und Pförtchen“ erschienen.
Darin geht es nicht nur um traditionelle Rituale, sondern, wie in den beiden BĂ€nden zuvor, um alte Weihnachts-Backrezepte. Diesmal geht es um „Förtchen“.
Warum er das gemacht hat, beschreibt Volker Schmeckthal so: „Ob Rummelpott und Pförtchen (= Apfelkuchen oder Futtjes), Kindjespoppen (= Weihnachtsfiguren-GebĂ€ck zum SchmĂŒcken der WeihnachtsbĂ€ume) oder LĂŒtten Wiehnachten (= Tierweihnacht), es sind spannende Geschichten dabei, Überlieferungen und wahre Aussagen von Zeitzeugen, Backrezepte und Spielbeschreibungen, Informatives und AufklĂ€rendes ĂŒber Ursprung und Herkunft von Mythen, Glaube und Aberglaube und dem Versuch der sachlichen KlĂ€rung 
, wobei selbst diese manchmal recht lustig erscheinen und den Einen oder Anderen zum Schmunzeln bringen.“
Vielleicht ist es das Schmunzeln, das die Menschen in der dunklen Jahreszeit brauchen. Es lĂ€sst den GlĂŒckshormonspiegel ansteigen und die KĂ€lte vergessen. Oder ist es die SĂŒĂŸe der Förtchen, die die TĂŒr zum GlĂŒcklichsein öffnet. Keiner kann das mit Bestimmtheit sagen Vielleicht ist es aber auch nur reine Neugier, wissen zu wollen, warum etwas so ist, wie es ist.
Auf jeden Fall hat Volker Schmeckthal seine recherchierten Erkenntnisse schriftlich in Heftform zusammengefasst. Jetzt hat er den dritten Band seiner WeihnachtsgebĂ€ck-Hintergrundinformationen fertiggestellt. Er ist den Mitarbeitern der Kappelner StadtbĂŒcherei und Stadt-Archivar Hans-Peter Wengel dankbar fĂŒr die erhaltene UnterstĂŒtzung.
Die Veröffentlichungen liegen ab sofort zur Einsicht in der Kappelner StadtbĂŒcherei. Schmiedestraße 13.) und bei „Kopie & Druck“, Marktstraße 8, aus. An beiden Stellen kann jedes Heft zum Preis von 50 Cent kĂ€uflich erworben werden.


  Datum: 18.12.18 09:00 Uhr



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