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  1.283,70 Euro fĂŒr einen guten Zweck erschliffen

Von: Werner Barz


(v.l.) Volker Windmann, Inke Laasch-Linders und Gisela Windmann mit dem zum ZĂ€hlen auf den Tisch gelegten Spendengeld.

(v.l.) Volker Windmann, Inke Laasch-Linders und Gisela Windmann mit dem zum ZĂ€hlen auf den Tisch gelegten Spendengeld.

Über eine unerwartete Spende in Höhe von 1.283,70 Euro darf sich der Vorstand des Vereins „Freie Alten- und Nachbarschaftshilfe Kappeln e. V.“ (FRANKA)-freuen. Das Geld wird FRANKA aber nicht behalten. Der Verein wird das Geld bestimmungsgemĂ€ĂŸ den Eltern eines an LeukĂ€mie erkrankten siebenjĂ€hrigen Kappelner Jungen zur VerfĂŒgung stellen. Damit sollen den Eltern die Kosten erstattet werden, die aufgrund der Krankheit des Sohnes u. a. fĂŒr zusĂ€tzliche Fahrten entstehen, und schließlich wird es bald Weihnachten.
Die Summe war der Erlös einer Benefizaktion von Volker Windmann (55), - einst  ein Kappelner Jung, der jetzt in Hestoft, Hestoft 13, lebt. Er hat sich in verschiedenen LehrgĂ€ngen zum Messer- und Scherenschleifer ausbilden lassen und in Hestoft eine eigne Werkstatt fĂŒr Messer- und Scherenschleiferei im Jahr 2.000 eingerichtet. DafĂŒr hatte er eigens eine Schleifmaschine angeschafft. Seit 19 Jahren ist er bereits in seinem neuen Beruf selbststĂ€ndig und darin auch sehr erfolgreich.
Als er hörte, dass seine Mutter Gisela Windmann, sie ist stellvertretende FRANKA-Vorsitzende, den an LeukĂ€mie erkrankten Jungen finanziell unterstĂŒtzen wollte, war er sofort bereit, mitzuhelfen, und bot sich an, zwei Tage lang in Kappeln Messer gegen eine Spende fĂŒr diese guten Zweck zu schĂ€rfen.
Gesagt, getan. Die Messerschleifaktion sollte auf dem Platz vor dem E-Center Kappeln stattfinden. Die beiden Firmenchefs, Karin Bonnichsen und Andreas Brick, hatten dagegen keine EinwĂ€nde. Und somit konnte die Benefizaktion starten. FĂŒr Volker Windmann war dies bereits der zweite Auftritt fĂŒr einen guten Zweck in Kappeln.
Die Nachfrage war erstaunlich, erklĂ€rte Volker Windmann am Ende der beiden Tage nach 18 Stunden voller Arbeit. „Die Leute standen Schlange.“
Das gespendete Geld der Kunden kam in die „FRANKA-SpendenbĂŒchse“. Am Ende der zwei Tage wurde es gemeinsam von Gisela und Volker Windmann sowie Inke Laasch-Linders, Beisitzerin im FRANKA-Vorstand gezĂ€hlt. Heraus kam dabei die erstaunliche Summe von 1.283,70 Euro.
„Die Kunden waren sehr freigiebig. Es gab welche, die spendierten sogar bis zu 50 Euro,“ freute sich Volker Windmann, der gerne mal wiederkommen möchte, wenn seine Hilfe erwĂŒnscht wird.
„Helfen ist unser Ziel“, erklĂ€rte Gisela Windmann, als sie das Geld in einen großen Umschlag legte, in dem es der Familie ĂŒbergeben werden soll- Und dabei strahlten alle drei Akteure.


  Datum: 10.12.18 09:00 Uhr



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