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  Neuer Defibrillator fĂŒr Olpenitz

Von: Werner Barz


WehrfĂŒhrer Dirk Langenstein stellt den neuen Defibrillator, der seinen Standort am FeuerwehrgerĂ€tehaus bekommen hat.

WehrfĂŒhrer Dirk Langenstein stellt den neuen Defibrillator, der seinen Standort am FeuerwehrgerĂ€tehaus bekommen hat.

Der Defibrillator am FW GerĂ€tehaus ist rund um die Uhr fĂŒr jedermann verfĂŒgbar.

Der Defibrillator am FW GerĂ€tehaus ist rund um die Uhr fĂŒr jedermann verfĂŒgbar.

Am Olpenitzer FeuerwehrgerĂ€tehaus wurde  in diesen Tagen ein Defibrillator installiert, der im Notfall von jedermann benutzt werden darf und von jedermann angewendet werden kann. An den Defibrillator kommt man ran, wenn man den Deckel aufschraubt. Gleichzeitig ertönt eine Stimme, die dem Nutzer die Anwendung des GerĂ€tes bei Herzstillstand erklĂ€rt,  so dass der Anwender  keine Angst haben muss, etwas  falsch zu machen. Die Anwendung erfolgt in drei Schritten. Erst muss der Oberkörper des Betroffenen freigemacht, dann die Elektroden angeschlossen und dann auf den Knopf gedrĂŒckt werden.

Der 3.700 Euro teure Defibrillator konnte durch  Spenden der Helma Ferienimmobilien GmbH und der Olpenitz Grund GmbH (Betreiber Marina ORO) gekauft werden, inklusive Außenschrank.  Er ist öffentlich zugĂ€nglich und kann daher rund um die Uhr von den Olpenitzer BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern und den UrlaubsgĂ€sten jederzeit genutzt werden. 

Die offizielle Übergabe soll im Rahmen eines kleinen Festes auf dem GelĂ€nde der Freiwilligen Feuerwehr Olpenitz am Sonnabend, dem 8. Juli 2017, um 11:00 Uhr,  stattfinden. Jedermann ist herzlich eingeladen. Dazu wird der Feuerwehr-Festausschuss ein kleines Rahmenprogramm mit Kaffee und Kuchen und Grillwurst organisieren.

Wie WehrfĂŒhrer Dirk Langenstein erklĂ€rte, kommt den Defibrillatoren in Deutschland heute eine herausragende Bedeutung zu. Denn hier sterben jĂ€hrlich ca. 100.000 Menschen an dem plötzlichen Herztod. Das ist damit die hĂ€ufigste Herz-Kreislauf Erkrankung.

Im Ernstfall ist lebensrettende Hilfe nur bei schneller Reanimation möglich. Und in diesem Bereich hat die Wehr fĂŒr Olpenitz ein potentielles Risiko festgestellt. Denn der nĂ€chste Rettungswagen und auch der Notarzt sind auf der Kappelner Schleiseite stationiert,   jenseits der  Schlei. Besonders im Sommer bei voller Stadt und zusĂ€tzlich möglicher eventueller Verkehrsbehinderung durch BrĂŒckenöffnung und RĂŒckstau, kann es leicht durchaus mehr als 15 Minuten dauern, bis Hilfe in Olpenitz bzw. im „Ostsee-Resort Olpenitz“ (ORO) vor Ort ist.

Dieses Risiko wollte die Feuerwehr Olpenitz in Zusammenarbeit mit dem DRK Ortsverein Olpenitz minimieren und hatte sich als Ziel gesetzt, einen sogenannten „Laiendefibrillator“ (AED) anzuschaffen, um so eine schnelle  Erstversorgung zu  ermöglichen. Um die Mittel fĂŒr den Defibrillator, dessen Kosten sich auf ca.  2.700 Euro fĂŒr den Defibrillator, plus weitere 1.000 Euro fĂŒr den Außenschrank, - das Geld war nicht in der Mannschaftskasse,-  machten sich die Verantwortlichen auf die Suche nach Sponsoren. Und sie wurden schnell fĂŒndig.

Ebenso schnell wurde ein gĂŒnstiger Platz fĂŒr die dauerhafte Stationierung des Defibrillators gefunden. AEDs sind meist geschĂŒtzt, aber doch öffentlich zugĂ€nglich untergebracht, oftmals z.B. bei Sparkassen. In Olpenitz entschied man sich, den AED am FeuerwehrgerĂ€tehaus unterbringen- Dort ist ein schneller Zugriff jederzeit möglich. Und es gibt ausreichend Platz, so dass ein Erkrankter, ohne den Verkehr zu behindern, behandelt werden könnte. Auch wenn niemand wĂŒnscht, dass dieser Fall jemals eintritt.


  Datum: 11.07.17 09:00 Uhr



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