Sie befinden sich hier:  
Wichtige Links:  Mediadaten | Impressum | Kontakt | 
Wichtige Funktionen: Schrift NormalAccesskey


  "Piraten-Show" in der "Palette"

Von: Werner Barz


„Chris de Flambö“ als Feuerspucker.

„Chris de Flambö“ als Feuerspucker.

Mit den angehenden „Piraten“ übt Christoph Möller südamerikanischen Limbo.

Mit den angehenden „Piraten“ übt Christoph Möller südamerikanischen Limbo.

Ein Zuschauer darf eine auf dem Bauch von Christoph Möller liegende Betonplatte mit dem Vorschlaghammer zertrümmern.

Ein Zuschauer darf eine auf dem Bauch von Christoph Möller liegende Betonplatte mit dem Vorschlaghammer zertrümmern.

Der Piratenkapitän stellt sich mit der Boa Constrictor vor.

Der Piratenkapitän stellt sich mit der Boa Constrictor vor.

Die Kinder zeigten keine Angst vor der WĂĽrgeschlange.

Die Kinder zeigten keine Angst vor der WĂĽrgeschlange.

Auch viele Erwachsene wollten die Riesenschlange einmal streicheln.

Auch viele Erwachsene wollten die Riesenschlange einmal streicheln.

Am Abend stellten sich (v.l,) der Pianist Elmar Roetz, Sänger Christoph Möller und die Chansonette „LaStein“ mit ihrem neuen Programm „Zur blauen Laterne“ vor.

Am Abend stellten sich (v.l,) der Pianist Elmar Roetz, Sänger Christoph Möller und die Chansonette „LaStein“ mit ihrem neuen Programm „Zur blauen Laterne“ vor.

Am vergangenen Sonnabendnachmittag  war die Kappelner  KĂĽnstlerkneipe „Palette“ zeitweise von Piraten okkupiert.  Palettenwirt Hans-Peter Scholz sah darin kein Problem. Hatte er die Freibeuter doch höchstpersönlich eingeladen. Denn es waren keine bösartigen Piraten, die da aus Mecklenburg-Vorpommern angereist waren. Sie wollten die „Palette“-Gäste einen Tag lang mit einem unterhaltsamen Programm erfreuen.

Am Nachmittag trat der Piratenchef „Chris de Flambö“ (Christoph Möller) als Alleinunterhalter auf, um die anwesenden Kinder zu Piraten auszubilden. Erst einmal mussten sie in diesem Kurs den Unterschied von „Backbord“ und „Steuerbord“ lernen.  „Das ist ganz einfach“, erklärte er. „Wenn ihr an Bord  und von hinten zum Kapitän geht, ist rechts Steuerbord.“ Und sich das zu merken, ist ebenfalls ganz einfach: „In dem Wort Steuerbord kommen zwei  R  vor. In Backbord nur eins. R steht fĂĽr rechts.“

 Bevor auf die Kinder weitere PrĂĽfungsteile warteten,  zeigte „Chris de Flambö“ seine Entertainer-Qualitäten. Er präsentierte sich als „Feuerschlucker“,  verschluckte danach als Zugabe vor aller Augen sogar noch ein Schwert, um sich anschlieĂźend von einem Zuschauer eine Betonplatte auf seinem Bauch mit einem Vorschlaghammer zertrĂĽmmern zu lassen. Er lag dabei  auf zwei StĂĽhlen, mit dem Kopf auf dem einen und den FĂĽĂźen auf dem anderen. Zwischendurch gab es noch einen Nagelwettbewerb fĂĽr die anwesenden Erwachsenen. Dabei ging es darum einen Nagel mit möglichst wenigen Schlägen in einen Holzklotz zu schlagen.

AnschlieĂźend mussten die Kinder zur „praktischen PrĂĽfung“ antreten. Dabei mussten sie nach sĂĽdamerikanischer Musik Limbo tanzen und unter einer Stange  gelenkig unterdurchzutanzen. Das  schafften alle. Auch die anschlieĂźende „Elefantenkarawane“.  

Als sie es dann auch noch wagten, eine vom Piratenkapitän mitgebrachte  Boa Constrictor, eine ĂĽber 2 m groĂźe WĂĽrgeschlange, anzufassen, wurden alle Kinder per Ehrenurkunden zu  „Piraten“ ernannt und erhielten ihr auf den Namen ausgestelltes „Piratendiplom“.  Um den Kinder vorneweg die Angst vor der Schlange zu nehmen, hatte der Piratenkapitän gleich zu Anfang erklärt, dass die Schlange handzahm sei und sie sich zum  Beweis als Schal um den Hals und als GĂĽrtel um den Bauch gelegt.

Am Abend stellte sich Christoph Möller, alias „Chris de Flambö“, seinem Publikum als Bandleader und Sänger des Piraten-Trios mit der Chansonsängerin „LaStein“  und dem Pianisten Elmar Roetz  und dem neuen Programm „Zur blauen Laterne“ vor. Stilecht gekleidet begeisterten sie ihre Besucher mit Liedern „quer durch die vergangenen Jahrzehnte“.

Als Erster wurde der Pianist Elma Roetz auf die BĂĽhne gerufen. Nachdem er sich mi einem Solo vorgestellt hatte, holte er sich die Chansonsängerin „LaStein“ zusätzlich auf die BĂĽhne. Als letzter erschien Piratenkapitän „Chris de Flambö“. 

In zwei Sets wurden die Besucher in dem außergewöhnlichen Konzert mit Liedern vom Meer, von der Sehnsucht nach Weite, aber auch von Heimweh und vom Verlassenwerden. Dabei wurden Lieder von Hans Albers, Freddy Quinn, Lale Andersen, Jacques Brel, Rio Reiser aber auch neuere von Santiano. Das hat den Besuchern alles gut gefallen.

FĂĽr das Trio war es der erste gemeinsame Auftritt in Kappeln. Nach dem groĂźartigen Erfolg in der komplett ausverkauften „Palette“ versprachen sie wiederzukommen. Und sie akzeptierten auch den Wunsch nach Zugabe im Anschluss  an die zwei Sets. Sie verabschiedeten sich  mit dem Hans-Albers-Song „Auf der Reeperban….“.


  Datum: 22.08.17 09:00 Uhr



Seite Drucken |

© 2017 Kappeln-Ellenberg.de