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   "Offene BĂĽhne" beim Folkclub Ostangeln

Von: Werner Barz


Der clubeigne „Heartchor“ unter der Leitung von Sabine Binder begeisterte mit französischer Filmmusik und einem hebräischen Canon.

Der clubeigne „Heartchor“ unter der Leitung von Sabine Binder begeisterte mit französischer Filmmusik und einem hebräischen Canon.

Rüdiger Lange (l.) und Thomas Holz begleiteten die Pommerbyer Erzählerin Anke Martensen bei ihren chassidischen Geschichten.

Rüdiger Lange (l.) und Thomas Holz begleiteten die Pommerbyer Erzählerin Anke Martensen bei ihren chassidischen Geschichten.

"Offene BĂĽhne", unter diesem Titel hatte der Folkclub Ostangeln Musikgruppen aus der näheren und weiteren Umgebung  zum sechsten Mal  zum gemeinsamen Musikzieren eingeladen. Und diese Einladung war nirgendwo auf taube Ohren gestoĂźen. Deshalb waren diesmal Musikgruppen  aus Angeln, Eckernförde, Schleswig, Kiel und Flensburg zum Musizieren aber auch zum Zuhören gekommen. Und so wurde die einst aus der Not geborene „Offene BĂĽhne“ wieder einmal ein voller Erfolg. Beim ersten Mal hatten so viele Gruppen abgesagt,  dass die Veranstaltung auszufallen drohte. In dieser Not durften alle Gruppen, die kurzfristig auftreten wollten, auch auf die BĂĽhne. Sie war fĂĽr alle offen. So entstand die „Offene BĂĽhne“ des „Folkclubs Ostangeln“, die sich seitdem steigender Beliebtheit erfreut.

Auch diesmal wurde den Besuchern ein toller musikalischer Abend geboten. Und  RĂĽdiger Lange, Vorsitzender des Folkclubs, konnte wieder einmal ein volles Haus im „Ellenberger Begegnungszentrum“ (BEZ) begrĂĽĂźen. Auf alle Anwesenden wartete in den folgenden drei Stunden ein wahres Feuerwerk an Liedern, InstrumentalstĂĽcken und Darbietungen, - alles konnte entspannt genossen werden.

Die Musikerinnen und Musiker freuten sich darüber, ihr Können ihrem Publikum in lockerer Atmosphäre vorzustellen.

Und die Gäste waren begeistert von dem hohen Niveau der Darbietungen. Sie sparten nicht mit Beifall.

Den Musikreigen eröffnete die hauseigne „Folkclub Band“ mit einem beschwingten Walzer aus Finnland und einem Lied der Sepharden. Auf Nachfrage erklärte Vorsitzender Rüdiger Lange, dass im Club die Anzahl der aktiven Musiker und Musikerinnen auf vierzehn angestiegen ist. Diesem Beitrag vom Folkclub folgte das Gesangsduo „Doris und Matthias Braun“. Das Duo begleitete seine Lieder mit Gitarre und Klavier.

Danach sang eine Gruppe des „Heartchors“ unter der Leitung von Sabine Binder französische Filmmusik und einen hebräischen Kanon. Mit zwei Geigenspielerinnen und einem Klarinettenspieler bot dann, die jüngste Formation des Abends, das "Schräge Quartett" unter Leitung von Bernd Jochimsen, Stücke von "Floating Sofa".

Als Solist an Klavier und Gitarre begeisterte Markus Tegethoff mit zwei selbstkomponierten Liedern ĂĽber Tarzan und die Liebe. Darauf folgte ein Quartett des Folkclub mit anspruchsvollen neuen Folksongs.

Anschließend mussten die Besucher ein wenig auf die folgenden Darbietungen der Gruppe „Patchwork“ warten. Denn es waren Stimm- und manchmal Technikproben nötig. Nach dem Soundcheck zeigte sich, dass sich das Warten gelohnt hatte. Denn "Patchwork" bezauberte alle mit ihrem Gesang. Allen voran „Martina“. Sie war die „Zarah Leander“ des Abends, die die Besucher mit ihrer tiefen Stimme bezauberte. Sie wurde bei ihrem Auftritt von zwei Gitarristen begleitetet. Vor der Pause brachten dann Heidi Lange und Marina Kelle-Muche das Publikum zum Mitsingen des plattdeutschen Liedes "De Moel" von Klaus Groth, in der Vertonung von Hannes Wader. Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr musikalisch.

In der Pause konnten die  Gäste die Plakate aller Konzerte der vergangenen Saison bewundern und auch an einer Verlosung des Folkclubs teilnehmen. Nach der Preisvergabe ging es musikalisch weiter.

Danach zeigte das Duo "Folxx" sein Können. Mit Gitarre, Gesang-und Klarinettenspiel präsentierte das Duo u. a. Lieder aus Schottland und Argentinien. Im Anschluss trat das Folkclub Damen- Quartett "CantĂĽddel" mit flotten dänischen  und melodisch vorgetragenen schottischen StĂĽcken auf. Als zehnte Gruppe ging das Gesangstrio „Wasabi“ auf die BĂĽhne und stellte unter der Leitung von Andres Kohla wunderbar intonierte und melodisch perfekt vorgetragenen StĂĽcke vor.

Thomas Holz an der Gitarre und Rüdiger Lange an der Bassklarinette waren eine starke Umrahmung zu den chassidischen kleinen Geschichten, die von der Pommerbyer Märchenerzählerin Anke Marie Martensen eindrucksvoll vorgetragen wurden.

Das Dutzend voll an diesem sechsten Abend der „Offenen Bühne“ des „Folkclubs Ostangeln“ im BEZ machte die Gruppe "Stückwerk". Und sie gab dem Eindruck der vielen Besucher und der Akteure an diesem Abend eine Stimme, als sie in einfachen Worte, aber verbal gekonnt, die Gefühle aller Teilnehmer verbal gekonnt mit den Worten formulierten: "Wir spielen hier viel lieber als in der Elbphilharmonie, denn im Folkclub gibt es Applaus, auch wenn wir uns mal verspielen" Für diese Worte von Matthias Lahrs gab es Sonderapplaus, - und natürlich auch für ihren fetzigen Musikbeitrag.

In gewohnter Weise endete der Abend mit einem gemeinsamen Lied. Die Besucher vor und die Akteure auf der BĂĽhne warten begeistert. Und sie waren auch nicht kleinlich. Sie spendeten nicht nur Beifall. Sie spendeten auch groĂźzĂĽgig in die herumgereichte Spendendose fĂĽr einen schonen und ab abwechslungsreich-unterhaltsamen Abend.


  Datum: 12.03.18 09:00 Uhr



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