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  Uwe Paulsen mit ASC-Spanferkelstander ausgezeichnet

Von: Werner Barz


Vor der abendlichen Speckregatta-Siegerehrung unterhielt der ASC Chor unter Leitung von Joe Schmidt die Besucher mit flotten Seemannsliedern.

Vor der abendlichen Speckregatta-Siegerehrung unterhielt der ASC Chor unter Leitung von Joe Schmidt die Besucher mit flotten Seemannsliedern.

Peter Boltz (l.) und Sven Becker (r.) übergeben den Spanferkelstander 2018 an Uwe Paulsen, der diesen Stander künftig bei offiziellen Veranstaltungen auf seinem Boot „Butjer“ mitführen wird.

Peter Boltz (l.) und Sven Becker (r.) übergeben den Spanferkelstander 2018 an Uwe Paulsen, der diesen Stander künftig bei offiziellen Veranstaltungen auf seinem Boot „Butjer“ mitführen wird.

Claus Dahms (82), begeisterter Surfer, macht seit 46 Jahren regelmäßig bei der Speckregatta auf dem Surfbrett mit.

Claus Dahms (82), begeisterter Surfer, macht seit 46 Jahren regelmäßig bei der Speckregatta auf dem Surfbrett mit.

Seit 1924 ist die „ASC Speckregatta“ am ersten Septemberwochenende stets ein sportlicher und auch gesellschaftlicher Höhepunkt im Vereinsleben des im Kappelner SĂĽdhafen angesiedelten Arnisser Segelclubs (ASC). Damals wurde um Butter, Zucker und Speck gesegelt. Daher der Name „Speckregatta“, der bis heute erhalten blieb. Auch heute noch wird um Fleisch- und Wurstpakete gesegelt. 

In den vergangenen Jahren wurde die „ASC Speckregatta“ zu einem dreitägigen Vereins-Event erweitert, das mit einem Hafenfest am Freitag mit „Open Ship“ für jedermann und einer „Opti-Warm-up-Regatta“ startet und dann in das abendliche Hafenfest übergeht. Am Sonnabend steht die Speckregatta auf dem Programm mit abendlicher Siegerehrung und Party, sowie der Vergabe des Spanferkelstanders an verdiente Vereinsmitglieder. Der Sonntag steht im Zeichen der Regatta um das „Blaue“ Band der schnellsten einheimischen und um das „Blau-Gelbe Band“ der schnellsten auswärtigen Yacht. Alle Regatten werden auf der Schlei gesegelt.

Zur Speckregatta 2018, die wieder vor Karschau stattfand, waren 65 Jachten mit ihren Crews gemeldet. Das Start- und Zielschiff „California“ hatte Alexander Breitenbach zur Verfügung gestellt. Von dort sollten ab 13:55 Uhr im fünfminütigem Abstand die Startschüsse abgegeben werden, mit denen die Boote in 5 Starts auf die Strecke zwischen Karschau und Sieseby geschickt werden sollten. Die herrschende Flaute sorgte dafür, dass der Start um über eine Stunde verlegt und die Bahn um „drei Ups and Downs“ verkürzt wurden. So war rund ein Viertel der geplanten Strecke weniger zu segeln. Das war eine gute Lösung. Weil auch der Wind stärker wurde, konnte die Speckregatta so regulär abgewickelt und gewertet werden. Wieder mit dabei war Claus Dahms (82), der sich seit 46 Jahren an der Speckregatta beteiligt. Zwar ohne Boot, aber mit dem Surfbrett. In diesem Jahr war er beim 5. Start mit dabei. Er kam unter 10 Booten auf Platz 5 in der Zeit von 1 h und 13 min.

Am Abend fanden auf dem ASC-Gelände im SĂĽdhafen im Festzelt die Siegerehrung fĂĽr die Speckregatta und die Bekanntgabe des Gewinners des Spanferkelstanders 2018 statt. Gleichzeitig wurden die Sieger des Optimisten-Matchrace vom Freitagnachmittag geehrt. Diesen Part  ĂĽbernahmen gemeinsam ASC-Vorsitzender Peter Boltz, mit Frank  Germighausen und Regattaleiter Sven Becker. Zuvor allerdings unterhielt der ASC-Chor unter Leitung von Joe Schmidt die zahlreichen Besucher eine Stunde lang mit Seemannsliedern. Danach wurde es spannend. Denn nachdem Vorsitzender Peter Boltz sich bei allen Helfern, UnterstĂĽtzern und Sponsoren bedankt hatte, lĂĽftete er das streng gehĂĽtete Geheimnis, wem der  alljährlich an ein verdientes Mitglied vergebene „Spanferkelstander 2018“ zuerkannt wurde und wer welchen Platz bei seinem Start bei der Speckregatta – nach berechneter Zeit – erreicht hatte.

Der Gewinner des „Spanferkelstanders 2018“ heiĂźt Uwe Paulsen. Ihm wurde der Spanferkelstander verliehen, weil er fĂĽr den ASC Fahrten veranstaltet und sich auf vielen Ebenen nĂĽtzlich gemacht habe, erklärte Vorsitzender Boltz in seiner Laudatio. Er darf diese Ehrengabe kĂĽnftig auf seinem Boot „Butjer“ mitfĂĽhren. Gleichzeitig wurde er verpflichtet, seine ASC-Kameraden zu einem Spanferkelessen  einzuladen.

Dass er der Gewinner des Spanferkelstanders sei, hatte Uwe Paulsen bereits auf der Schlei erfahren. Denn als er am Ruder seines Bootes die Regattaziellinie passierte, wurde er abgeschossen und gebeten, sich zum Startboot zu begeben. Dort wurde ihm bei einem Glas Sekt erklärt, dass er der diesjährige Gewinner der bei ASC-Migliedern sehr begehrten Auszeichnung sei. Allerdings war das noch inoffiziell. Die eigentliche Ehrung erfolgte am Abend. 

Bei der abendlichen Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer der Speckregatta, soweit sie innerhalb der erlaubten Zeit das Ziel erreicht hatten, ein  Speckpaket. Das Paket fĂĽr die jeweils drei Erstplatzierten der fĂĽnf Starts war dabei etwas ĂĽppiger gefĂĽllt.

Peter Boltz nutzte die Gelegenheit, die Sieger des am Freitag zur Eröffnung der Speckregatta veranstalteten Opti-Race zu ehren. Bei diesem Staffelrennen auf einem Dreieckskurs im Südhafen traten jeweils ein Erwachsener und ein Jugendlicher im Team an. Am besten löste diese Aufgabe das Duo Thedje Ancker und Jutta Burkhard. Sie landeten auf Platz 1 dieser Just-for-Fun-Veranstaltung.

Für den Rest war dann „DJ Flo“ verantwortlich. Wie immer sorgte er mit flotter Musik für die richtige Speckregatta-Partystimmung.

 

Die Sieger und drei Erstplatzierten bei den fĂĽnf Starts der Speckregatta 2018:

Start 1:
1. Helmut Clausen (ASC), „Projekt 4/J-70“, Zeit: 1:29, 
2. Finn Schröter (SSC), „Charles/J-70“, Zeit: 1:30; 
3. Michael Eder (ASC), „4Sale/Farr 269“, Zeit: 1:30

Start 2:
1. Fiete Föh (ASC), „de foeh/H-Boot“, Zeit: 1:18, 
2. Friedhjof Mikoheit (SVA), „Slowling/Solling“, Zeit: 1:32, 
3. Thedje Ancker (ASC), „Waldmeister/H-Boot“, Zeit: 1:37,  

Start 3:
1. GĂĽnther Meyer („CKA Hamburg), „Libertas II/7KR“, Zeit: 15:40, 
2. Sven Dose (SVA), „Wanderfalke/30er Jollenkreuzer“, Zeit: 15:41,
3. Jonathan Waldmann (SVA), „Ilsebill/30er Jollenkreuzer“ Zeit: 15:43

Start 4:
1. Helmuth Götz , „Calypso/Neptun 22“,  Zeit: 1:28:17, 
2. Holger Rieck (ASC), „Achneedochnicht/Wanderjolle“, Zeit: 1:2952,
3. Matthias Hesse (FKY), „Böötchen/Jolllenkreuzer“, Zeit: 1:36:49

Start 5:
1. Kaj MĂĽller (ASC), „Herr Nillsson/Yngling“, Zeit: 1:08,
2. Martin Siegmund (ASC), „Toitoi/Conger), Zeit: 1:10, 
3. Matthias Gloge (ASC), „Djud/Conger“, Zeit 1:11


  Datum: 05.09.18 09:00 Uhr



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