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  Die schnellste Jacht der "Blaues Band"-Regatta kam aus Arnis

Von: Werner Barz


Vorsitzender Peter Boltz (l.) und Regattaleiter Frank Germighausen (r.) mit den Gewinnern des Blau-Gelben- und des Blauen Bandes, Janette Steimeyer (ASV) und Michael Eder (ASC).

Vorsitzender Peter Boltz (l.) und Regattaleiter Frank Germighausen (r.) mit den Gewinnern des Blau-Gelben- und des Blauen Bandes, Janette Steimeyer (ASV) und Michael Eder (ASC).

Janette Steimeyer (ASV) erhielt zusätzlich den Siegerpokals als schnellstes Schiff nach berechneter Zeit on Peter Boltz und Frank Germighausen.

Janette Steimeyer (ASV) erhielt zusätzlich den Siegerpokals als schnellstes Schiff nach berechneter Zeit on Peter Boltz und Frank Germighausen.

Nach der Fastpleite bei der ASC-Speckregatta am Sonnabend, da hätte der fehlende Wind  fast zur Absage der Traditionsregatta gefĂĽhrt, zeigte sich das Wetter am Sonntag den Seglern bei der Regatta um das „Blaue Band“ (beste ASC-Jacht) und um das „Blau-Gelbe Band“ (beste auswärtige Jacht) von seiner schönsten Seite. Der Wind reichte, die 17 fĂĽr die Blaue-Band-Regatta gemeldeten Boote, auf die Schleistrecke zu schicken. Mit dieser Regatta wurde so der gelungene  Schlusspunkt unter die dreitägige Veranstaltung unter dem Motto „Speckregatta“ gesetzt, mit der der ASC offiziell die Saison beendet. Das aber bedeutet nicht, dass die Boote aus dem Wasser mĂĽssen. Gesegelt wird auch beim ASC solange weiter, wie es das Wetter hergibt.

Bei der „Blaues Band“-Regatta werden die schnellste Vereinsjacht und die schnellste auswärtige Jacht gesucht. Die Skipper erhalten, falls sie siegreich aus der Regatta herauskommen, eine rund 2 m lange Flagge. Für die beste ASC-Jacht ist die Flagge in blauer Farbe gehalten, für auswärtige Segler in blau-gelber Farbe. In früheren Jahren fand dieses Rennen als Hochseeregatta auf der Ostsee statt. Seit ein paar Jahren wurde sie auf die Schlei zwischen Kappeln und Lindaunis verlegt.

An dem Rennen beteiligten sich 17 Jachten. Das war exakt die Vorjahresanzahl.

Einer davon war Claus Dahms (82) mit seinem Surfbrett. Am Tag zuvor war er noch bei der Speckregatta aktiv mit dabei. Im Vorjahr war er in der Endabrechnung auf Platz 3 gelandet, in diesem Jahr reichte es nur noch zu Platz 12. Eine tolle Leistung für den ältesten Regattateilnehmer. Für die Strecke brauchte er etwas mehr als dreieinhalb Stunden.

Für die Veranstalter lief alles glatt. Somit konnte Vorsitzender Peter Boltz gegen 15 Uhr bereits die Siegerehrung vor dem ASC-Restaurant „Landgang“ vornehmen, nachdem sich alle Teilnehmer an Grillwurst gestärkt hatten.

Zunächst einmal dankte er allen Helfern und Unterstützern, die die Veranstaltung möglich gemacht hatten. Dann wurden die Preise vergeben.

Nach gesegelter Zeit hatte Michael Eder mit dem Team „4Sale“, einer Farr 280 mit 2:44:11 die absolute Bestzeit gesetzt. Nach berechneter Zeit (3:06:34) kam er damit auf Platz 5 der Gesamtwertung. Da aber kein ASC-Mitglied ein besseres Ergebnis vorzuweisen hatte, wurde er Gewinner des „Blauen Bandes“ als beste ASC-Jacht. Und er gewann auch den Pokal  als „schnellste Jacht nach gesegelter Zeit“.

Bei dem „Blau-Gelben Band“ fĂĽr die beste auswärtige Jacht war das Siegerboot das gleiche wie im Vorjahr. Die „Ilsebill“, eine Tourenjolle, erwies sich als echte Rennziege, und konnte diesmal den Vorjahreserfolg  mit „Skipperin  Janette“ Steimeyer (ASV) verteidigen. Im Vorjahr hatten  Jörg Gosche und Tim Adler das Rennen mit der „Ilsebill“ dominiert und fĂĽr die vier Seemeilen 2:06:47 vorgelegt.

Die Preise fĂĽr die drei schnellsten Boote  nach berechneter Zeit in Form eines stilisierten hölzernen Segelbootes gingen an Janette Steimeyer (ASV) und der „Ilsebill“ (2:5928), Kaj MĂĽller (ASC) mit „Herr Nillsson“ (3:00:36) und Helmut Götz (ohne Verein) und der „Calypso“ (3:05:03). Mit dieser Zeit lag er nur 3 s vor dem vierten Boote „de foeh“ mit Skipper Hartmut Föh (ASC), der damit nur ganz knapp an einem Preis vorbeigesegelt war.


  Datum: 06.09.18 09:00 Uhr



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