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  "FOLXX" begeisterte mit Irish- und Scottish-Folk im BEZ

Von: Werner Barz


Eine unglaubliche Leistung erbrachte Jörg Schümann (flö, cla, voc Querflöte), der seinen Partner ohne Noten begleitete, aber nach jedem Stück auch das Musikinstrument wechselte.

Eine unglaubliche Leistung erbrachte Jörg Schümann (flö, cla, voc Querflöte), der seinen Partner ohne Noten begleitete, aber nach jedem Stück auch das Musikinstrument wechselte.

Rund drei Stunden unterhielten Jörg Schümann (l.) und Guido Grahle ihre Besucher im BEZ mit irischen und schottischen Volksweisen, sowie Jigs, Reels und schnellen Hornpipes.

Rund drei Stunden unterhielten Jörg Schümann (l.) und Guido Grahle ihre Besucher im BEZ mit irischen und schottischen Volksweisen, sowie Jigs, Reels und schnellen Hornpipes.

Ein großartiges Konzert mit dem Söruper Duo „FOLXX“ mit Guido Grahle (git, voc) und Jörg Schümann (cla, flö, voc und Querflöte) erlebten rund 50 Besucher im Ellenberger Begegnungszentrum (BEZ). Eingeladen dazu hatten der „Folkclub Ostangeln e. V.“ und Vorsitzender Rüdiger Lange.

Dem abendlichen Konzert war ein Vorbereitungs-Workshop vorangegangen, bei dem mit interessierten Musikanten geübt worden war, um mit ihnen gemeinsam das Abendprogramm zu gestalten. Doch am Abend war niemand von den „Angelernten“ zugegen. Somit mussten Guido Grahle und Jörg Schümann das Programm alleine gestalten. Das taten sie mit perfekter Professionalität. Dafür erhielten sie viel Beifall, - nicht nur am Ende.

Ihren Besuchern boten sie in zwei Sets Folkmusik, Jig-, Hornpipe- und Reel-Musik aus Irland und Schottland unter dem Motto „Rare ould Music“ im perfekten Zusammenspiel, - mal temperamentvoll, mal balladenhaft, aber immer zum Zuhören motivierend.

Das war einfach schöne Musik zum Zuhören, Entspannen, Träumen und Wohlfühlen im Sound des guten, alten Folk. Neben den klassischen Volksweisen, die man auch in der Schule lernt - wie „Molly Malone“ - präsentierte das Duo auch Jigs, das sind schottisch-irische Volkstänze im 3/8.-, 6/8-- und 9/8.-Takt, die in England im 16. Jahrhundert weit verbreitet waren, sowie „Reels“ (ursprünglich schottische Volkstänze) und Hornpipes im schnellen 3/2.-Takt. Da war es für die Besucher nicht leicht, ruhig auf den Stühlen sitzen zu bleiben, wenn Arme und Beine im Rhythmus der Musik mitzuckten.

Der Konzertabend startete mit „Spancill Hill“, - durch die „Dubliners“ bekannt geworden - , sehr einfühlsam vorgetragen. Es folgten u. a. „Galway Days“, „The Rare old time“, „Cooleys“ – ein Reel, - „As I roved out“ (ein Traditional), „The ballad of St. Anne´s“ (ein Reel-Song) und „Black ist the colour“, ein traditional Song, den viele namhafte Folksänger in ihrem Programm hatten, so wie das „FOLXX“-Duo auch.

Nach der Pause, in der sich die Besucher stärken und Lose fĂĽr eine Tombola mit schönen Gewinnen kaufen konnten, stellten die Musiker endlich auch „Molly Mallone“ vor. Und da sangen dann etliche Besucher mit.  Nicht unbekannt war auch die irische Ballade „The Star of the County Down“. Von  Cathal Mac Garvey (1866–1927) stammt der Text zu der bereits 1726 veröffentlichten schottischen  Melodie. In dem Song besingt ein junger Mann eine Frau, die „Star oft he County Down“ genannt wird. Danach ging es Schlag auf Schlag. Ein Highlight folgte dem nächsten, da machte das Zuhören SpaĂź.

So war es kein Wunder, dass die Besucher, als das Duo nach dem „Song for Ireland“ kurz vor 23 Uhr die Musikinstrumente einpacken wollte, nicht mitmachten. Guido Grahle und Jörg Schümann spielten mit und legten mit dem „Swallotail Jig“ und je einem Abschiedslied für Irland und Schottland eine Zugabe drauf. Endgültig aber verabschiedeten sie sich dann mit „It will be the last song“.


  Datum: 05.11.18 09:00 Uhr



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