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  Kappelner Achter wiederholt Sieg im SH-Netz-Cup

Von: Werner Barz


v.l. Johanna Hansen, Lara Fiona Hinz, Carlotta Kellinghusen, Steuerfrau Lisa Krugmann, Malte Zilkens, Jan Malte K├╝ster, Til Schindelhauer, Henning Otzen, Nils Stutz und Betreuer Ole Bachus

Mit Ole Bachus auf dem neuen Ruderergometer und dahinter mit (v.l.) Nils Stutz, Jan Malte K├╝ster, Carlotta Kellinghusen, Lisa Krugmann, Malte Zilkens, Lara Fiona Hinz, Johanna Hansen, Henning Otzen und Til Schindelhauer.

KAPPELN (rz).
Das war eine echte Sensation, die niemand bei der Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e.V. so erwartet hatte. Im Sch├╝ler-Achter verteidigten die jungen Ruderinnen und Ruderer von der Schlei ihren im Vorjahr im Rahmen des SH-Netz-Cups errungenen Sieg im Sch├╝ler-Achter.
Nachdem ├╝berraschenden Sieg im Vorjahr, bei dem die L├╝becker Seriensieger erstmalig bezwungen werden konnten, waren alle gespannt ├╝ber den Ausgang des Rennens in diesem Jahr. Ein spannendes Rennen wurde erwartet. Denn neben L├╝beck geh├Ârte auch noch Preetz in diesem Jahr zum Favoritenkreis.
Hinzu kam, dass in der Vorbereitungszeit in Kappeln einige leistungsmindernde Umst├Ąnde wie Krankheit, Klassenfahrten oder auch Abwesenheit durch externe Ausbildung das gemeinsame Training erschwerten und die Mannschaft deshalb nur selten in der Originalbesetzung trainieren konnte. Unklar war auch, ob der Kappelner Achter, der neben der Steuerfrau mit drei Ruderinnen antrat, der teils rein m├Ąnnlichen Konkurrenz standhalten kann. Au├čerdem konnte Trainer Michael Sch├╝rmann die Betreuung in Rendsburg nicht ├╝bernehmen, da er mit den Kappelner Ruderkindern parallel am Bundeswettbewerb in M├╝nchen teilnahm. Die Aufgabe des Trainers ├╝bernahm Ole Bachus, der 2018 noch selbst als Schlagmann im Boot sa├č.
Im Vorlauf startete der Kappeln-Achter gegen den Konkurrenten Preetz 2 in der Besetzung mit Carlotta Kellinghusen, Johanna Hansen, Malte Zilkens, Lara Fiona Hinz, Jan Malte K├╝ster, Henning Otzen, Til Schindelhauer, Nils Stutz und Steuerfrau Lisa Krugmann. Mit einem sicheren Sieg zog der Kappelner Achter ins Finale ein. Ole Bachus war mit dem Rennen zufrieden: ÔÇ×Unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie den Achter gut und harmonisch bewegen kann. Das Zusammenspiel klappte. Auf diese F├Ąhigkeiten wollten wir auch im Finale setzenÔÇť, freute er sich.
Im Finalrennen traten die Ruderinnen und Ruderer aus Kappeln gegen die Boote aus Preetz und L├╝beck an, die sich durch Siege gegen Ratzeburg und Flensburg f├╝r das Finale qualifiziert hatten.
Carlotta Kellinghusen nach dem Rennen hellauf begeistert und berichtete: ÔÇ×Der Start gelang uns richtig gut. Bei Streckenh├Ąlfte waren alle Boote auf einer H├Âhe. Doch unser Achter lief am besten und schob sich leicht in F├╝hrung. Gegen Ende der 350 m Sprintstrecke geriet unser Sieg jedoch noch einmal in Gefahr. Eine von der Spundwand reflektierte Welle erwischte uns deutlich st├Ąrker als die anderen Mannschaften. Die Welle brach an unserem Bug und st├Ârte unseren Rhythmus. L├╝beck flog heran. Aber es reichte; mit zwei Metern Vorsprung siegten wir vor L├╝beck und Preetz. Der Jubel im Ziel war gro├č.ÔÇť
Die zahlreichen aus Kappeln mitgereisten Fans waren stolz. Erneut gewann die Crew von der Schlei ein nagelneues Ruderergometer und den begehrten Pokal. Ole Bachus freute sich: ÔÇ×Wir haben die Herausforderung dieses Wettkampfes heute ruderisch gel├Âst. Sicher waren uns die Gegner bez├╝glich der Kraft ├╝berlegen. Doch unser Boot wurde ├Âkonomischer bewegt. Das war entscheidend.ÔÇť Schlie├člich ist am Ende der Sieg das Ziel. Und dieses Ziel wurde erreicht.


  Datum: 18.09.19 09:00 Uhr



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