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  Schlei-Liga startet erste Regatten

Von: Werner Barz


Leon Kirchberg (Laser 182054)
gewann die Auftaktregatta in Fleckeby.

Nis Burchard und Finn Findersen (l.)
belegten die Plätze 1 und 2 in der
letzten Wettfahrt

Warten auf den nächsten
Start im Wolkenbruch

Mit einer groĂźen Mannschaft von 14 Jollen beteiligt sich der Arnisser Segelclubs (ASC) an den Regatten der  „Optimisten- und Jollenliga Schlei“. Die erste Wettfahrtserie fand in Fleckeby und die zweite in Schleswig statt.
Bei  Windstärken von 4 – 5  in Fleckeby gab es einige Probleme, - nicht nur mit dem Wind sondern auch mit der groĂźen Anzahl  an Booten und dem fremden Revier. Doch genau das soll bei den Einsteiger-Regatten trainiert werden, - aber auch das Gewöhnen an Wettfahrt-Bedingungen.
FĂĽr den ASC fuhr Leon Kirchberg bei der Auftakt-Veranstaltung in Fleckeby in der „Laser-Klasse2 mit vier ersten Plätzen  den einzigen Gesamtsieg fĂĽr den ASC ein. In der „Europe-Klasse“ siegte Philipp Huber ĂĽberlegen in der ersten Wettfahrt. Kam dann  aber durch einen Bruch des Baumkickers ein wenig aus dem Tritt und landete in der Gesamtwertung auf Platz zwei, knapp vor seinem Clubkameraden Jannis Wischhusen. Bei der Klasse „Gold-Fleet“ der Optimisten konnte sich Francisca Tapper mit Platz drei in der Spitzengruppe halten. In der Klasse  „Silber Fleet“ der Optimisten war Nis Burchard mit Platz 9 bester ASC-Segler und lag damit noch in der oberen Hälfte.
Die zweite Regatta fĂĽr die Optimisten fand beim „Schlei Segelclub Schleswig“ 8ssc9 statt. Francisca Tapper kam in der „Goldgruppe“wieder auf Platz 3. FĂĽr die groĂźe Ăśberraschung aber sorgte Nis Burchard, der zum ersten Mal eine Wettfahrt gewann und dazu noch Gesamtsieger der Wettfahrtserie in der  „Silbergruppe“ wurde.  Finn Findersen  hielt in der zweiten Wettfahrt Anschluss an seinen Vereinskameraden und wurde in dieser Wettfahrt zweiter. Zunächst schwache, dann stark umlaufende Winde und schlieĂźlich ein starker Platzregen verlangte von den Seglern hohe Aufmerksamkeit und Durchstehvermögen.
Zusätzlich fand ein Training der „29er-Jollen“ unter der Leitung des Landestrainer Olli Lewin in Louisenlund statt. Zwei Mannschaften des ASC  trainierten gemeinsam mit Teams aus Louisenlund und Schleswig.  Das Training litt unter den starken Winden, sodass die anspruchsvoll zu segelnden Skiff-Jollen häufig kenterten und die Teilnehmer dadurch nur wenig zum Segeln kamen.  Dennoch profitierte die jungen Segler davon in Theorie und Praxis. Denn sie machten neue Erfahrungen und lernten, wie man bei starkem Wind segelt.  Gemäß dem Leitspruch des Landestrainers: „Segeln soll vor allem SpaĂź machen!“


  Datum: 05.07.12 14:34 Uhr



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